Gast
#5953826
Hallo zusammen! Ich habe folgenden Aufbau: - Ein ESP32 mit Batterie versorgt - Ein Netzteil mit ca. 30V Ausgangsspannung mit drei Ausgangspins: 2x GND und 30V (Im Schaltplan stehen 12V, hatte kein anderes Symbol gefunden...) - Die Kontaktierungsreihenfolge der Kontakte des Netzteils ist nicht klar definiert, es gibt also keine voreilenden Massekontakte. Ich möchte damit folgendes anstellen: Der ESP32 läuft immer und soll detektieren können, wenn das Ladegerät angesteckt ist. Wichtig ist, dass das Ladegerät auch detektiert wird, wenn es keine Ausgangsspannung liefert. Dies wird ermöglicht, in dem die Brücke zwischen den beiden GND Kontakten des Netzteils einen Pin am ESP32 auf LOW zieht. Wenn kein Netzteil angesteckt ist, ist der Pin durch einen Pullup auf HIGH. Mein Problem ist wie folgt: Wenn zuerst Pin1 (30V) verbunden wird, floatet die gesamte Geräteseite mit dem ESP irgendwo bei +30V gegenüber Ladegeräte GND (PowerGND). Der Schaltregler hat keine Masseverbindung, kann also die Spannung nicht reduzieren und am Ausgang liegen (recht hochohmig) 30V gegenüber PowerGND. Wenn nun der Pin3 (GND) verbunden wird, wird der Pin auf PowerGND gezogen. Am Pin liegen also 30V an (weil die gesamte Geräteseite mangels Masse irgendwo bei +30V hängt), was den kompletten ESP32 direkt zerstört. Wie kann hier eine Lösung aussehen? Folgendes habe ich versucht: Diode von Pin2 nach Pin3 legen. Damit kann man die Spannung "klemmen", allerdings bleibt der Spannungsabfall an der Diode übrig. Damit messe ich am Pin -0,6(!) V. Das ist über den Maximum Ratings des ESP. Viele Grüße, Mike
