Gast
#6043057
Guten Tag! Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich habe ein Gerät, welches nach DIN EN 60601-1 geprüft werden soll. Aktuell ist es so, dass das Gerät per Ethernet mit einem 60601-1 geprüften Rechner verbunden ist. Gerät und Rechner hängen an einem Netztrenntrafo (Mehrfachsteckdose). Somit haben wir eine Systembildung und müssen die komplette Einheit zusammen ins EMV-Labor stellen. Ändert sich der Rechner, muss ein neuer EMV-Test durchgeführt werden, was natürlich unwirtschaftlich ist. Rein nach der 60601-1-2 gesehen könnte man den Rechner von den Prüfungen ausklammern, wenn dieser und der zugehörige Monitor über alle erforderlichen Prüfungen verfügen (60601-1-2, CISPR32). Beim Rechner wäre das kein Problem, der Monitor ist aber ein Standard-Monitor ohne besondere Medizinprüfungen. Somit hier schonmal ein Problem. Meine Überlegung ist nun, den Rechner+Monitor möglichst normkonform vom Gerät zu trennen. Was ich mir so überlegt habe: 1) die Ethernet-Schnittstelle durch eine LWL-Verbindung ersetzen 2) Den Rechner nicht mit am Trenntrafo anschließen 3) Den Rechner immer außerhalb Patientenumgebung betreiben 4) Einen Standard-Rechner ohne Medizinprüfungen nehmen, weil elektrisch nicht mehr verbunden. Hat jemand vielleicht Erfahrung in dem Gebiet und kann mir ein paar Tipps geben? Grüße