Das "Einziehen" wird die Tinte ähnlich gut oder schlecht wie auf
bedruckbaren CD-Rohlingen oder OH-Folien machen - beide sind
prinzipiell auch mit Tintenpissern bedruckbar.
Es gibt auch Plotter mit Tintenstrahltechnik, nur sind dies
Trommelplotter, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Diese rastern
das gesamte auszugebende Bild und geben es - wie ein normaler Drucker
auch - zeilenweise an. Daher ist der Begriff "Plotter" hier auch
nicht ganz korrekt, denn ein "Zeichnen" durch x-y-Bewegung des
Papieres findet hier nicht mehr statt.
(So zumindest bei den HP-Plottern, die mit Endlosrollenpapier bestückt
werden).
Vorteil: Die bei klassischen Plottern kritische Wiederholgenauigkeit
ist hier völlig uninteressant, da jede Papierstelle exakt einmal
angefahren wird.
Aufgrund dieser Funktionsweise ist auch eine Flachbett-Konstruktion
überflüssig; ich fürchte daher, daß es so etwas nicht als
handelsübliches Produkt geben wird.
Selbstbauprojekt? In einer Elektor-Ausgabe war vor einiger Zeit
beschrieben, wie man die Druckköpfe älterer HP-Deskjets selbst
ansteuern kann; kreuzt man das mit 'nem Flachbettplotter, ist man fast
schon fertig ...