Nach der Configuration ist der FPGA in gewisser Weise schon
"festverdrahtet". Jede konfigurierbare Funktion wird in der Regel aus
einer oder mehreren SRAM-Zellen gebildet, die bis zur nächsten
Rekonfiguration nicht mehr verändert werden. Es gibt da natürlich
einige Ausnahmen. Trivialerweise SRAM-Blöcke, die ja verändert werden
sollen, oder bei Xilinx FPGAs die LUTs, welche als DistributedRAM oder
Shiftregister (SRLs) verwendet werden können und dabei ihren Inhalt
ändern.
Außerem könnte ein hochenergetisches Teilchen eine Konfigurationszelle
verändern und somit zu einer Art "hängenbleiben" führen. Auf NN aber
vernachlässigbar.
Das was man am ehesten mit einem Hängenbleiben verbinden würde, wären
wohl optimierte Automaten (FSMs), bei denen es "tote" Zustände gibt,
also solche, die eigentlich nicht gültig sind aber aus irgendwelchen
Gründen vorkommen könnten und dann bei regulärem Verhalten immer wieder
in einen "toten" und keinen regulären Zustand führen, bis es erneut zu
einem außerordentlichen Erreignis kommt.
Deswegen kann man bei der Synthese Optionen wie "Save Implementation"
für FSMs wählen.