Ich interpretiere das Datenblatt so, daß der 2252 einfach darauf
hindeutet, daß es sich um selektierte und enger tolerierte Typen
handelt.
Die kann man eigentlich hemmungslos austauschen, aber im Medizinbereich
muß natürlich die Kalibrierprozedur für das Gerät trotzdem durchlaufen
werden.
Ein anderes Extrem war folgender Fall:
In einem FTIR-Photometer dient ein HeNe-Gaslaser als interne wichtige
Wellenlängen-Referenz. Wenn der Laser verbraucht ist und flackert,
schaltet sich das Gerät mit Error aus. Der Austausch ist in einer halben
Stunde fertig und das Gerät arbeitet wieder tadellos. Der ersetzte Laser
hat physikalisch GENAU die selbe Referenz-Wellenlänge.
Aber nicht im Medizinbereich. Hier muß die gesamte Kalibrierprozedur für
das Gerät durchlaufen werden, dauert einige Stunden, alles muß
protokolliert und ausgedruckt werden. Wenn nun im dazugehörigen
Kalibrierkoffer ein Teil fehlt oder defekt ist, kann das nicht beendet
werden, obwohl das Gerät fehlerfrei funktioniert, die Anlage wird
stillgelegt.
Für Bürokraten mag das in Ordnung sein, aber für einen Techniker mit
physikalischen Kenntnissen ist das ein Horror!
So läuft das aber...