Gast
#6435736
Hallo! Ich möchte gerne einen Versuch zur Elektronenbeugung an Kristallen machen. Da die kommerziell erhältlichen röhren schweineteuer sind und es selber zu versuchen viel spannender ist recherchiere ich gerade nach einem sinnvollen Aufbau. Als Vakuumgefäß kommt eine saugflasche zum Einsatz. Der elektronenstrahl durchläuft eine dünne graphitfolie und wird dann am kristallgitter gebeugt bzw. Reflektiert und trifft schlussendlich auf eine leuchtschicht. Diese soll aus kupfer dotiertem zinksulfid bestehen und wird von mir auf der Innenseite des glasbodens aufgebracht. Meine Frage an euch, hat jemand bereits Erfahrungen damit gemacht, sowohl den leuchtschirm als auch die kathodenstrahlröhre betreffend? Zinksulfid ist ja nicht wasserlöslich. Kann ich es trotzdem mit Wasser vermischen, es dann in die saugflasche schütten und dann das Wasser verdampfen, sodass eine dünne Schicht zinksulfid am Boden übrig bleibt? Oder wäre ein sprühkleber besser geeignet? Zinksulfid müsste ja auch in Leuchtstoffröhren enthalten sein. Lässt sich dieses leicht von der glasinnenseite abwischen/trennen? Danke im voraus für eure Hilfe, stoppi