Arbeite auch seit 12 Jahren in einem Konzern und finde ebenfalls keine
Erfüllung mehr darin. Kein intellektueller Anspruch, Excellisten, Mails,
unnötige Meetings, ihr kennt das ja. Das Gehalt ist gut, keine Frage.
Gerade ist an meiner alten Uni wieder eine Promotionsstelle in meinem
Fachbereich freigeworden. Das wäre sicher fachlich sehr interessant,
obwohl ich sicher einiges an Lohneinbussen in Kauf nehmen müsste.
Ich weiss auch, dass ich mir nach der Promotion etwas neues suchen muss,
oder ich kann am Institut bleiben, das weiss ich nicht.
Sicher ist es ungewiss und mit Risiko verbunden, aber es ist auch das
was Vertreter wie Musk, oder Jobs immer predigen: Sucht euren "Purpose".
Jedoch müsste ich auch wieder umziehen und und und..
Wer weiss, viell. komme ich im Zuge meiner Promotion auf eine geniale
Idee für ein Startup oder finde danach eine viel bessere bzw.
interessantere Stelle und auch Kontakte. Da bin ich wirklich noch am
Überlegen. Und wie erwähnt, eine FH Industrieprofessur wäre danach auch
evtl. möglich.
klausi
PS. Eure Wagenknecht in DE hört sich ja erstaunlich vernünftig an. Da
könnt sogar ich mir evtl. vorstellen diese zu wählen. Diese linksgrüne,
verblendete Mainstream-Ideologie ist doch kompletter Blödsinn.
Also, ehrlich da kommt man sich ja schon komisch vor, wenn man
heterosexuell ist und mit einer Frau zusammenlebt und sich nicht nur
vegan sondern auch von Fleisch (!) ernährt.
Ein gutes BBQ am Sonntag, mit einem kühlen Bierchen kann so schnell
nichts ersetzen.
PPS. BGE: Idee ist gut, aber es müssten wohl spezielle Vorkehrungen /
Regelungen getroffen werden, da das nicht ganz einfach werden könnte
(Gesellschaft, Beruf, etc.). Wie bemisst man die Höhe eines BGE?
Ich würde sicher z.B. trotzdem etwas Aktives machen, Mitarbeit an
Opensource Projekten, Tools, anderen helfen, oder Gartenarbeiten (mein
neues Hobby) etc.
klausi schrieb:> Ich weiss auch, dass ich mir nach der Promotion etwas neues suchen muss,> oder ich kann am Institut bleiben, das weiss ich nicht.> Sicher ist es ungewiss und mit Risiko verbunden, aber es ist auch das> was Vertreter wie Musk, oder Jobs immer predigen: Sucht euren "Purpose".> Jedoch müsste ich auch wieder umziehen und und und..
Bist du weit besser als alle deine Kollegen? Dann wirst du auch danach
wieder eine gut bezahlte Stelle finden. Vielleicht wird dann auch diese
kindische Vorstellung real:
klausi schrieb:> Wer weiss, viell. komme ich im Zuge meiner Promotion auf eine geniale> Idee für ein Startup
Wenn du aber nur einer unter vielen warst, in Schule, Studium und jetzt
auf Arbeit, dann verlasse bloss den Konzern nicht für eine befristete
und schlechter bezahlte Stelle. Das Gras wirkt auf der anderen Seite nur
grüner.
> Gerade ist an meiner alten Uni wieder eine Promotionsstelle in meinem> Fachbereich freigeworden. Das wäre sicher fachlich sehr interessant,
Werde erwachsen und klammere dich nicht an die Vergangenheit. Du bist
dem
Unikindergarten seit langer Zeit entwachsen und bekommst dort keinen Fuß
mehr in die Tür, weil du den Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg
wahrscheinlich bereits verpasst hast. Es ist nicht mehr dein
Fachbereich.
> obwohl ich sicher einiges an Lohneinbussen in Kauf nehmen müsste.
Genau. Die Schote mit den Rentenpunkten kennst du? Wenn nein, dann
besuche mal die Seiten der Rentenversicherung. Das sollte man nicht erst
drei Monate vor dem Renteneintritt tun.
> Wer weiss, viell. komme ich im Zuge meiner Promotion auf eine geniale> Idee für ein Startup
Und ohne Promotion hast du so gar keine Ideen? Du musst im übrigen
überhaupt nichts Geniales machen, sondern lediglich etwas Notwendiges.
Als ich mich von der Zwangsvorstellung der Genialität gelöst hatte, nahm
das Geschäft an Fahrt auf.
klausi schrieb:> Wer weiss, viell. komme ich im Zuge meiner Promotion auf eine geniale> Idee für ein Startup
Unwahrscheinlich. Die erfolgreichsten Startup-Gründer haben alle
zugesehen, dass sie so schnell wie möglich aus der Uni rauskommen und
das Ding (die 5% interessanten Seiten der potenziellen Doktorarbeit) zu
Geld machen.
Matthias L. schrieb:> „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger,> disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind.> Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber> gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus> Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann> auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es> nicht. Schon ist die Welt gerettet.“> Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünenhttps://correctiv.org/faktencheck/politik/2019/11/29/erneut-falsche-zitate-von-joschka-fischer-im-umlauf/
Stefan Schultz schrieb im Beitrag #6702341:
> Ich hoffe ja, dass die Grünen im Herbst gewinnen und regieren.
Dein Wunsch ist in BaWü schon 3x in Erfüllung gegangen, wenngleich in
anderer Jahreszeit. Und Daimler ist trotzdem noch nicht nach Shenzen
geflohen.
klausi schrieb:> Also, ehrlich da kommt man sich ja schon komisch vor, wenn man> heterosexuell ist und mit einer Frau zusammenlebt und sich nicht nur> vegan sondern auch von Fleisch (!) ernährt.
Genau das wollen diese Typen auch erreichen: Das Du Dich komisch fühlst.
Und was sie noch erreichen wollen: Dich zu provozieren. Und zwar, bis Du
einen Fehler machst.
Die schicken kleinen Mädchen vor, die nichts als Hohlbirnengefasel
absondern, und dann zeigen sie auf diejenigen, die genau das
kritisieren. Und behaupten, man wäre sexistisch. Dazu benutzen sie
ebenfalls nicht Qualität, sondern Quantität, nämlich Hashtags.
Das ist eine verdrehte Art, über Schwarze-Peter-Politik in den
Schlagzeilen zu bleiben. Die leben nur davon, andere anzukacken.
An Substanz ist nichts zu holen.
Parallelen zum Vorgehen von Feministinnen der 3./4. Welle sind nicht zu
übersehen. Das ist die "Qualität", die uns erwartet. Und es kommt noch
besser, wenn die Gendergestählten das ganz große Chaos anrichten dürfen.
Ich wähle die Grünen im September übrigens genau deswegen :-)
(prx) A. K. schrieb:> Dein Wunsch ist in BaWü schon 3x in Erfüllung gegangen, wenngleich in> anderer Jahreszeit. Und Daimler ist trotzdem noch nicht nach Shenzen> geflohen.
Weil die Grünen in BaWü, vorallem Kretschmann, eher CDUler mit
ökologischem Gewissen sind. In Berlin sind die Grünen eher
Öko-Sozialisten, manche fordern ganz offen die Abschaffung des
Kapitalismus. Meist sind das dann aber die, mit sämtlichen Apple
Produkten in der Tasche, bezahlt von den meist gut verdienenden Eltern,
die das Geld oft ganz kapitalistisch verdient haben.
Außerdem können die Grünen auf Landesebene gar nicht so sehr
wirtschaftsfeindliche Gesetze verabschieden wie auf Bundesebene.
Besonders die gesamte Steuer- und Abgabenpolitik, große Teile der
Wirtschaftspolitik wird auf Bundesebene gemacht. Ich selbst bin auch
nicht von Laschet überzeugt, aber am wenigstens überzeugt bin ich von
den Grünen und der Linkspartei. Daher ist meine Devise: Eine grüne
Bundeskanzlerin und eine Mitregierung der Linken muss um alle Fälle
verhindert werden, daher sollte man zähneknirschend CDU wählen. Selbst
entäuschten, konservativen CDU Wählern, die zur AfD tendieren, würde ich
empfehlen, doch lieber die CDU zu wählen. Sonst landet die Stimme doch
nur nutzlos bei der AfD die doch nur Opposition betreibt, während
Rot-Rot-Grün an die Macht kommen könnte.
Noch-CDU Wähler schrieb:> daher sollte man zähneknirschend CDU wählen
Der Argumentation kann man mühelos folgen.
Zudem hätte es den befriedigenden Aspekt, daß jede Menge Arbeit wartet,
und man ein Versagen dann ausnahmsweise NICHT auf eine andere Partei
abwälzen kann.
Aber: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun
und andere Ergebnisse zu erwarten.
Die gleichen Sesselfurzer und Klatschhasen ein WEITERES Mal mit einem
warmen Sessel im Bundestag zu belohnen, ist Wahnsinn.
Die Grünen werden außenpolitisch kaum etwas reißen. In F steht Marine
LePen hoch im Kurs, das Genderthema ist dort weitestgehend abschlägig
beschieden, Deutschland hat sich in wichtigen Fragen auch von anderen
isoliert. Höchstens über die UN könnte sich etwas Grünes bewegen, aber
auch nur solange, wie Migration zugelassen wird. Sonst lachen sich
nämlich die Diktatoren über solche Ansinnen wie z.B. einer Roth einen
Ast
https://editionf.com/feministische-aussenpolitik-gastbeitrag-claudia-roth/
.
Bleibt also nur Waghalsiges in der Innenpolitik. Z.B. den Leuten
Gendersprache aufzuzwingen, Autos zu verteuern, den moralischen
Zeigefinger hochzuhalten und sich (nicht zuletzt auch wegen des
Personals) nach allen Regeln der Kunst zu blamieren.
Die dann durch Grüne verursachten 4 Jahre Stillstand, Zerstörung,
Verblödung und Industriezerschlagung überstehen wir auch noch. Dann ist
der Grünen-Spuk endgültig vorbei, und die Merkel-Adjutanten dürfen
ebenfalls ihre Hüte nehmen.
Dann kann man sehen, was wird.
Lokus schrieb:> 1 unbelegt aber mit gefakter Quellenangabe.> 1 zutreffend.> 1 Fake.
keine Ahnung, wie Du nummerierst, aber es sind doch genau die Zitate aus
dem Beitrag. Und davon ist eines als von Fischer (tollwütige..), eines
von Frau Lau (auch so vom Poster angegeben) und eines als Fake bzw.
unbelegt bezeichnet.
Du schreibst von 1 x Fake plus 1 x unbelegt. Welche meinst Du?
A. S. schrieb:> eines> von Frau Lau (auch so vom Poster angegeben)
Wird es dadurch wahrer das ich denjenigen nenne der der den Mist als
erster erzählt?
Ich weiß nicht wen ihr für dumm verkaufen wollt.
Findet ihr das nicht selber erbärmlich rumstreiten zu wollen wieviel der
sogenannten"Zitate" und genannten Quellen nicht 100% nachweisbar gelogen
sind.
Entscheident ist doch: wer gekonnt braune Scheiße im Internet
verbreitet, tut gut daran die Lügen zwischen Halbwahrheiten und echten
Zitaten zu verstecken deswegen ja wohl auch 3 vermeintliche
Fischerzitate.
Nachtwächter schrieb im Beitrag #6702772:
> Politik-Themen sind ausdrücklich unerwünscht!
Genau. Freie Meinungsäußerung verbieten. Und das Wahlrecht abschaffen.
Damit Ruhe im Forum einkehrt.
Aber im Ernst: Dies ist ein Forum für Elektroniker, hier hat der TO
einen Fred nicht mit einem technischen Problem geöffnet, sondern mit
einem durchaus politischen betr. seine Arbeitsbedingungen, unter denen
er sich nicht mehr wohlfühlt.
Dazu sollten auch politische Diskussionen in JEDEM Forum möglich sein,
weil das zutiefst demokratische Prinzipien sind. Wer dies nicht zulassen
will, hat Demokratie nicht verstanden.
Zu Deinen Freiheiten gehört, diesen Fred schlicht zu überspringen, ihn
gar zu ignorieren.
Rainer Z. schrieb:> Dazu sollten auch politische Diskussionen in JEDEM Forum möglich sein,> weil das zutiefst demokratische Prinzipien sind. Wer dies nicht zulassen> will, hat Demokratie nicht verstanden.
Wer meint, dass politische Diskussion in jedem Kontext zulässig sein
muss, weil kaum ein Kontext völlig politikfrei ist, der hat Redefreiheit
nicht verstanden.
Wobei natürlich auch der Stil hineinspielt. Politikdiskussionen neigen
extrem schnell zu ausgeprägt aggressiver und provoziernder
Ausdrucksweise. Widerstandswerte pflegt man nicht persönlich zu
verabscheuen, bei Personen und Parteien hingegen ist das recht häufig.