Nach dem Abtasttheorem braucht man für eine bestimmte Frequenz
mindestens die doppelte Abtastrate für ein brauchbares Ergebnis.
Die 150MHz für das IDS sind damit nicht wirklich plausibel, siehe auch
http://www.mikrocontroller.net/articles/Oszilloskop
Also auch von mir: Ganz klar pro Tektronix.
Gruß Johannes
Tastenkopfdoppelset LF312
RS Bestell-Nr. 366-9113
(http://www.rs-components.at)
Sind die Tastenköpfe fürs erste mal brauchbar?
Wie kann ich als Anfänger abschätzen ob die 60MHz (TDS 1002) reichen
oder ob das 100MHz (TDS 1012) besser für mich wäre?
Danke schon mal.
Hallo,
na das hängt von der Frequenz der Signale ab, die Du messen willst.
Bei der Grenzfrequenz beträgt die angezeigte Amplitude nur noch 1/1,41
= 70% des tatsächlichen Wertes.
Mein Rat: Wenn Du nicht ein Analog-Profi bist, der Analogschaltungen im
50MHz-Bereich und höher untersuchen will, dann reicht das 1002.
Gruß
Wolfgang - www.ibweinmann.de
@Markus
Die Tastköpfe sind soweit ok, aber beim Oszi sollten eigentlich schon
zwei dabei sein. Aus anderer Quelle: "Lieferung mit
Bedienungsanleitung auf CD-ROM GER/FRE/ITA/ENG, 1 Tastkopf pro
Kanal".
Ob 60 oder 100MHz besser sind, hängt von den beabsichtigten Messungen
ab. Wenn Du regelmäßig Rechtecke von 20MHz und darüber untersuchen
willst, würde ich zum 100MHz-Scope raten. Das zeigt die Flanken doch
noch etwas genauer.
@Tobias
Du hast ja recht, ich wollte nur nicht gleich so kompliziert werden.
Daneben hätte ich dann nämlich noch auf die 25GS äquivalente Abtastrate
eingehen müssen. Aber das kannst Du ja jetzt machen :-))
Gruß Johannes
Was will ich messen?
Das ist nicht so ganz einfach zu sagen. Im Prinzip ist es eine Hobby
das ich teilweise auch beruflich etwas verbinde. Da ich noch am Beginn
dieses Hobbys stehe kann ich es total schwer einschätzen, aber z.B.:
kleine elektronische Schaltungen, C-Control, I2C-Bus, CAN-BUS, ???
eventuell GSM Module.
Gruß
Markus
Ach ja, wieder mal jemand der Digitaloszi und Logikanalysator
verwechselt... Ich denke mal für die Fragen die Du stellst reicht ein
weitaus billigeres! Du wirst Dir eh am Anfan kein Gerät kaufen können
was für spätere Wünsche vorbereitet ist. Kauf lieber was günstiges und
verklopp es wieder wenn Du echt mehr brauchst.
Ja, hab schon gesucht, aber
1) schaute ich immer nach einem "Logikanalysator" (aufgrund Deiner
Nachricht)
2) Außerhalb der EU kaufe ich bei Ebay praktisch nichts (ich hätte
gerne Garantie & Gewährleistung, außerdem eine MwsT Rechnung, ich
kann's abschreiben)
Ich habe bereits einige Bauteile (eigentlich schon viele), Lötstation,
Multimeter Metex M3660M, LCR Meter, Voltcraft Labornetzteil. Weiters
habe ich einige alte Mainbords und andere PC-Karten zum ausschlachten
Elektronik ist einfach ein Hobby, das ich auch ein kleines bischen mit
meinem Beruf verbinden kann. Viel habe ich noch nicht gemacht, einige
einfache Schaltungen, wie eine Lichtschranke oder einen kleinen
Schaltverstärker (Wird eine 12V Wechselspannung eingeschaltet, schalte
ich abhängig von einem Lichtsensor eine 220V Lampe ein)
Frequenzgenerator und OSZI stehen nun auf meiner Wunschliste.
Ursprünglich dachte ich an ein PC-Oszi. Dies habe ich aber verworfen,
ich möchte den PC nicht immer einschalten.
Hehe, na dann musst Du wohl oder übel bei einem Gebrauchtgerätehändler
kaufen. Aber das wird schnell sehr teuer. Aber für den Anfang tut es
ein analoges auch, ein 50 MHz Tek oder sowas in der Art. Irgendwo
geistert auch ein Artikel hier rum "Logikanalysator für 300 Euro", da
gibt es einige Vorschläge zu günstigen Logikanalysatoren. Für Deine
Schaltung würdest Du es so machen, due checkst mit dem oszi ob alles
grob io ist, kein Brummen, Einstreuungen, Flankensteilheit etc. und ob
die Daten wirklich passen sagt Dir der Logikanalysator. Mit einem Oszi
die Bussignale abhören, naja, es geht, aber es kostet viel Geld weil
das Oszi nen dicken Speicher braucht und am besten ausgefallene
Trigger, aber es ist halt wie mit nem Panzer zum Brötchenholen fahren.
3N
Der sieht ja auch gut aus. Speicher ist nicht so üppig aber fürs Hobby
auf alle Fälle brauchbar. Vielleicht kennt den ja jemand aus eigener
Anschauung?
Also suchst du jetzt ein Oszi oder einen Logicanalyzer? Wenn du digitale
Schaltungen damit entwickeln willst, würde ich fürs erste eher zu einem
billigen gebrauchten Analogoszi (<100 Euro) und einen Logicanalyzer
greifen. Digitale Oszis sind zwar nett, aber spätestens bei einer
simplen LCD-Ansteuerung mit 4 Daten- und ein paar Steuersignalen wirst
du dann feststellen, dass 2 Kanäle doch nicht sonderlich viel sind.
Lediglich für serielle Sachen reicht das aus.
Der ANT8 mag für den Anfang zwar reichen, aber der 34-kanalige von
pctestinstruments.com ist ganz klar eine andere Klasse. Da würde ich
dann nicht unbedingt sparen (hab ich auch nicht). Wenn du unbedingt in
der EU kaufen willst, bekommst du den auch bei einem Importeur in
Dänemark, nur ist er da natürlich teurer.
Ich suche beides. :)
>> pctestinstruments.com
ist bestellt.
Als absolute Obergrenze fürs Oszi habe ich 1k veranschlagt. Da suche
ich nun eben das Optimum.
Gruß
Markus
Die Frage ist halt: Wozu brauchst du das Oszi? Um festzustellen, dass
irgendwas schwingt, reicht ein altes analoges auch. Wenn du eher im
digitalen Bereich bleibst, würde ich nicht gerade einen Haufen Geld für
ein Messgerät ausgeben, was du dann kaum nutzt.
Aber wenn es doch sein muss: Schau auch mal die Wittig-Teile an.
Sollten in den nächsten Wochen irgendwann zu bekommen sein:
http://www.wittig-technologies.com/english/05_products/products_01_overview.htm
Komisch, irgendwie habe ich den Eindruck, dass viele, die von einem
digitalen Oszi abraten noch nie mit einem guten digitalen gearbeitet
haben.
Auf der Arbeit habe ich beides zur Verfügung und greife fast
ausschließlich zum TDS220, wenn ich ein Oszi benötige.
Ich rate nicht davon ab, ich sage nur, dass es keinen Sinn macht 1000
Euro für ein Ding auszugeben, mit dem man dann lediglich überprüft, ob
ein Oszillator anschwingt. Dafür tut es ein 50 Euro-Teil von eBay auch.