Gast
#7241419
Hallo Leute, ich habe ein Verständnisproblem. Ich versuche gerade den Eingangsfilter für ein BLDC-Endstufe auszulegen. Diese ist für 36V (ein 10S LiIon Akkupak) ausgelegt. Es sollen allerdings 4 stück parallel (neben einigem weiteren Equipment) an derselben Quelle angeschlossen werden und von daher relativ wenig Rippel auf der Versorgung produzieren. Jetzt habe ich in einer Appnote bei Würth gesehen (https://www.we-online.com/katalog/media/o108994v410%20AppNotes_ANP044_AuswirkungVonLayoutBauelementenUndFilterAufDieEMVVonModernenDCDCSchaltreglern_DE.pdf Abbildung 7) das Cf(ilter) auf Seite der Quelle vor der Induktivität liegt und Cin für (in diesem Beispiel ein DC/DC wandler) außer Betracht gelassen wird. In einer Appnote von TI allerdings (https://www.ti.com/lit/ug/tiduay9/tiduay9.pdf Figure 20 Abs. 4.5.1 "48-V Filtering"), liegt an der Stelle nur ein sehr kleiner MLCC-Haufen, dafür liegt auf Seite des Motortreibers halt der "Bulk-Cap" mit 2x 220µF. Würth sagt weiter, dass Cf ein Elko sein soll der mit seinem relativ hohen ESR gegen Schwingungen wirkt und der Filter auf 1/10 der PWM-Frequenz ausgelegt werden soll. Ti hingegen spricht nur von einem Pi-Filter der ein ganz anderes Frequenzspektrum abdeckt als 1/10 der PWM-Frequenz. Wem soll ich denn jetzt glauben, dem HF-Experten von Würth oder den Experten von TI? Wie wird der Filter den richtig ausgelegt und ist der ESR bei der TI-Variante nicht wichtig?