Warum haben manche Schaltungsanleitungen "Sicherheitsfeatures", andere aber nicht?

Gast #7306653
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Hallo,

ich habe jetzt wieder mal eine Schaltung aufgebaut, um mit einem Arduino einen ATMega 8 zu programmieren und bin dabei einigen Anleitungen online gefolgt.

Was mich am meisten irritiert sind die Unterschiede bei den Sicherheitsfeatures: Widerstand, Kondensator, Diode.

Manche Anleitungen, unter anderem arduino.cc, zeichnen alles direkt vom Arduino Port zum Mega, wiederum andere zeichnen Kondensator zwischen + und - um Spannungsspitzen abzufangen, Vorwiderstände, Dioden für Verpolschutz, etc.

Ich nehme mal an es ist klar, dass man das besser einbaut, aber warum lassen es andere Anleitungen aus?

Setzt man voraus, das man das weiß? (arduino.cc ist ja glaub ich doch eher anfängerfreundlich)

Ist die Chance das etwas passiert so gering, dass manche es einfach weglassen?

Vielleicht eine Neugierigkeitsfrage: Ist euch schonmal etwas über den Jordan gegangen weil ihr sowas ausgelassen habt?

Gast #7307318
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Markus schrieb:

Ich nehme mal an es ist klar, dass man das besser einbaut, aber warum lassen es andere Anleitungen aus?

Ich weiß jetzt nicht genau was du mit Anleitungen meinst. Meiner Meinung nach, ist der Arduino ja kein fertiges Gerät. Das ist vielmehr eine (sehr kleine) Rechnerkarte / ComputeModule / .... Das ist nicht dafür gedacht so an die Umwelt angschlossen zu werden. Alle internen Signale, z.B zu anderen Modulen oder SD-Karte oder Display... brauchen keinen großen Schutz, wo soll die Störspannung herkommen.

Alle Signale nach "draußen" brauchen sehr wohl eine Schutzbeschaltung. Das ist aber Aufgabe der Platine wo der Arduino draufkommt.

Das das bei vielen kaufbaren Modulen fehlt liegt an der Unkenntniss der Käufer und am Geiz. In der Industrie macht das niemand. Ein Defekt ist vieeel teurer und die EMV-Prüfung, insbesonders die ESD-Prüfung wird dann auch ..ähh, ... interessant.

Gast #7307443
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A. B. schrieb:

Echte Männer schrieb:

Profies

Ein echter Mann muss nicht schreiben können

Doch schreiben schon, aber eben nicht nach irgendwelchen Grundschulschreibregeln.

Vielleicht ist "Profies" ein Wortspiel in Bezug auf knallharte Tester?!

Also Tester, die, "für gemeine", also "pro fiese" Testszenarien stehen, die wirklich die Hardware beim Hersteller und nicht erst beim Kunden reifen lassen ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenprinzip

#7307465
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Markus schrieb:

Ist die Chance das etwas passiert so gering, dass manche es einfach weglassen?

So lange alles passt, geht es ja auch ohne Schutz.

Und es gibt immer Leute, die das so schön 'einfach' finden.

Wenn dann halt mal was nicht so passt, verbringt man Zeit mit Fehlersuche.

In der Praxis sollte eine Schaltungen die EMV Anforderungen an ihrem Einbauort erfüllen. Dazu reicht selten der Chip alleine.

Aber ja, es gibt auch Angstbauteile, wie die Rückwärtsdioden über 5V Spannungsreglern, die keinerlei Vorteil bieten, nur die Komplexität erhöhen.

Und es gibt sogar Bauteile, die es schlimmer machen, unzuverlässiger funktionierend.

Gast #7307680
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Michael B. schrieb:

So lange alles passt, geht es ja auch ohne Schutz.

Und es gibt immer Leute, die das so schön 'einfach' finden.

Wenn dann halt mal was nicht so passt, verbringt man Zeit mit Fehlersuche.

In der Praxis sollte eine Schaltungen die EMV Anforderungen an ihrem Einbauort erfüllen. Dazu reicht selten der Chip alleine.

Aber ja, es gibt auch Angstbauteile, wie die Rückwärtsdioden über 5V Spannungsreglern, die keinerlei Vorteil bieten, nur die Komplexität erhöhen.

Und es gibt sogar Bauteile, die es schlimmer machen, unzuverlässiger funktionierend.

Danke :)

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