Michael M. schrieb:
Und die digitale Anzeige ist lebensnotwendig? ;-)
Ich habe in den Jahren nie jemanden gesehen, der seinen Rechner im
"lahmen Takt" betrieben hat,,, :-D
Ich habe das nicht nur gesehen sondern ´92/93 auch selbst gemacht!
Denn sowohl mit meinem 486SX25 wie auch dem nach Motherboarddeffekt daraus gewordenen 386DX40 war es bei voller Taktrate unmöglich "TestDrive III" zu spielen. Heruntergeschaltet ging, aber bei Normaltakt war es gleich ein mehrfaches zu schnell.
(Natürlich klarer "Fail" der Spieleentwickler. Ähnliche, durchaus auch noch ältere, Spiele wie "Stunts" liefen ohne Bremse selbst auf den späteren DX4/100 oder sogar den ersten Pentium mit Dos-Startdisk noch völlig normal.)
Ausserdem war das Tuning danach nie wieder so einfach und risikolos...
Ein paar Brücken setzen und schon konnte man alle Welt zu der Zeit wo die noch sehr viel teureren 486DX2/66 für Privatleute das schnellste Verfügbare waren mit einem Rechner beeindrucken der 99 MHz schaffte ;-)
(Für die jüngere Generation die das nicht mehr kennengelernt hat:
Diese Anzeigen hatten wirklich keinen relevanten Aussagewert. Es wurde mitnichten irgendetwas gemessen sondern nur eine von zwei vorher an der Anzeige mit Jumpern eingestellte Zahlen angezeigt. Eine Einfache LED als Statusanzeige hätte es genauso getan, manchmal gab es auch nur eine LED.
Zwischen den Zahlen umgeschaltet wurde mit einfachem High/Low signal. Entweder vom Motherboard kommend zur Ansteuerung der Status-LED oder direkt parallel zur Turbo-Taste. DAS wussten aber selbst viele der damals noch deutlich selteneren PC Besitzer nicht wenn diese nur Anwender waren...)
Gruß
Carsten