Große Spannung zwischen USB-Kabel und Laptop-Ladegerät

Gast #7313515
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Hallo,

ich habe auf meinem Schreibtisch 2 Kabel liegen:

1 Laptop-Ladekabel mit rundem Stecker, außen - und innen +, 20 Volt. 1 USB-Kabel, das in einem USB-Hub steckt, der in meinen PC (nicht den Laptop!) führt.

Habe mit einem Multimeter aus Interesse die Spannung zwischen dem Minuspol des Ladekabels und dem Metallstecker des USB-Kabels gemessen: 45 Volt! Wo kommt diese große Spannung her? Sollten nicht beide Metallteile auf GND-Niveau sein?

#7313599
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Klaus schrieb:

Das Laptop-Netzteil hat vermutlich gar keinen Schukostecker und damit keinen Bezug zur Erde

Das hatte ich auch herausfinden wollen, bzw. denke ich jetzt auch - da besteht wohl kein Fehler, sondern das ist normal.

Ist es so? Hat das Laptop-NT nur einen Eurostecker?

Markus schrieb:

Sofort umtauschen, Lebensgefahr!

Nein.

Die Spannung bricht schon bei der kleinsten Belastung zusammen, gefährlich ist das nicht.

Gast #7313716
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Es ist ein offizielles Dell Ladegerät vom Firmenlaptop mit Schukostecker. Wird auch jährlich dem E-Sicherheitscheck unterzogen.

Das Multimeter ist ein Fluke 115.

Das USB-Kabel geht in den Hub und darüber in meinen PC, der ebenfalls über ein ein Markennetzteil mit Schukostecker am Netz hängt. Der Hub hat gar keine eigene Stromversorgung.

Gast #7313872
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Alfred B. schrieb:

Die Spannung bricht schon bei der kleinsten Belastung zusammen, gefährlich ist das nicht.

Ja, das ist so, sonst hätte ich mich schon längst gegrillt auf meinem Schreibtisch.

Wenn ich die beiden Kabel zusammenhalte, geht allerdings kurz meine Tastatur aus (die ebenfalls am Hub hängt).

Und wenn ich die Spannung zwischen dem Minuspol des Ladekabels und dem USB Stecker messe, kommen 40V raus. Wenn ich die Spannung zwischen dem Pluspol und dem Stecker messe, sogar 45V. Wenn man den USB Stecker als GND annimmt, hieße das ja dass das Ladegerät nur 5V hätte, was aber ja nicht so ist.

Gast #7313882
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Klaus schrieb:

Ja, wer misst, misst Mist. Vielleicht sinds im Leerlauf ja auch 200V, aber durch die nicht unendlich hochohmige Messung mit dem Multimeter bricht die Spannung halt auf einen deutlich kleineren Wert ein.

Das war doch der Zweck meiner Frage. Herausfinden, wo dieser "Mist" herkommt. Neugierde, Interesse an der Welt und so.

Gast #7313983
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Michael K. schrieb:

Wo kommt diese große Spannung her?

Zur Ableitung von HF Störung auf der Ausgangsseite haben Schaltnetzteile häufig einen Kondensator zwischen GND und Erde.

Bei Netzteilen ohne Erdung (siehe Fotos) ist der Kondensator stattdessen mit der Primär-Seite verbunden. Er lässt nur sehr wenig Strom fließen, sollte normalerweise ungefährlich sein.

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