ich hätte eine kurze frage zu einer geplanten Schaltung
(Anhang)
angesteuert werden Ventile für eine Balkonbewässerung mit einem ULN2803.
Das "PWR" potenzial wird über eine Zeitschaltuhr bereitgestellt bzw. nur zu gewissen Zeiten zur Verfügung stehen. CRTL, also das für die Steuerung liegt immer an.
Nun zur Frage, ich würde den Com Anschluss gerne an CRTL legen damit falls während die Ventile angesteuert sind das PWR Potenzial abschaltet noch was da ist wohin die Freilauf Dioden wirken können. (ist das so richtig geschrieben???). oder gibt es da Probleme wenn ich solche Aktionen starte?
wenn ich das Datenblatt vom ULN2803 anschaue, sofern das nicht stark vereinfacht ist sollte es kein Problem sein das an COM Spannung anliegt und
Eine Verbindung zwischen den Massen gibt es...
wäre um jeden Rat froh ob ich das so anstecken kann oder ob mir dann gleich der Rauch entgegen kommt :-)
Nun zur Frage, ich würde den Com Anschluss gerne an CRTL legen damit
falls während die Ventile angesteuert sind das PWR Potenzial abschaltet
noch was da ist wohin die Freilauf Dioden wirken können.
Und warum sollten die nach GND "wirken"? Warum schließt du sie nicht einfach so in Richtung Ventilversorgungsspannung an, wie es das Datenblatt vorschlägt?
COM, also die gemeinsame Kathode aller Freilaufdioden des ULN2803, hat
nichts auf Masse zu suchen!
Kann man schon dorthin legen, nur sind die Ventile dann immer bestromt, weil der Strom von + über die Ventile zum ULN-Pin über die Diode nach GND fließen kann.
Man kann so, wired-OR, alle Ausgänge auf einmal einschalten...
Allerdings ist die Diode nicht für den Dauerstrom der Transistoren ausgelegt. Denn die hat bei 350mA immerhin eine Uf bis zu 2V und damit pro Kanal eine Verlustleistung von 0,7W. Macht mehr als 5W für den gesamten Chip...
Keiner hat den Text des TO wirklich verstanden. Dass er den COM Anschluss wie einen GND gezeichnet hat, bedeutet nicht, dass dies auch GND ist. CRTL ist bei ihm, lt. Text, die VCC der Logik.
Somit kann er das machen was er beschrieben hat, denn es macht Sinn, dass wenn die 24V (Annahme) seiner Ventile ausfällt, die Schutzdioden des ULN noch wirken können.
Schön ist das nicht, aber auch nicht falsch.
Nun zur Frage, ich würde den Com Anschluss gerne an CRTL legen damit
falls während die Ventile angesteuert sind das PWR Potenzial abschaltet
Interessante Idee, hält aber nur so lange bis interne Diode oder Treiber durchgebrannt sind.
Ansonsten gilt Regel 138.4/24a Absatz 4 Paragraph drei der hiesigen Hausordnung das man beschreiben sollte was man erreichen will und nicht irgendwelche Details unter Weglassung desselben
denn es macht Sinn, dass
wenn die 24V (Annahme) seiner Ventile ausfällt, die Schutzdioden des ULN
noch wirken können.
Die Freilaufdioden können tadellos wirken, wenn die 24V abgeschaltet werden, die Ventilversorung und der COM-Pin aber hinter der Abschaltstelle angeschlossen sind.
Schön ist das nicht, aber auch nicht falsch.
Die Schaltung vom TO ist wie bereits mehrfach erklärt untauglich. Da wird nicht geschaltet, die Dioden leiten immer.
Keiner hat den Text des TO wirklich verstanden. Dass er den COM
Anschluss wie einen GND gezeichnet hat, bedeutet nicht, dass dies auch
GND ist. CRTL ist bei ihm, lt. Text, die VCC der Logik.
Somit kann er das machen was er beschrieben hat, denn es macht Sinn,
dass wenn die 24V (Annahme) seiner Ventile ausfällt, die Schutzdioden
des ULN noch wirken können.
Schön ist das nicht, aber auch nicht falsch.
Ich hatte das genau so verstnden, und es ist einfach falsch. Seine Ansteuerlogik wird es mit Rauchsignalen danken wenn sie auf diesem Weg die 24V abbekommt.
Guten Abend nochmal,
jetzt hab ich mich wohl unpräzise ausgedrückt :-( freilich soll der "Com" Pin vom ULN2803 ebenfalls an 24V (Potenzial CRTL), jedoch liegt das anders als das von PWR immer an.
Solange CRTL nicht 0,7 (Flussspannung) höher ist als PWR ist solle es klappen oder?
Das mit der Masse war nur als Hinweis gedacht.
Oder sollte ich den COM auch an PWR Legen? nur was passiert dann wenn man eben PWR abschaltet während Ventile aktiv sind? wohin wird dann die Gegeninduktionsspannung abgebaut?
Du schaltest alle "Ventilanfänge" zusammen und den COM-Pin mit dazu. Male dir einfach mal einen Schaltplan mit allen beteiligten Bauteilen und male die Innenbeschaltung der Batueile dort mit rein. Dann sieht man das auf Anhieb.
BTW: eigentlich ist das eine völlig undigitale, rein analoge Frage. Habe den Thread mal korrekt platziert.
wohin wird dann die
Gegeninduktionsspannung abgebaut?
Da der Strom durch die Spule weiter fließen kann, dank der Diode, passiert da nichts. Der Strom klingt dann wegen des ohmschen Widerstands der Spule, und der Flussspannung der Diode, innerhalb kurzer Zeit ab.
während die Ventile angesteuert sind das PWR Potenzial abschaltet
Das macht nichts.
Wenn PWR abschaltet, schalten ja auch alle derzeit aktiven Ventile ab. Der Freilaufstrom fliesst über COM in den abgeschalteten Zweig von PWR und versorgt die Ventile noch ein winziges bisschen länger. Danach bricht PWM zusammen.
Verbinde also COM nicht mit Massd sondern mit plus von PWR (und Masse von PWR mit GND wie beschrieben). Lege einen kleinen Elko, so 47uF, in den abgeschalteten Zweig von PWR und GND, er verhindert ungewollte Spannungsschwankungen.
angesteuert werden Ventile für eine Balkonbewässerung mit einem ULN2803.
Das "PWR" potenzial wird über eine Zeitschaltuhr bereitgestellt bzw. nur
zu gewissen Zeiten zur Verfügung stehen. CRTL, also das für die
Steuerung liegt immer an.
Wie wäre es, wenn Du mal beschreiben würdest, was CRTL überhaupt sein soll? Und wenn Du mal einen kompletten Schaltplan malen würdest, dann sollte vieles von selbst klarer werden.
Aber wenn CRTL (oder doch vielleicht CTRL?) die Betriebsspannung der Ventile sein soll, dann kommt COM da ran. Und wenn PWR über die Schaltuhr an derselben Spannung hängt, dann ist das ok.
Nun zur Frage, ich würde den Com Anschluss gerne an CRTL legen damit
falls während die Ventile angesteuert sind das PWR Potenzial abschaltet
noch was da ist wohin die Freilauf Dioden wirken können. (ist das so
richtig geschrieben???). oder gibt es da Probleme wenn ich solche
Aktionen starte?
Wenn PWR abgeschaltet wird, während der ULN die Ventile bestromt, bräuchte man gar nicht die Freilaufdioden im ULN (bzw. werden gar nicht wirksam), sondern man müsste über jedes Ventil extra je eine Freilaufdiode machen, um eher die Schaltuhr zu schützen (falls die allergisch auf neg. Spannungsspitzen reagiert)
wenn ich das Datenblatt vom ULN2803 anschaue, sofern das nicht stark
vereinfacht ist sollte es kein Problem sein das an COM Spannung anliegt
Das ist eher selten ein Problem. Aber siehst Du eben erst, wenn Du nicht so einen Flickenteppich von Schaltrplanfetzen Dir zeichnest, sondern mal was Ordentliches.
Eigentlich ist der COM des ULN2803 richtigerweise der Lampentest, und nicht als Freilaufdioden wie die meisten falsch machen! Er kann über einen der Ausgänge oder von einem weiteren ULN angesteuert werden.
Eigentlich ist der COM des ULN2803 richtigerweise der Lampentest,
und nicht als Freilaufdioden wie die meisten falsch machen! Er kann über
einen der Ausgänge oder von einem weiteren ULN angesteuert werden.
Wie man auf z.b. der Conrad Website sieht, werden dort die internen Dioden als Freilauf genutzt für Relaisspulen.
In z.b. dem arduino Forum als wie von dir beschrieben Lampentest.
Letztlich ist beides möglich und OK, sofern man die Grenzdaten der Dioden einhält.
Eigentlich ist der COM des ULN2803 richtigerweise der Lampentest,
und
nicht als Freilaufdioden wie die meisten falsch machen! Er kann über
einen der Ausgänge oder von einem weiteren ULN angesteuert werden.
Gruss Chregu
Wo hast Du denn das her?
Das ST-Datenblatt ist da anderer Meinung, auch wenn man daraus einen Lampentest machen könnte:
Description
The ULN2801A, ULN2802A, ULN2803A and
ULN2804A each contain eight Darlington
transistors with common emitters and integral
suppression diodes for inductive loads
wohin wird dann die Gegeninduktionsspannung abgebaut?
Eine Gegeninduktionsspannung entsteht nur, wenn der Strom keinen Weg findet, um beim Abschalten weiter ungestört durch die Spule zu fließen.
Die Freilaufdioden stellen genau diesen Strompfad bereit.
Was immer Matze wirklich will, die Überschrift Verschiedene Potenziale gibt mir zu denken.
Ich kann 8 Ventile mit 8 Netzteilen und 8 unterschiedlichen Spannungen schalten, solange sie eine gemeinsame Masse haben. Es ist auch egal, wenn einige der Netzteile abgeschaltet sind.
In dem Falle darf aber der gemeinsame Anschluß der Dioden keinesfalls beschaltet werden, das gäbe undefinierten Rückenwind nach irgendwo und höchstwahrscheinlich magischen Rauch.
wohin wird dann die Gegeninduktionsspannung abgebaut?
Eine Gegeninduktionsspannung entsteht nur, wenn der Strom keinen Weg
findet, um beim Abschalten weiter ungestört durch die Spule zu fließen.
Die Freilaufdioden stellen genau diesen Strompfad bereit.
Nochmal - wenn er über PWR abschaltet, hat er genau null Freilaufdioden im Strompfad (was für den ULN in dem Falle aber kein Drama wäre - eher für die Schaltuhr, die ja PWR schaltet)
In dem Falle darf aber der gemeinsame Anschluß der Dioden keinesfalls
beschaltet werden
Man kann an den Pin eine Z-Diode anschließen, die dann dafür sorgt, dass die Spannung an keinem der Kollektoren wesentlich höher als die Z-Spannung wird.
das gäbe undefinierten Rückenwind nach irgendwo
Der "Rückenwind" aka. Freilaufstrom ginge dann über die obige Z-Diode nach GND und darüber zurück ins jeweilige Netzteil. Denn der GND aller Versorgungen ist ja zusammengeschaltet.
wenn er über PWR abschaltet, hat er genau null Freilaufdioden im Strompfad
So wie im Anhang muss das Zeug beschaltet werden: die PWR_24 muss an den COM-Anschluss. Dann kann irgendwer irdgendwann irgendwie die PWR_24 abschalten und der Strom über die Freilaufdiode(n) abklingen.
Gefährlich sind meines Erachtens nach die Freilaufdioden im EINGANG gegen GND. Steckt man, so vorgesehen, ein Steckernezteil mit versehentlich falscher Polarität an, leiten diese Dioden und legen Dir die Plus 12V vom Steckernetzteil auf die Steuerausgänge des vorigen ICs. Ich hab jetzt im Anschluss je einen Widerstand in Reihe in die Eingänge gelegt, der diesen Fehlerstrom auf ungefährliche Werte begrenzt, falls mal wieder jemand ein nicht vorgesehens Netzteil da drannsteckt. Muss man erstmal drauf kommen.
Wenn man aber tatsächlich ne fest verdrahtete Versorgungsspannung für die Last hat, kann man sich das natürlich sparen.
Wenn nein: wie sieht dein komplettes Versorgungskonzept von Leistung und Steuerung aus? Wieviele Netzteile sind beteiligt und wie sind die miteinander verschaltet?