Eine rein hypothetische Frage (hust): Zwei PV Anlagen an einem Netzanschluss, die eine Volleinspeisung und die andere Teileinspeisung (Überschuss). Jeweils ein eigener Zähler.
Eine "Bläckbocks" bauen die die zwei Zähler im AAR (Anlagenseitiger Anschluss Raum) verbindet (natürlich Phasengleich) und den Strom bei Bedarf in beide Richtungen schieben kann:
a) Bei Unterversorgung von der Teileinspeisungsanlage für den Eigenverbrauch soviel wie nötig von der Volleinspeiseanlage "klauen" und auf Nulleinspeisung ausregeln
b) Bei Überschuss eben den Überschuss in die Volleinspeiseanlage schieben
Bei a) würde man z.B. bei schlechter Witterung 0,33 €/kWh Strombezug sparen statt ihn für 0,12 zu verkaufen Bei b) könnte man die höhere Einspeisevergütung von 0,12 statt nur 0,8 ct/kWh ergattern
Das das ganze natürlich rechtlich nicht in Ordnung geht ist klar, nennt sich wohl Subventionsbetrug. Mich interessiert wohl eher der technische Aspekt: Wie müsste so eine Bläckbox aussehen? Ein Frequenzumrichter? Ein einfacher Draht würde wohl nicht gehen..
Wenn man mal von 20 kWp Volleinspeiseanlage und 10 kWp Teileinspeiseanlage ausgeht, würde ja evtl. schon ein einphasiges Gerät bis 5 kW reichen?