Eugen T. schrieb:
Du musst die Idee nicht mögen.
Auch wenn du das Glück hast, dass der AVR noch nicht spürbar beschädigt ist: es ist trotzdem eine blöde Idee, mangels Grundlagenwissen die "Absolute Maximum Ratings" im Datenblatt des µC mit jedem Drehen des Schrittmotors zu verletzen.
Das ist, wie wenn du mit ohne auf den Verkehr zu achten eine Straße überquerst: je nach Tageszeit und Reaktionsvermögen der beteiligten Autofahrer kann das mehr oder weniger oft gut gehen. Trotzdem ist es eine blöde Idee.
Eugen T. schrieb:
-> Die Spannung kann auch mehr als 5V werden, daher müsste man die
begrenzen, die Frage ist nur wie?
Du musst nicht die Spannung des Schrittmotrs begrenzen, sonden lediglich die Spannung, die der µC sieht. Also: Serienwiderstand und Klemmdioden bzw. Z-Diode.
-> Wenn ich den Motor an den Arduino anschließe muss man mehr Kraft
aufwenden um den zu drehen. Mit offenen Kontakten geht es viel
leichter. Woran liegt das?
Am Kurzschluss, den die Schutzdiode des AVR gegen GND für negative Spannungen erzeugt. Schließ zum Test einfach mal eine Diode an die Anschlüsse des Schrittmotrs an. Oder schließ die Anschlüsse des Schrittmotrs kurz und dreh dann. Du siehst: gleicher Effekt.
Eugen T. schrieb:
Wie groß muss der Vorwiderstand sein?
Nimm 10k.
Wohin mit der Überschüssigen
Energie damit der Wiederstand beim drehen nicht zu groß wird?
Lass die im Motor. Sobald du sie extern verheizt, musst du sie auch aufbringen.
Und noch eins: nimm einfach mal Google, gib dort deinen Plan ein und versuche zu verstehen, was Andere da so gemacht haben.