Trenntrafo - RCD Triggering verhindern

OP #7342726
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Hi,

Wenn ich ein System mit Trenntrafo habe (L1 als N und L2 als L), ist dies ja nur sicher, wenn L1 und PE (bzw. L2 und PE) nicht verbunden sind (da wenn z.B die L2 auf das Gehäuse kommt, man ein Bezugspotential hat).

Wenn man jetzt einen Trenntrafo einsetzt, um ein Triggern des FI für ein System (z.B LISN) mit zu viel Ableitströmen zu verhindern, kommt es doch nicht darauf an, ob man PE und L1 zusammenhängt oder nicht? Die Störungen haben ja kein Bezugspotential zu PE und es wird alles in L1 bzw. L2 fliessen und im Kernmaterial verheizt, oder?

#7342817
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Bert S. schrieb:

Wenn man jetzt einen Trenntrafo einsetzt, um ein Triggern des FI für ein System (z.B LISN) mit zu viel Ableitströmen zu verhindern, kommt es doch nicht darauf an, ob man PE und L1 zusammenhängt oder nicht? Die Störungen haben ja kein Bezugspotential zu PE und es wird alles in L1 bzw. L2 fliessen und im Kernmaterial verheizt, oder?

Ach Bert.

In dem Fall wirkt LISN auch nicht wie spezifiziert. Damit ist Dein "Testaufbau" auch wenig sinnig.

Was möchtest also wirklich aufbauen? mehr Details bitte!

So ist es wie der Vorposter schon schrieb: eine sehr wirre Darstellung dessen was Du vorhast.

#7342893
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Bei zu viel betriebsmäßigem Ableitstrom besser so etwas einsetzen: https://epa.de/filter/de/leakcomp-hp/

Dein Vorschlag mit dem Trenntrafo (kein Spartrafo!) würde funktionieren, du hast aber hinter dem Trafo eben keinen Schutz durch RCD mehr. Das sollte man nur innerhalb von Maschinen machen wo es keine weiteren Anschlüsse nach außen gibt. Völlig üblich in Maschinensteuerungen.

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