Spulenrichtung bei ETH Buchse

OP #7343641
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Guten Morgen, ich habe eine Frage zu ETH Übertrager bzw zu ETH Buchsen mit Übertrager. Im Beispiel Schaltplan wird eine LPJ16211AENL verwendet. Ich habe aus einem anderen Projekt einige Wurth Elektronik 74990111211 da. Wenn ich Datenblätter vergleiche dann sind die Spulen genau anders rum. Aus dem Bauch raus hätte ich gesagt das es egal ist solange die Trafos in die selbe Richtung laufen. Stimmt diese Vermutung? Danke für die Hilfe.

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OP #7343876
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kurz&knap schrieb:

Schau mal, das Schaltzeichen für den Trafe unterscheidet sich auch in der Darstellung des Kerns ... gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Wickelsinn und Kerngeometrie ;-)

WIe meinst du das?

Frank K. schrieb:

... sprich der Wicklungssinn gleich ist. Genau. Entweder ist ein Übertrager gleichsinnig gewickelt oder gegensinnig. Nur darauf kommt es an.

Sind die Buchsen kompatibel oder nicht?

Danke Euch für die Hilfe

#7343939
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Mein_erstes_Mal schrieb:

... sprich der Wicklungssinn gleich ist. Genau. Entweder ist ein Übertrager gleichsinnig gewickelt oder gegensinnig. Nur darauf kommt es an.

fchk

genau meinst?

Man kann eine Wicklung linksrum und die andere rechtsrum wickeln (gegensinning) oder beide in der gleichen Richtung (gleichsinnig). Einmal wird die Polarität verdreht, einmal nicht. Man kann auch beide in der gleichen Richtung wickeln und die Anschlüsse vertauschen, das ist elektrisch fast das Gleiche. Für 08/15 Netztrafos ist das egal, für Schaltnetzteile oder Übertragert wie hier nicht. Da muss die Polarität stimmen, auch wenn es Wechselspannun ist.

OP #7344028
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Falk B. schrieb:

Man kann eine Wicklung linksrum und die andere rechtsrum wickeln (gegensinning) oder beide in der gleichen Richtung (gleichsinnig). Einmal wird die Polarität verdreht, einmal nicht. Man kann auch beide in der gleichen Richtung wickeln und die Anschlüsse vertauschen, das ist elektrisch fast das Gleiche. Für 08/15 Netztrafos ist das egal, für Schaltnetzteile oder Übertragert wie hier nicht. Da muss die Polarität stimmen, auch wenn es Wechselspannun ist.

Für mich heißt das aber das ich die Buchse gleich verwenden kann? Oder?

Danke für die Hilfe

Gast #7344748
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Mein_erstes_Mal schrieb:

kurz&knap schrieb:

Schau mal, das Schaltzeichen für den Trafe unterscheidet sich auch in der Darstellung des Kerns ... gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Wickelsinn und Kerngeometrie ;-)

WIe meinst du das?

Das zu erklären verwirrt Dich nur, aber auf die Gefahr hin, schau dir die Richtung des Magnetflusses Φ im Kern an, beispielsweise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetischer_Fluss#/media/Datei:Magnetische_Spannung_in_Spule.svg

https://www.elektroniktutor.de/bauteilkunde/bt_pict/trafo.png https://www.elektroniktutor.de/bauteilkunde/bt_pict/trafo8.png

Bei passender Anordung der Spulen auf dem Kern und der Kern Geometrie (C,U,UI,E, ...) erreicht man die selbe Umorientierung des Stromflußes wie bei gleich oder gegensinniger Spulenwicklung´.

Siehe auch Lenz'sche regel: https://www.sofatutor.com/physik/videos/lenzsche-regel

Im Schaltsymbol wird der die Art des Kernes deshalb gern mit verschiedenen Linienarten (doppelt, einfach, punktiert) angedeutet: https://www.sps-lehrgang.de/transformator/

Gast #7345354
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Peter N. schrieb:

Meinst du, das hat ine Bedeutung? Schließlich ist es das eine die deutsche und das andere die amerikanische Darstellung.

Bei Ferrit-Übertragern müßte der Kern eigendlich auch gestrichelt gezeichnet werden...

jaja, alles nur Striche die gestrichelt was hat das schon ein Bedeutung.

Ob deutsch, ob austrian, alles nur ... good bye: https://youtu.be/q8oQhDSXnlM?t=52

Gast #7345419
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Bemerkenswerter Thread um der Wickelrichtung eines Koppeltafos. Die Datenblätter zeigen auf, wo welcher Anschluss von welcher Spule ist. Die Punkte zeigen die Wickelrichtung an. Die ist aber für sich alleingenommen unwichtig. Wichtig ist, und dass wurde bereits überdeutlich beschrieben, dass immer die richtige Wickelrichtung genommen wird. Beide Bilder zeigen einen Trafo - die untereinander genauso austauschbar sind. Die Punkte dienen bei Spulen als Orientierung, um den Wickelsinn erkennen zu können. Der Trafo besteht eigentlich aus zwei Trafos und zwei Mantelwellensperren (BALUN). Die Trafos sind primär und sekundär gleichsinnig gewickelt und haben eine Mittenanzapfung. Der Balun hingegen ist bifilar gewickelt. Er wurde zur Unterdrückung von Gleichtaktströmen vor dem Trafo geschaltet.

Der Trafo überträgt ein symmetrisches Signal - zur Transformation der Impedanz und zu galvanischen Entkopplung der Netzwerkschnittstelle.

OP #7349823
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Danke für die Hilfe. Dann werde ich die Buchse von Wuerth verwenden.

Jupp schrieb:

Bemerkenswerter Thread um der Wickelrichtung eines Koppeltafos. Die Datenblätter zeigen auf, wo welcher Anschluss von welcher Spule ist. Die Punkte zeigen die Wickelrichtung an. Die ist aber für sich alleingenommen unwichtig. Wichtig ist, und dass wurde bereits überdeutlich beschrieben, dass immer die richtige Wickelrichtung genommen wird. Beide Bilder zeigen einen Trafo - die untereinander genauso austauschbar sind. Die Punkte dienen bei Spulen als Orientierung, um den Wickelsinn erkennen zu können. Der Trafo besteht eigentlich aus zwei Trafos und zwei Mantelwellensperren (BALUN). Die Trafos sind primär und sekundär gleichsinnig gewickelt und haben eine Mittenanzapfung. Der Balun hingegen ist bifilar gewickelt. Er wurde zur Unterdrückung von Gleichtaktströmen vor dem Trafo geschaltet.

Der Trafo überträgt ein symmetrisches Signal - zur Transformation der Impedanz und zu galvanischen Entkopplung der Netzwerkschnittstelle.

Danke für die Erklärung

Gast #7349831
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Wf88 schrieb:

Abiturient a.D. schrieb:

Was ist eigentlich von Übertragerlosen Ethernetkarten zu halten? Bei manchen Advantecboards wird eine "blanke" Buchse angeschlossen. Und da ist kein Übertrager/Trafo auf dem Board.

Bist du dir sicher? Es gibt genug Buchsen mit integrierten Magnetics.

Ja, mir liegt die Spezifikation der Kombination Buchse/Kabel vor. Teilenummer: 5224 10P8C Auch eine direkte Nachfrage hat das bestätigt.

Gast #7350366
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Die Trafos sind fast immer symmetrisch 1:1 Die common mode chokes setzt man dort hin wo man die Gleichtaktstörung reinbekommt. Wenn der PHY die CM-Störung erzeugt, dann in diese Richtung. Üblich ist es die CM-Drosseln zum Kabel hin zu setzen.

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