Früher gab es sogar mal DIY in der Schule.
Nannte sich zu meiner Zeit Handarbeit und Werken.
Diese sicherlich grenzwertige Veranstaltung, mit nach Chromosomen vorsortiertem Schülermaterial, ist heute so nicht mehr zeitgemäß, jedoch man hätte anknüpfen können.
Schon als Schüler dämmerte mir damals, das diese Institution Schule nicht auf das "Leben" vorbereitet. Allerdings ist mir bis heute nicht klar, wozu das ganze dienen sollte. ;-)
Ich habe vor kurzem eine städtische Veranstaltung besucht, wo bis zu fünf Gegenstände, die noch verwendungsfähig waren, gespendet werden konnten und kostenlos verschenkt wurden. Natürlich bei Kuchen, Kaffee, Tee und Softdrinks, auch KOSTENLOS. Man durfte auch nehmen ohne Spenden.!! Die Anzahl der mitgenommen Artikel war nicht begrenzt.! Trotzdem war am Ende der sehr gut besuchten Veranstaltung noch Kuchen und Sachspenden über, so daß "Pflichtrunden" eingeführt wurden.!
Begleitet durch kurze Vorträge über Rohstoffkreisläufe und ökologischen Fußabdruck.
Die Stadt macht das weil ihre Ökobilanz beschissen ist. Dadurch müssen die Abgaben für Entsorgung so stark erhöht werden, weil die vom Konsum ausgelösten Steuern und Abgaben dies nicht abfangen können.!
Das ist Teil eine Forschungsprojektes und die Auswertung der Müllzusammensetzung hat sich bereits nach wenigen Veranstaltungen durch Beeinflussung des Verbraucherverhaltens deutlich verändert.!
Die kommunalen Einrichtungen erwarten sogar ein Sinken der Abgaben, wenn sich der Trend fortsetzt.
All das wurde nicht durch Einsicht und Vernunft verursacht, sondern durch eine Stadtkasse im Konkurs, so mein Eindruck.
Not macht erfinderisch und ein voller Bauch macht träge.
Interessanterweise waren die Besucher überwiegend NICHT aus den schlechter gestellten Schichten, sondern eher Bildungsbürger, und Kriegsflüchtlinge von WW2 bis aktuell, und es wurde mehr gespendet als mitgenommen.!!!
Gut, der Zug von vorgestern ist abgefahren, aber vielleicht erwischen wir ja den verspäteten Zug von gestern.!!!
Zynische Grüße Jörg