seit mehr als zwei Jahrzehnten besitze ich Starthilfekabel, die mir bei Startproblemen meines PKWs problemlos immer helfen konnten.
Meine Starthilfekabel sind im Klemmenbereich dick mit Plastik überzogen und von daher sehr sperrig, passen aber problemlos auf die Polklemmen meines 1988-er Fahrzeugs.
Als ich jüngst meinen behinderten Nachbarn hilflos an seinem behindertengerecht umgebauten VW Transporter T6 fand, passte meine sperrige Plusklemme nicht auf die Polklemme seines Lifestyle-Transporters Hannoveranscher Herkunft. Masseanschluss ist ja nie das Problem.
Die Batterie (also der Akku) hatte nur noch 9,95 Volt. Starthilfe wäre nur ein Notnagel für meinen Rollifahrer gewesen.
Ich habe dann seine Batterie ausgebaut und geladen. Den 95Ah-Akku auszubauen war eine elendige Fummelei, das geht bei meinem Auto in einer Minute.
Schwer war das Ding halt auch noch. Wenigstens war der Akku am nächsten Tag richtig voll und sein Problem gelöst.
Ich möchte aber gerne in der Lage sein, meine Hilfe auf Starthilfe beschränken zu können.
Für ihn, aber auch für andere, die mal meine Hilfe brauchen, suche ich in
= 16 mm2 und bei mindestens 3m Länge Starthilfekabel mit Klemmen, die möglichst isoliert sein sollten aber trotzdem noch über die Polklemmen vom VW T6 und anderen modernen Fahrzeugen darüberpassen.
Ziel ist es, PKW-Fahrzeuge mit Benzin- und Dieselmotoren starten zu können.
Habt Ihr eine Empfehlung?
Was muss ich da für Qualität anlegen?
Die folgenden Klemmen sehen ein bisschen aus wie die Masseklemme von einem Schweissgerät, sind aber leider nicht isoliert:
Schau Mal im Herth und buss Katalog, das ist gute Qualität für Werkstatt und Nutzfahrzeug. Die Preise sind aber auch nicht vergleichbar mit Lidl Angebot.
Die höherwertigen Kabel haben an den Zangen Messing Einlagen und sind dadurch eben etwas flacher als die üblichen Plastikzangen mit dünner Stahlblech Einlage. Ich empfehle gewinkelte Zangen, dadurch kommt man besser an enge Stellen. Und Kabel immer eine großer länger kaufen als man glaubt zu brauchen. Ich habe ein 7m Kabel, damit kann man auch einmal und Auto herum Starthilfe geben wenn das Ding z.b. vorwärts in der Garage steht und man Nu r von hinten rankommt.
Als ich jüngst meinen behinderten Nachbarn hilflos an seinem
behindertengerecht umgebauten VW Transporter T6 fand, passte meine
sperrige Plusklemme nicht auf die Polklemme seines
Lifestyle-Transporters Hannoveranscher Herkunft. Masseanschluss ist ja
nie das Problem.
Für diesen Einzelfall kann man doch die eine Klemme etwas abschnitzen.
Willst du ein teures Kabel bezahlen?
Die Batterie (also der Akku) hatte nur noch 9,95 Volt. Starthilfe wäre
nur ein Notnagel für meinen Rollifahrer gewesen.
Ich habe dann seine Batterie ausgebaut und geladen. Den 95Ah-Akku
auszubauen war eine elendige Fummelei, das geht bei meinem Auto in einer
Minute.
Bei 10V sollte man über eine neue Batterie nachdenken.
Für die alte Kiste kann man ein preiswertes Baumarktangebot nehmen.
Und warum Ausbau?
Eine Kabeltrommel ist dein Freund.
Btw, bei meinem Ducato hab ich mir einen separaten Starthilfe + vorn in den Motorraum gelegt, weil das Batterieausbauen nicht unter einer 3/4 Stunde und gequetschte Finger abgeht.
Kein Wunder dass du dann keine Starthilfe mehr gegeben hast. :-)
Ich habe vor 5 Jahren selbst gebraucht, in der Tiefgarage, hatte zum Glück mein Kabel dabei.
Und letztes Jahr auf einem Wanderparkplatz in den Alpen jemandem gegeben.
T5/T6 und derrn Faceliftmodelle haben noch nen Kunststoffeinsatz um den Pluspol. Offiziell als Verdrehschutz, inoffiziell wohl damit im Werk bei schnell-schnell die Kabel nicht abgerissen werden.
Pluspol abklemmen, Kunststoffeinsatz entsorgen, Pluspol drauf, normales Starthilfekabel passt.
Das sollte schon der bereithalten, der es braucht.
Wer behindert ist und wenig fährt, braucht kein Startkabel sondern ein Erhaltungsladegerät.
Und Pflege und Wartung.
Dass die Kiste jederzeit einsatzbereieit ist.
So wie man es machen muß, wenn man auf dem Lande darauf angewiesen ist.
Mir erschliesst sich jetzt nicht wirklich, warum die Klemme isoliert sein muss.
Das mag aber vom Auto abhängen. Wie wärs denn mit ner Gripzange als Alternative.
Sonst könnte man ja eine dünne Platte Plastik nehmen, warm machen und um die Masseklemme biegen. Nach Abkühlung dann noch verkleben.
Mir erschliesst sich jetzt nicht wirklich, warum die Klemme isoliert
sein muss.
Weil ich schon mehrfach beobachtet habe wie jemand beide Kabel an das spendende Auto anklemmt und die dann locker in einer Hand hält. Mit der Folge dass die Klemmen gegeneinander und auch ml an die Masse des Autos kommen.
Es gab schon einen Grund warum das irgendwann in der DIN vorgeschrieben wurde.
Das sieht auf dem Bild von der T5 Batterie aber auch nicht enger aus als bei meinem Passat und da komme ich problemlos mit meinen Lidl 13€ Starthilfekabeln dran. Ja die waren billig aber danke die funktionieren immer noch problemlos, habe schon Starthilfe gegeben und bekommen. Einzig bei einer A-Klasse wo die Batterie im Beifahrerraum sitzt und es so Eng ist, dass die Klemme nicht der länge nach hin passt war nix zu machen. Aber daran ist ja der Empfänger schuld - weil er nicht (und ich auch erst später) wusste dass die im Motorraum einen verdeckten(versteckten) Starthilfe-Pluspol haben...
Ich hab die immer dabei und beim Kauf darauf geachtet, dass es die ganz einfachen sind mit 2 getrennten Kabeln statt sowas unsinniges wie die verbundenen mit LEDs drin für Spannung und sogar Beleuchtung IN jeder Klemme. Kaputt gehen können die nur mechanisch oder durch Korrosion und bei mir liegen sie trocken. In jedem Kabel noch mal eine zweite Leitung mit dem anderen Potential dazu zu legen erschließt sich mir nicht. Eine Taschenlampe mit Magnet für Hände frei hat man doch mindestens auch im Auto wenn man schon Starthilfekabel hat, oder?
Schau Mal im Herth und buss Katalog, das ist gute Qualität für Werkstatt
und Nutzfahrzeug. Die Preise sind aber auch nicht vergleichbar mit Lidl
Angebot.
Die höherwertigen Kabel haben an den Zangen Messing Einlagen und sind
dadurch eben etwas flacher als die üblichen Plastikzangen mit dünner
Stahlblech Einlage. Ich empfehle gewinkelte Zangen, dadurch kommt man
besser an enge Stellen. Und Kabel immer eine großer länger kaufen als
man glaubt zu brauchen. Ich habe ein 7m Kabel, damit kann man auch
einmal und Auto herum Starthilfe geben wenn das Ding z.b. vorwärts in
der Garage steht und man Nu r von hinten rankommt.
danke für den Tip. Herth&Buss-Klemmen hatte ich solo auf Ebay gesehen, wusste nicht, dass die auch fertige Kabel anbieten!
Bei 10V sollte man über eine neue Batterie nachdenken.
Wieso denn das? Dir fehlt vermutlich die Praxiserfahrung. Meine eigene Batterie war in diesem Winter noch weiter runter. Der Verlauf des anschließenden Ladevorgang und der erste Start zeigen Dir schon genügend.
Für die alte Kiste kann man ein preiswertes Baumarktangebot nehmen.
"Baumarkt" und "preiswert" schließt sich meist aus. Die wieder eingebaute Batterie läuft jetzt im achten Jahr. Mal sehen, wann die kaputt geht. Früher hielten die Akkus bei mir nur 4-5 Jahre.
Und warum Ausbau?
Der Wagen steht auf einem gekennzeichneten Behindertenparkplatz an einer Einmündung. Ich wohne im dritten Stock.
Btw, bei meinem Ducato hab ich mir einen separaten Starthilfe + vorn in
den Motorraum gelegt, weil das Batterieausbauen nicht unter einer 3/4
Stunde und gequetschte Finger abgeht.
das kann ich gut nachvollziehen. Ich habe mir übrigens eine Plusleitung in den Motorraum gelegt, mit dem ich vom Motorraum aus mein Auto starten kann.
Wenn man die Litze (so ca 2cm abisoliert)
mit Kabelbindern an den Batteriepol strapst,
hat das mehr Kontaktfläche als mit diesen Klemmen.
DesIntegrator, funktionsfähige Sachen kaputtmachen ist vielleicht ein probates Mittel für die postapokalyptischen Welt, oder den niederrheinischen Beimacher. :)
Ich danke allen für alle ernsten Beiträge - selbstverständlich auch für die unernsten! :)
Ich würde es total Grossartig finden wenn die Autohersteller mal einen Modus einbauen bei dem sämtliches Steuergerät soweit runterfährt das man den Wagen auch mal 10 Wochen problemlos rumstehen lassen kann ohne das danach die Batterie platt ist.
Möglichkeiten gäbe es ja: Mechanische Notentriegelung haben ja bisher noch alle Autos, kann man also genauso umkehren und damit signalisieren das jetzt bitte ALLES komplett ausgeschaltet wird bis per Notentriegelung der ganze Trümmer wieder wach wird.
Hab ich mir bestimmt wieder ZU einfach vorgestellt...
Ich hatte tatsächlich mal jemandem Starthilfe gegeben der ein (billig)Kabel hatte bei dem die Vercrimpung an einer Klemme zu 95% über der Isolation war. Es hat gereicht um einen Durchgangstest zu bestehen, aber beim ersten Einsatz ist dann das eine Drähtchen das Kontakt hatte durchgeschmolzen und das Kabel hatte keinen Durchgang mehr.
Zum Glück hatte ich auch ein Kabel dabei.
Also beim Kauf mal die Vercrimpungen anschauen.
Statt der Klemmen (evtl. nur auf einer Seite) einen Kabelschuh oder eine Ringöse gecrimpt, das gibt dann auf der M6- oder M8-Schraube einen ordentlichen Kontakt.
Isolierung ist halt für Warmduscher oder DAUs, von denen es leider viel zu viele gibt.
Vielleicht passen die von Reichelt (Art.: KFZ 29245)
Nimm die Klemmen die Hans empfohlen hat, und such im Netzt nach "Batteriekabel" in beliebiger Länge. Aber kein CCA! Wenn's der Werkzeugmangel erzwingt suchst Dir halt einen Elektriker der Dir die dann aufcrimpt.
Aber bitte kein 16-Quadrat, damit kannst bestenfalls im Sommer bei Betriebstemperatur einen VW Lupo aus der Patsche helfen, im Winter bei kältesteifem Öl taugt das nichtmal als Schleppseil. 25-Quadrat halte ich hier für die Untergrenze.
Klemmen gibt's wie Sand am Meer wenn Dir die von Hans nicht zusagen. So ein "selbskomponiertes" Kabel hat seinen Preis, bleibt Dir aber auch lange Jahre. Für meines mit eben den Klemmen von Reichelt hab ich ca. 150€ investiert, allerdings mit 35-Quadrat und gut 4 einhalb Meter lang. Hab's nicht bereut.
Gruss, DerSchmied
Gar kein kabel.
Wenn er jede Woche Starthilfe geben will, dann lohnt sich so eine Starterbox mit LiIon-Akku für 60EUR.
Mist, dann bleibt ja noch das unüberwindbare Hindernis mit der Kontaktierung vom Pluspol.
Mist, dann bleibt ja noch das unüberwindbare Hindernis mit der
Kontaktierung vom Pluspol.
Nja, siehste... Die Energie der Starthilfequelle muss eben via Kabel ans/ins Opfer übertragen werden. Und seit Tesla in irgendeinem Hotelzimmer verarmt ins Gras gebissen hat bleibt eben nur das Kabel. Die Länge bestimmt den Querschnitt, die Größe der Klemmen der zu erwartende Strom. Klappe auf und ran an die Batterie ist konstruktiv nicht mehr wirklich vorgesehen, gestaltet sich also mitunter schwierig. Und das Kabel am Ende aufzufleddern und mit Kabelbindern irgendwo hinzupfriemeln wie weiter oben hier angeraten hat schon eher was von osteuropäischem Verständnis von "optimal".
Gruss, DerSchmied
Bei 10V sollte man über eine neue Batterie nachdenken.
Ist bestimmt schon irgendwo in diesem langen Thread erwaehnt worden(hoffentlich):
Man sollte schon checken ob auch der Laderegler funktioniert anonsten helfen weder neue Akku oder externe Aufladung auf lange Sicht
Man sich auch fragen ob die zu niedrige Akkuspannung nicht auch das Resultat einer unerwuenschten Entladung war.
Durchgescheuerte bewegliche Kabel an Tueren etc verursachen gerne so "halbverreckte" Kurzschluesse.Am besten bei nicht eingeschaltetem Fahrzeug Pluspol abhaengen ,Amperemeter(20A-Bereich) dazwischen und auf uebermaessigem Stromfluss achten.Bei Stroemen ueber 100mA waere mir nicht ganz wohl wenn die Karre wochenlang nur herumsteht.
Sollte tatsaechlich zuviel Strom fliessen:Peu a peu Sicherungen entfernen um die Fehlerquelle einzugrenzen.
Vielleicht passen die von Reichelt (Art.: KFZ 29245)
Die scheinen gut zu sein, man benötigt aber Leitungen mit richtigem Preßkabelschuh/Auge. Die serienmäßigen Blechklammern sind nicht tauglich.
Für etwas "richtiges" würde ich 35mm² Schweißleitung nehmen (Meterware; Länge also nach Wunsch) und die beim Elektriker mit passenden Kabelschuhen versehen lassen, dann statt der Blechklammern auf diese Reichelt Zangen schrauben.
Oft scheitern Starthilfeversuche an den minderwertigen Leitungen/Zangen; es geht einfach zuviel Spannung verloren.
Ich würde es total Grossartig finden wenn die Autohersteller mal einen
Modus einbauen bei dem sämtliches Steuergerät soweit runterfährt das man
den Wagen auch mal 10 Wochen problemlos rumstehen lassen kann ohne das
danach die Batterie platt ist.
Nennt sich Transportmodus und lässt sich per Diagnosegerät codieren.
Der Trick bei der Starthilfe ist, daß man wenn die Verbindung steht, erstmal ein paar Minuten das abgesoffene Fahrzeug lädt, bei übrigens die ganze Zeit laufendem Motor des Spenders. Dann braucht man auch keine armdicken Kupferbarren.
Sonst muß das Starthilfekabel nicht nur den ganzen Fremdmotor starten, sondern auch noch gleichzeitig den Ladestrom bzw. Quasikurzschluß der leeren Batterie tragen.
Wenn mir mal geometrische Probleme begegnen würden, dächte ich über eine Universallösung nach. Sowas wie Gripzange oder Schraubzwinge mit Kontaktplatte, an die man ein übliches Kabel anklammert oder vorher drankonfektioniert.
Sonst muß das Starthilfekabel nicht nur den ganzen Fremdmotor starten,
sondern auch noch gleichzeitig den Ladestrom bzw. Quasikurzschluß der
leeren Batterie tragen.
Dass der Fremdakku via Starthilfekabel einen unwilligen Motor startet ist ein Irrglaube. Denn die vielen hundert Amps, die der Starter anfänglich benötigt, werden von den 4 wackeligen Klemmen und meterweise 10...16mm² Kabel nicht rüberkommen.
Für eine gelungene Starthilfe muss der (NUR entladene!) Fzg-Akku gesund und ladefähig sein. Beim Anschluß einer Starthilfe erfolgt eine Schnellstladung des Fzg-Akkus und dafür reichen die oben erwähnten Wackelklemmen durchaus.
Wie "Wolfi" schrieb, schadet ein wenig Ladezeit nicht.
Bei dieser Gelegenheit sollte man sich Gedanken machen, WARUM der Fzg-Akku entladen ist (LiMa, Akkualter und stille Verbraucher etc.pp checken).
Gleiches gilt für die handtäschengroßen Booster (mit zigtausend mA), die angeblich mühelos CATERPILLAR-Motor starten können.
Dass der Fremdakku via Starthilfekabel einen unwilligen Motor startet
ist ein Irrglaube. Denn die vielen hundert Amps, die der Starter
anfänglich benötigt...
Ist aber auch nur DEIN persönlicher Irrglaube. Ich starte per Starkhilfekabel elektronikfrei Dieselmotoren ( 2-4l Hubraum) in alten Traktoren und Stromerzeugern in denen NICHT Mal eine Batterie eingebaut ist weil die Jahre lang zur ja Seite gestellt waren.