wir haben einen neuen Drehstromzähler bekommen. Dieser zeigt abwechselnd Werte zu den "Kategorien" 1.8.0 und 2.8.0 an. Den Symbolen auf dem Zähler entnehme ich, dass das eine der Bezug ist und das andere die Einspeisung.
Das wir etwas beziehen ist normal, dort wundern mich die Werte die der Zähler anzeigt nicht. Aber bei der Einspeisung stehen Werte, die ich nicht erklären kann. Wir haben keine PV Anlage oder Stromerzeuger. Daher stelle ich mir die Frage, wie wir etwas Einspeisen können?!
Bei meinem Wechselrichter für die Solaranlage zählt Summenzähler seit geraumer Zeit herunter.
Das App vom Hersteller zeigt richtig an. Vielleicht hat die Anzeige am Wechselrichter einen Überauf?
Dieser zeigt abwechselnd Werte zu den "Kategorien" 1.8.0 und 2.8.0
Bei meinem Smartmeter werden alle Werte zyklisch angezeigt: 1.4.0, 2.4.0, 1.8.0, 2.8.0 ....
Kann sein, dass der Wert 2.8.0 von der Eichprozedur stammt. Die Summenzähler sind nicht rückstellbar. Der Wert 2.8.0 sollte sich, nachdem keine Fotovoltaik existiert, nicht ändern.
Wenn Stromzähler neben dem Bezug auch Einspeisung separat zählen, dann frage ich mich, ob die auch Blindleistungen aufsplitten?
Was blöd wäre, da das ja 2 verschiedene Tarife sind und damit quasi doppelt gezählt werden würde.
Also z.B 400W Blindleistung:
Reiner Bezug-Zähler: sollte 0W sein
Bezug/Einspeisezähler: 400W im Bezug (a 35ct/kWh) sowie 400W Einspeisung (a 8,2ct/kWh)
Wenn Stromzähler neben dem Bezug auch Einspeisung separat zählen, dann
frage ich mich, ob die auch Blindleistungen aufsplitten?
Was blöd wäre, da das ja 2 verschiedene Tarife sind und damit quasi
doppelt gezählt werden würde.
Die können das, aber das wären 4 verschiedene Tarife, für jeden Quadranten einer.
Für Kleinkunden wird aber nur Wirkleistung berücksichtigt, bisher.
Der Wert 2.8.0 sollte sich,
nachdem keine Fotovoltaik existiert, nicht ändern.
Und "0" sein und bleiben, falls nie eingespeist wurde/wird...
Nein, 0 ist er nicht, und bleibt er nicht. Aber irgendwas um die 1 kWh wird beim Kalibrieren wohl durchgejagt. Und der wert bleibt genauso drinnen stehen, wie er ist. Die Zähler sind nicht rücksetzbar - d.h. auch nicht in der Produktion.
Eine Phase verdreht am Zähler angeklemmt und schon zeigt der 2.8.0 auch
was an!
Und Du denkst, dass derjenige, der am Zähler L1, L2, L3, L4, L5 und L6 angeklemmt hat, Ein- und Ausgang vertauscht, und das nicht merkt, wenn er auf einmal zwei Strippen quer unterm Zähler durchziehen muss?
Eine Phase verdreht am Zähler angeklemmt und schon zeigt der 2.8.0 auch
was an!
Und Du denkst, dass derjenige, der am Zähler L1, L2, L3, L4, L5 und L6
angeklemmt hat, Ein- und Ausgang vertauscht, und das nicht merkt, wenn
er auf einmal zwei Strippen quer unterm Zähler durchziehen muss?
Bei den Zählern werden alle Strippen von unten angeklemmt. Da ist
nix
mit Quer unterm Zähler durch...
OK, das ist ein Argument. Aber denkst Du, dass jemand, der vom VN kommt, und nichts anderes tut, als Zähler zu tauschen, nicht in der Lage ist, Ein- und Ausgangsklemmen richtig anzudrahten? Wie gesagt, es sind nur 6 Strippen (die beiden N mal außen vor gelassen).
OK, das ist ein Argument. Aber denkst Du, dass jemand, der vom VN kommt,
und nichts anderes tut, als Zähler zu tauschen, nicht in der Lage ist,
Ein- und Ausgangsklemmen richtig anzudrahten? Wie gesagt, es sind nur 6
Strippen (die beiden N mal außen vor gelassen).
Äh, leider doch: Zählertausch machen Subunternehmer. Was ich da schon (beruflich wie privat) erlebt habe. Kein Helm, keine Handschuhe, NH unter Last ziehen - alles schon gesehen.
Martin S. schrieb im Beitrag #7358023:
OK, das ist ein Argument. Aber denkst Du, dass jemand, der vom VN kommt,
und nichts anderes tut, als Zähler zu tauschen, nicht in der Lage ist,
Ein- und Ausgangsklemmen richtig anzudrahten? Wie gesagt, es sind nur 6
Strippen (die beiden N mal außen vor gelassen).
Es sind halt nicht alle solche Profis wie Du einer zu sein scheinst!
Ich kann Dir gerne einen Job als Zählermonteur vermitteln!
Das hat mal mit Subunternehmer nichts zu tun, da gibt es auch solche und solche.
Wo gearbeitet wird, da passieren halt auch mal Fehler.
Und es gibt auch Netzgebiete, da bekommt der Installateur den Zähler zugeschickt und darf diesen selbst einbauen. Und was Installateure so abliefern, da hab ich auch schon die tollsten Dinger gesehen!
Das hat mal mit Subunternehmer nichts zu tun, da gibt es auch solche und
solche.
Ich habe keinem Subunternehmr unterstellt, zwangsläufig schlechtere Arbeit abzuliefern. Das Soll-pensum der Zählertausch-firmen ist aber sehr sportlich und die Bezahlung mittelprächtig.
Dieser zeigt abwechselnd Werte zu den "Kategorien" 1.8.0 und 2.8.0
Bei meinem Smartmeter werden alle Werte zyklisch angezeigt: 1.4.0,
2.4.0, 1.8.0, 2.8.0 ....
Kann sein, dass der Wert 2.8.0 von der Eichprozedur stammt. Die
Summenzähler sind nicht rückstellbar. Der Wert 2.8.0 sollte sich,
nachdem keine Fotovoltaik existiert, nicht ändern.
Danke für die Antwort! Ich bin mir sicher, dass es das genau ist! Die Zahl bleibt tatsächlich gleich und die Eichprozedur als Lösung für den Zählerstand bei der Einspeisung halte ich für plausibel (Das hatte ich schlicht vergessen)!
Auch bei uns wurde ungefragt der alte Ferraris durch so'n
Smart-Dingens ersetzt, Typ "NORAX 3D+".
Interessantes Gerät, -
immerhin sagt das für die Rückspeiseenergie bis dato und
zutreffenderweise genau "Null". ---
Nachdem man weiss (Fachkräfte/iNNen haben da kein Problem mit...),
wie man mit den Knöpfen UND der Taschenlampe hantieren muss
(man braucht beides!), kriegt man sogar noch mehr Daten heraus:
u.a. die Energiesalden im 1. und 2. Quadranten, die momentane
Gesamt-Wirkleistung, sowie Spannungen und Ströme je Phasee
und die Netzfrequenz ("50.0").
Auch bei uns wurde ungefragt der alte Ferraris durch so'n
Smart-Dingens ersetzt, Typ "NORAX 3D+".
Warum soll der VNB in seiner Rolle als gMSB eigentlich fragen, ob er seinen Zähler wechseln darf, wo er doch gesetzlich zum ausrollen einer mME verpflichtet ist?