Hallo zusammen,
wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben Drehstrommotoren drei (oder ein vielfaches davon) Wicklungen, die jeweils um 120° verschoben sind. Kondensatormotoren haben zwei (oder ein vielfaches davon) Wicklungen, die jeweils 90° gegeneinander verschoben sind.
Man kann beide mit einphasigem Wechselstrom betreiben und erzeugt bei beiden eine um UNGEFÄHR 90° phasenverschobene Hilfsphase.
Meine Frage: Wird der Betriebskondensator für beide Motoren mit der gleichen Faustformel berechnet, also 60-80 üF pro kW Leistung?
Wie kommt dieser Wert eigentlich zustande? Immerhin können diese Motoren völlig unterschiedliche Ströme ziehen von fast Null im Leerlauf, also ganz ohne Last und dem Mehrfachen der zur Nennleistung gehörigen Stromstärke beim Anlaufen oder Blockieren. Ist die Kondensatorgröße auf die Nennleistung optimiert und im Teillastbereich eher ungünstig oder ist die tatsächlich anliegende Last egal?
Falls ich oben irgendwo Unsinn geschrieben habe, bitte gerne korrigieren.
VG Karli