PWM-Steuerung Gleichstrommotor

OP #7383645
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Abend zusammen,

Folgendes Problem. Die Schaltung wurde wie im Bild aufgebaut. An dem Optokoppler hängt ein Arduino, welcher das PWM-Signal (5V, 4 kHz) erzeugt. R2 wurde geändert auf einen 2 kOhm Widerstand, R1 auf einen 1 kOhm Widerstand. Zusätzlich hängt über dem Motor parallel ein Varistor. Bei dem momentan verwendeten HEXFET handelt es sich um einen IRF2907pbf. Dieser hängt an einem Kühlkörper und sollte genug Leistung haben. Es handelt sich bei dem Motor um 750 Watt gebürsteten Gleichstrommotor. Das PWM-Signal am Arduino wird über ein Pedal gesteuert. Der Teil funktioniert auch soweit (getestet an einem Oszilloskop). Hänge ich nun die Spannungsquelle (eine große Lithium-Ionen-Batterie) läuft der Motor einmal recht stark an und dann tut sich erstmal gar nichts mehr. Hänge ich stattdessen ein Netzteil dran und stelle auf das beispielsweise auf 12 V passiert erstmal nichts, was auch so sein soll. Gebe ich nun kurz Gas läuft der Motor aber geht nicht mehr aus. Ich schätze, das das FET nicht vernünftig Masse kriegt. Das FET wurde bereits getauscht, durchgemessen und das Gate direkt auf Masse gelegt. Dann ist auch wie erwartet nichts mehr passiert. Nur leider bin ich ratlos wieso das FET nicht vernüftig sperrt. Ich hoffe Ihr könnt mir dabei weiterhelfen. Das ist leider meine erste Schaltung die ich entwerfe und komme hier nicht wirklich weiter. Vielen Dank bereits im Voraus!

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Gast #7383656
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Julian M. schrieb:

H. H. schrieb:

Da gehört kein Varistor ran, sondern eine schnelle Freilaufdiode!

Vielen dank für die Antwort, hab eine da, sollte aber groß an der Funktion (beziehungsweise Fehlfunktion) nicht viel ändern.

Au weia!

Dein zweiter Murks ist die viel zu hochohmige Ansteuerung des dicken MOSFET.

OP #7383658
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H. H. schrieb:

Julian M. schrieb:

H. H. schrieb:

Da gehört kein Varistor ran, sondern eine schnelle Freilaufdiode!

Vielen dank für die Antwort, hab eine da, sollte aber groß an der Funktion (beziehungsweise Fehlfunktion) nicht viel ändern.

Au weia!

Dein zweiter Murks ist die viel zu hochohmige Ansteuerung des dicken MOSFET.

Ich bin für jede Hilfe dankbar! Freilaufdiode ist drinnen, R2 nun 570 Ohm und R1 270 Ohm. Ist das noch zu hochohmig? Das Teilerverhältnis sollte so ja passen.

OP #7383663
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Max M. schrieb:

Warum nimmst du einen Logic-Level-FET wenn du mit 36V arbeitest? Nur weil da irgendwo ein Arduino rumdümpelt? Nimm was vernünftiges.

Ich glaub auch nicht, dass der OC es schafst den FET ausreichend schnell um zu laden.

Das FET habe ich hauptsächlich genommen weil der Motor bis zu 30 Ampere Nennstrom hat. Da hatte ich sorgen wegen einem hohen Anlaufstrom. Der OC sollte den Arduino galvanisch trennen.

OP #7383709
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H. H. schrieb:

Und das ist weswegen nötig?

Um sicher zu gehen das dieser nicht beschädigt wird. Auch war meine Überlegung, dass das MOSFET bei den 5 V des Arduinos nicht sauber durchschaltet. Sollte ich den Digital-Pin des Arduinos direkt an das Gate hängen?

Rainer W. schrieb:

Oder doch ein IRLB3036PBF

Nein damit habe ich nur die Schaltung zu beginn einmal simuliert in LTspice, das FET wurde aber mit dem IRF2907pbf ausgetauscht. Nur nicht auf dem Bild.

H. H. schrieb:

Dann ist die Schaltung ja noch mehr vermurkst.

Oben genannte Änderungen kann ich vornehmen und morgen einmal testen, sollte es damit dann funktionieren?

Danke für die Hilfe an alle!

Gast #7383712
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Julian M. schrieb:

H. H. schrieb:

Und das ist weswegen nötig?

Um sicher zu gehen das dieser nicht beschädigt wird.

Angst...

Auch war meine Überlegung, dass das MOSFET bei den 5 V des Arduinos nicht sauber durchschaltet. Sollte ich den Digital-Pin des Arduinos direkt an das Gate hängen?

Nicht wenn es ein IRF2907 ist.

Rainer W. schrieb:

Oder doch ein IRLB3036PBF

Nein damit habe ich nur die Schaltung zu beginn einmal simuliert in LTspice, das FET wurde aber mit dem IRF2907pbf ausgetauscht. Nur nicht auf dem Bild.

Ganz schlecht gemacht.

H. H. schrieb:

Dann ist die Schaltung ja noch mehr vermurkst.

Oben genannte Änderungen kann ich vornehmen und morgen einmal testen, sollte es damit dann funktionieren?

Bestenfalls zufällig, und weil nur knapp 2A fließen sollen, wenn denn wenigstens das stimmt.

OP #7383717
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H. H. schrieb:

Angst...

Tut mir leid ich verstehe nicht ganz...

H. H. schrieb:

Nicht wenn es ein IRF2907 ist.

daher wollte ich das ganze über einen Spannungsteiler über den OC lösen um eine höhere Vgs zu erreichen. Das scheint leider keine saubere Lösung zu sein. Hättest du einen Vorschlag wie ich das vernünftig lösen könnte? Ich will eher ungern Murcks machen, habe aber leider wenig Erfahrungswerte auf die ich zurück greifen kann.

H. H. schrieb:

Bestenfalls zufällig

Das wäre eher schlecht, danke für den Hinweis!

Gast #7383825
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Julian M. schrieb:

Hättest du einen Vorschlag wie ich das vernünftig lösen könnte?

Nimm einen angemessen dicken LL-MOSFET (IRLZ34N?), und den häng über 100 Ohm direkt an den GPIO deines Arduino. Kannst auch noch eine Z-Diode von 6V an GS des MOSFET hängen, wegen Gürtel+Hosenträger.

Fast vergessen: noch einen 100k Widerstand parallel zu GS, damit der MOSFET sicher gesperrt ist bis der µC angelaufen ist.

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