Signetics 82S23 auslesen

#7387873
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Dieses Prom kannst Du problemlos mit einem Arduino und einer Handvoll Zeilen Software auslesen. Dafür braucht es kein Programmiergerät.

/CE auf Low legen, mit fünf I/O-Leitungen die Signale A0..A4 ansteuern, und mit acht I/O-Leitungen den Pegel auf den Signalen O1..O8 einlesen.

Das sind 32 Kombinationen für A0..A4, also 32 Werte, die das Prom speichern kann.

Achte auf die Verwendung von Pullupwiderständen an den Signalen O1..O8, das sind beim 82S23 Open-Collector-Ausgänge. 4k7 gegen VCC (5V) sollten genügen.

Programmieren? Du weißt, daß das ein nur einmalig programmierbarer Baustein ist, Du also für jeden Programmierversuch ein neues Exemplar benötigst?

#7387896
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Auslesen kann man den 82S23 bestimmt auch auf einem der genannten Porogrammiergeräte, programmieren ziemlich sicher nicht. Der Aufwand hängt halt davon ab, ob sich die Pinbelegung des Sockels per Software anpassen lässt oder ob man einen externen Adaptersockel benötigt. Zudem kann die 5V Versorgung des PROM u.U. zu schwach sein und es ist Unterstützung durch ein externen Netzgerät nötig.

Ein Programmiergerät für die Teile und den Äqivalenztyp TBP18SA030 habe ich hier.

OP #7387972
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Danke jetzt schon für die raschen Rückmeldungen! Ich werde das Auslesen mittels Arduino mal versuchen.

Auf eBay habe ich ein paar noch "jungfräuliche" gefunden. Allerdings zu ziemlich hohen Preisen.

Dumme Frage: könnte man den 82S23 PROM eigentlich auch durch einen EEPROM ersetzen?

#7388266
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Peter N. schrieb:

Die wurden früher gern genommen, um TTL-Gräber zu verkleinern. Was nimmt man denn heutzutage als Alternative?

Da in Mikroprozessorsystemen mehrere ausdekodierte Adressbereiche unterschiedlicher Größe für Speicher und Peripherie benötigt wurden, hat man dafür erst TTL-Gräber und später eben solche kleinen PROMs, PALs oder GALs benutzt.

Ein Mikrocontroller hat das alles intern.

#7388296
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Peter N. schrieb:

Was nimmt man denn heutzutage als Alternative?

Heute hat man keine TTL-Gräber mehr, die man verkleinern wollte, da praktisch alles, was früher "diskret" aufgebaut wurde, in einem µC enthalten ist.

Und sonst nimmt man (für dann auch deutlich komplexere Schaltungen) ein CPLD oder FPGA. Größere FPGAs sind so leistungsfähig, daß man in ihnen auch komplette Microcontroller oder mehr unterbringen kann ...

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