Hallo,
es geht darum herzuleiten, dass bei der Miller Kompensation eine Nullstelle in der rechten Halbebene entsteht.
Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: (1) Vout/Vin aufstellen: Hierzu nehme ich die Stromrichtungen wie eingezeichnet an (d.h. Ausgangsstrom fließt raus, ic fließt raus, Strom vom OpAmp fließt in Knoten rein) und erhalte folgende Masche: -gmVin = (Vout-Vin)/(1/sC) + Vout/RL i = iC + iL
(2) Iout/Vin auftsellen: Die Stromrichtungen sind jetzt anders, d.h. Ausgangsstrom fließt raus, iC fließt in den Knoten hinein, Strom am Ausgang von Verstärker fließt aus Knoten raus). Ich erhalte folgende Masche: -gmVin = -Vin*sC + Iout iout = -i + iC i = iC - Iout
D.h. die Ströme vom Verstärker (iout = iL) und von Cmil sind genau anders rum. Ich krieg aber das gleiche Ergebnis raus. Wo ist der Denkfehler?
Freue mich über Erklärungen.
