Demnächst wird die PV-Anlage vom Elektriker angeklemmt (Strom wird mit 6 3-phasigen Modulwechselrichtern erzeugt). Ich möchte gerne einen eigenen Energiezähler in die Schaltung setzen, den ich per Modbus auslesen kann. Weil ich schon zwei davon verbaut habe, ist es wieder ein Orno OR-WE-516 geworden (https://orno.pl/en/product/1086/3-phase-energy-meter-with-rs-485-80a-mid-4-5-modules-din-th-35mm).
Beim Kauf habe ich übersehen, dass die Modulwechselrichter auch nachts Strom benötigen, laut Datenblatt <50mW, also <300mW insgesamt. Der Energiezähler muss also zumindest in beiden Richtungen Strom passieren lassen.
Ich habe das gerade mal ausprobiert und der Energiezähler kann tatsächlich in beiden Richtungen betrieben werden (ein auf der jeweils anderen Seite angeschlossener Verbraucher funktioniert und die angezeigten Verbrauchswerte stimmen), aber die verbrauchte Energie wird in beiden Fällen hochgezählt, also zur selben Zahl addiert. Weil der nächtliche Energieverbrauch der Wechselrichter aber vergleichsweise gering ist, soll mir der dadurch entstehende Fehler egal sein.
Spricht etwas dagegen, den Zähler so zu nutzen? Ist es gewollt bzw. "by design", dass derartige Zähler in beiden Richtungen "durchlässig" sind?
Viele Grüße Enno