Gestern startete die grösste jemals gebaute Rakete, aber hier im "technischen" Forum erstaunlicherweise kein Wort dazu.
Von 33 Raketenmotoren funktionierten 5 nicht, nach 2 Minuten hätte sich wohl die erste Stufe trennen sollen, was aber nicht funktionierte. Nach 4 Minuten ist die Rakete nicht "von selbst explodiert", sie wurde über dem Golf von Mexico gesprengt.
Die Dimensionen sind: 70 Meter Höhe der Antriebshöhe, obenauf sitzt die Nutzlast mit erstaunlichen 50 Metern Höhe.
Der mediale Hype von vor gut 50 Jahren?
Nicht die Bohne! Im Fernsehen läuft der übliche Schmarrn: Folge 3475 oder 2488 von trivialsten Serien wie "In aller Freundschaft" oder "Lindenstrasse".
Technikfeindlichkeit?
Ich fand die für den Start bereitgesrellte "Sendezeit" äusserst dürftig.
Für viele ist das heutzutage nicht viel interessanter als ein China umgefallener Sack Reis. Und jene, für die es mehr ist, brauchen dafür keine Sondersendung.
Ich fand die für den Start bereitgesrellte "Sendezeit" äusserst dürftig.
Hättest Du stundenlang im Internet verfolgen können, auch über Twitter.
Die technisch Interessierten sind nicht diejenigen, welche lineares Fernsehen brauchen. Und das für läppische drei Minuten, bis das Ding explodierte.
Ist halt dem Mainstream ein Dorn im Auge.
Die werden noch größere Augen machen wenn SX mit 1/6 der Startkosten (aktuell 1/2) ernst macht.
Für die Revolutionierung der Raumfahrt (merkten nur wenige) mein größter Respekt.
Für viele ist das heutzutage nicht viel interessanter als ein China
umgefallener Sack Reis. Und jene, für die es mehr ist, brauchen dafür
keine Sondersendung.
Raketen werden sich sowieso nicht durchsetzen.
Die DDR hatte auch keine Raketen.
Was nicht im linear TV kommt, existiert sowieso nicht.
Aber Funklöcher gibts dann nur noch im Tunnel oder drinnen. Über die Löcher zieht doch hierzulande jeder vom Leder. Wenn das dann noch dynamisch umgeschaltet wird, muss nur noch die Deutsche Bahn die Dächer aufmachen.
Nicht die Bohne! Im Fernsehen läuft der übliche Schmarrn: Folge 3475
oder 2488 von trivialsten Serien wie "In aller Freundschaft" oder
"Lindenstrasse".
Technikfeindlichkeit?
Ich fand die für den Start bereitgesrellte "Sendezeit" äusserst dürftig.
Noch nicht mitbekommen, das "Fernsehen" ein Auslaufmodell ist und der Technik-geek sich das heute nach belieben auf den Monitor streamt.
ich habs mir beispielwweise gestern bei einem Feierabendbier mit Kollegen angeschaut.
Aber ehrlich, wer will schon mit ansehen das der Ami, die Fehler die der Russki vor fünfzig Jahren mit der N1 gemacht hat, nachstellt:
Für viele ist das nicht viel interessanter als ein China umgefallener
Sack Reis.
Insbesondere, wenn sie doch gerade noch nicht zum Mond oder Mars fliegt
sondern nur paar Kilometer bis über den Ozean.
Ja, und nicht vergessen: Das war ein Testflug einer neuen Rakete, da kann und darf so was passieren. Letzte Woche war der Start einer bewehrten Rakete mit wertvoller Fracht an Bord, nicht zu Mars oder Mond sondern zu Jupiter und seinen Monden. Da wäre eine Panne dieser Art sehr viel ärgerlicher gewesen, aber zum Glück ist alles gut gegangen.
Es gibt gerade in diesem Fall keinen Grund, sich auf seine Person zu stürzen. Denn im hier betrachteten Fall kann man nüchtern das Ergebnis betrachten und die weitere Entwicklung abwarten. Oder hat jemand von euch Geld in SpaceX stecken, oder bangt um seinen Arbeitsplatz?
Ob mir jemand sympathisch ist oder nicht, ist dabei unwesentlich. Und wenn er es schaffen sollte, Twitter zu ruinieren, dann muss das nicht auch bei SpaceX der Fall sein. Zu verschieden.
Dass in der Testphase einiges in die Hose geht, das ist völlig normal. Und dass es bei Raketen meist spektakulär aussieht, ist es auch. Ist eine reine Geldfrage. Was wird zuerst beendet, die Rakete oder das Geld.
Bei der NASA liegen die Verhältnisse komplizierter. Die bangt jedes Jahr erneut um die Zuwendungen durch den Kongress in öffentlicher Diskussion. Jeder spektakuläre Kracher kann das Ende bedeuten. Deshalb müssen die anders operieren, deshalb dauert das aber auch sehr viel länger.
Die Latenzen von Starlink liegen wohl im Bereich von 30…50ms. Da gibt’s selbst kabelgebunden auch heute noch schlechtere Verbindungen. Und der Kram ist für Privatleute durchaus bezahlbar.
Auch auf heise.de wird bestätigt, das die vielen einzelnen Treibwerke (33) das Problem sind. Wie vor 50 Jahren, als der Russki versuchte wenigstens als Zweiter den Mond zu erreichen.
"Vor allem die ausgefallenen Triebwerke waren bereits direkt nach dem Start aufgefallen. Sekunden, nachdem die Rakete abgehoben hatte, waren dem Livestream zufolge bereits 3 der 33 Triebwerke nicht aktiv, ... Zwar hatte Elon Musk bereits beim Triebwerkstest behauptet, dass die Riesenrakete auch mit 31 von 33 feuernden Triebwerken den Weltraum erreichen kann.... Jeder Triebwerksausfall muss außerdem von der Rakete korrigiert werden, um die Flugbahn zu halten. Dass die Rakete am Donnerstag ins Trudeln geriet, legt nahe, dass die Korrekturen nicht ausgereicht haben. Nicht zu vernachlässigen sind noch die Beschädigungen an der Startrampe, die für die Zukunft eingeplante Starts ausbremsen könnten."
Na wenigstens ist nicht wie beim Russen damals die kaputte Rakete in die Steppe zurückgefallen und hat dort den größten nicht-nuklearem ground zero hinterlassen:
https://www.youtube.com/watch?v=m79UO4HOQmc
erinnere mich nur nicht daran. 10% weniger Gehalt bei 10 unbezahlten Überstunden die Woche. Der Einzige der gut rauskam war der Inhaber durch die Aktienausgabe.
Nach 55 Jahren Saturn 5 nicht nur überholt, sondern deklassiert: Fast 20% stärker! Und nach 3 Minuten auch mehr Abstürze.
Warum wurde die Mondfahrt damals eigentlich eingestellt? Lieferschwierigkeiten? Wernher im Streik? Haben "die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome der Nasa die Augen geöffnet? Oder waren Mondflüge einfach langweilig?
Zumindest kann Elon heute die nötigen Umweltzertifikate für die Reisen in seinen Teslawerken selbst generieren.
Gegenüber den linear-TV Funk-Opas? Sicher nicht nur ein ganz klein
wenig.
Ah, das sind dann die Alten, die die Ressourcen der juengeren Generation verplempern.
Und die Jungen sparen dann Energie durch streaming. Dessen Energieverbrauch kennst Du?.
Der Vietnamkrieg war aus US-Sicht bei der letzten Mondlandung Apollo, 17 1972, so ziemlich beendet, im Januar 1973 wurde das Pariser Abkommen unterzeichnet. Das 'Danach:' Nordvietnam macht Südvietnam und Kambodscha platt und verwandelt es in ein großes Umerziehungslager - nahmen sie einfach hin, die "Vietnamisierung", also der Rückzug von westlichen Truppen, lief schon seit Sommer 1969 (erste Mondlandung) mit eine Rate von ca 10k Mann/Monat.
Mittel waren also gut vorhanden, allerdings nicht soviel wie für den nächsten geplanten Schritt "Marslandung" nötig wäre. Und Die Pläne für einen Nuklearantrieb (NERVA, Saturn C-5N) liessen sich aus politischen Gründen nicht umsetzen.
Transportmitteltechnisch betrachtete man die Wegwerfrakete damals ohnehin als Auslaufmodel und entwickelte die Raumfähre, die dann 1981 zum Erstflug abhob. Der Russky dagen versuchte seine Vasallenstaaten durch das Interkosmosprogramm bei guter Laune zu halten, in dem man immer mal wieder einen Fremdländer aus die Umlaufbahn schoß, damit er von oben die sozialistischen Landmassen preisen dürfte.
Die Ostdeutschen waren 1978 dran. Das man das mit der Mondfahrt nicht hinbekommen wird, hat der Iwan nach dem dritten fehlstart der Multitriebwerksrakete am 23.11.1972 eingesehen und beschränkte sich dann auf den ernahen Weltraum. Auch da konnte man genug Pleiten herbeiführen um diese dann zu "Sowjetischen Heldentaten" umzuinterpretieren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Saljut_7#Ausfall_und_Reaktivierung
Nicht die Bohne! Im Fernsehen läuft der übliche Schmarrn: Folge 3475
oder 2488 von trivialsten Serien wie "In aller Freundschaft" oder
"Lindenstrasse".
Technikfeindlichkeit?
Ich fand die für den Start bereitgesrellte "Sendezeit" äusserst dürftig
...
Das ist nichts Neues:
Selbst zu Zeiten von typischer jeweils 3 oder je nach Wohnort auch mal 4 oder gar 5 empfangbaren TV Programmen in Deutschland und wohl auch nicht wesentlich mehr in den USA war der Hype schon während der letzten Mondflüge vorbei.
Das interessante findet, (fand) halt beim Start und der "Landung" am Fallschirms statt.
Das Rennen war (erst mal) gewonnen, das Spiel (als ein Teil des kalten auch Medienkriegs) vorbei.
Wissenschaft ist anstrengend und bedeutet Mitdenken, Lernen, Interesse und auch Grundlagen, die durchaus langweilig sein können.
In diversen TV-Serien aus US-amerikanischer Produktion wird das Desinteresse an der Raumfahrt und der NASA (das ist Raumfahrt nun mal in den USA) immer wieder auf der Schippe genommen.
Da ist der "NASA Kanal" zwischen dem "Gebetskanal" und "Disney Mittlerer Westen" zu finden, machen sich die (ehemaligen - als die Serie noch gut wahr - laaaange her) Autoren der Simpsons über die NASA, das Interesse der "typischen" (?) US Amerikaner stellvertretend durch Homer Simpson lustig und treffen ins Schwarze.
Dass es nun schon sehr lange dutzende bis hunderte TV Programme gibt und diese selbst kräftige Konkurrenz durch Streaming und "Spartenkanäle" auf YouTube und oft den verschiedenen Organisationen wie der NASA aber auch Autohersteller, Hobbyproduktproduzenten, von Nerds selbst bedroht und auf das Abstellgleis geschoben werden usw. gibt macht die Sache nicht einfacher...
Einerseits ein wahrer Traum - jeder kann tiefgreifende Inforationen, Videos und selbst Lifestreams für sein auch noch so "seltsames" Interesse konsumieren (und nicht wie z.B. noch in den frühen 90er Jahren einmal in der Woche in den dritten Programmen für 45 Minuten den WDR Commuterclub hereinziehen - und sonst gar nichts... und Computer waren damals eine große Sache und Hobby von vielen...)
Andererseits wird man zu seinem Glück nicht mehr "gezwungen" - man entdeckt nichts Neues, was außerhalb des (augenblicklichen) Interessensgebiet und den Lebensumständen liegt:
Ich selbst wäre selbst z.B. ansonsten nie auf das (politische) Kabarett und solche Leute wie Hanns Dieter Hüsch aufmerksam geworden - da sowas weit außerhalb der Interessen meiner Elten und auch weiteren Umgebung lag, wenn ich nicht "gezwungen" gewesen wäre, mir entweder auch sowas (noch als Kind) oder gar nichts (Bundestagsdebatten und "Der Blau Bock" waren mir dann doch zu ätzend) anzusehen - das war wenigstens witzig und unterhaltsam, auch wenn ich als Kind natürlich die Feinheiten und die Anspielungen nicht verstanden hatte - aber die Grundlagen waren gelegt ...
Dieser "Zwang" fehlt seit nun weit über 2 Jahrzehnten und genau die Leute, die es am notwendigsten hätten, bleiben in ihrer Blase gefangen.
Die Leute, die auch "heute" noch neues entdecken und sich durchaus auch erstmal "quälen" und durchbeißen sind selten.
Interessanter?
Neue Gegenden wo man als Normalo genauso "gut" hinkommt wie in das All?
Beiträge wo direkt meist dann noch die Moral und "Es ist alles so schlimm" Keule geschwungen wird und nicht einfach Fakten und die reine Forschung vermittelt wird?
Gegenden, wenn sie dann doch theoretisch zugänglich wären, diese zur Sperrzone für normale Menschen werden "Schutzgebiete"bzw. der Zugang extrem teuer ist - der Tourist als Melkkuh wie in den afrikanischen Nationalparks? (!)
Gegenden, wenn sie dann doch theoretisch zugänglich wären, diese zur
Sperrzone für normale Menschen werden "Schutzgebiete"bzw. der Zugang
extrem teuer ist - der Tourist als Melkkuh wie in den afrikanischen
Nationalparks? (!)
Ja, da ist so ein netter Trip mit Space-X doch für die breite Masse deutlich leichter erschwinglich und erreichbar; meinst Du das?
Da wir alle aber dieses "lineare Fernsehen" bezahlen dürfenmüssen, kann
ich da auch was erwarten! Eigentlich...
Das siehst du völlig falsch. Wir zahlen alle für die ÖR INHALTE. Nicht für den Übertragungsweg. Die Gebühren kannst du auch ausnutzen in dem du von den ÖR Mediatheken streamst.
Ah, das sind dann die Alten, die die Ressourcen der juengeren Generation
verplempern.
Und die Jungen sparen dann Energie durch streaming. Dessen
Energieverbrauch kennst Du?.
Der interessiert mich null und gar nichts. Wie kommst du darauf dass das anders wäre?
Ich will aber "bedient werden", gerne mit hübscher, aber züchtig gekleideter Ansagerin in schwarz/weiss und bei Liveübertragung vom Mond dann die blinkende Einblendung "in C o l o r", dazu Anzugträger in beige, die stundenlang die Verzögerung im Programm mit Lückenfüller-BlaBla ausschmücken. Wie damals...
Ich muss mir auch die "Haushaltsabgabe" nicht schönreden mit dem "nochmal ansehen können"(Mediathek) des sowieso schon dürren Programms.
Ich muss mir auch die "Haushaltsabgabe" nicht schönreden mit dem
"nochmal ansehen können"(Mediathek) des sowieso schon dürren Programms.
Geht nicht um „nochmal sehen können“, geht um „wurde produziert und steht für jeden zur Verfügung“. Was das „dürr“ angeht: im Moment habe ich rund 650k Einträge in der Liste der sofort verfügbaren Sachen. Natürlich gibt’s da einige Doubletten, wenn etwa eine Sendung von verschiedenen Sendern angeboten wird, und viele Sachen sind Einzelbeiträge von wenigen Minuten Länge, aber so insgesamt ist das Angebot schon recht beachtlich. Aus meiner Sicht kann man durchaus beklagen, dass es eine sozial wenig gerechte Zwangsabgabe ist – aber mittlerweile nicht mehr, dass man dafür nichts geboten bekäme.
Gabs dann "live" in Echtzeit beim zwangsfinanzierten Mediathekenscheiss etwas zum Raketenstart der bislang grössten jemals gebauten Rakete, die ganz im Gegensatz zum Beitrag eines Vorredners hier immerhin einmal rund um die Erde fliegen sollte und nicht "...nur die Paar Kilometer"?
Nö, gab nix.
Im frei empfangbarem, nicht zwangsfinanziertem "n-tv" der stets naserümpfend erwähnten "RTL-n-tv-Gruppe" gabs die Übertragung über jeden doofen Astra-Sat-Receiver. In Standard-SD völlig für lau. Die "öffentlich-rechtlichen" bringen es halt nicht mehr, abgehalftert, abgesoffen in selbstverliebtem Gendern und jede Minute muss das Zauberwort "Klimawandel" oder "Mikroplastik" fallen.
Derweilen bläst Herr Musk unter dem Jubel seiner meist amerikanischen Fans mal eben tausende Tonnen Treibstoff in unterschiedlichste Höhen unserer Atmosphäre.
Nee, Herr Cyblord, es ist eine Anspielung auf 50 Jahre altes Fernsehen, auf den "Kult" der damals noch "langen, persönlichen Ansagen" des nun folgenden EINZIGEN Spielfilms der Woche.
Derweilen bläst Herr Musk unter dem Jubel seiner meist amerikanischen
Fans mal eben tausende Tonnen Treibstoff in unterschiedlichste Höhen
unserer Atmosphäre.
Immerhin sauberer als bei seinen Brot-und-Butter Raketen für die Starlinks.
Ich fand die für den Start bereitgesrellte "Sendezeit" äusserst dürftig.
Hättest Du stundenlang im Internet verfolgen können, auch über Twitter.
Die technisch Interessierten sind nicht diejenigen, welche lineares
Fernsehen brauchen. Und das für läppische drei Minuten, bis das Ding
explodierte.
Deswegen schaue ich mir sowas im Nachhinein an.
Aber in grösserer Höhe ist die Verpuffung ja kaum noch spektakulär.
Auf dem Launchpad muss sowas hochgehen.
Das schafft wenigstens was weg
Immerhin sauberer als bei seinen Brot-und-Butter Raketen für die
Starlinks.
Kaum, denn Methan ist ein starkes Treibhausgas. Aber das ist bestimmt stöchiometrisch korrekt komplett verbrannt, nicht wahr? Bleibt aber immer noch CO2 zurück. Fatal!
War interessant zu sehen, wie lange das Ding nach Zündung brauchte,
um endlich abzuheben.
In der Zeit was das Space-Shuttle schon längst weg
Interessant finde ich die Hemdsärmeligkeit, mit der die ihre Dinger starten! Eine einfache Betonplatte als "Startrampe" ist für die größe Rakete der Welt wohl nicht so ganz das Wahre. Und die fetten Tanks daneben und diverse andere Infrastruktur. Nur ein ordentlicher Fehlstart und das ist alles Schrott. Aber das schein nicht wichtig zu sein und nicht viel zu kosten. Die Tanks sind ja leer, wenn die Rakete startet ;-)
Cap Canaveral hat echte Startrampen mit Abgasableitung und allem Pi Pa Po, die Russen starten vom "Donnerbalken", da hängt die Rakete wie der Arsch über einer Grube und der Abgasstrahl geht ins Leere. Klar, wenn man sowas in einem sumpfartigen Naturschutzgebiet an der Küste machen will, wird das schwierig. Wobei, Florida ist nichts Anderes, da laufen die Aligatoren auf dem Gelände frei rum, wie bei uns die Katzen! Been there, seen it live!
Kaum, denn Methan ist ein starkes Treibhausgas. Aber das ist bestimmt
stöchiometrisch korrekt komplett verbrannt, nicht wahr?
Eine passende Menge Sauerstoff wurde mitgeliefert.
immer noch CO2 zurück.
Deshalb "sauberer", nicht "sauber". Methan produziert anteilig weniger als das Kerosin der Falcons. Dass es kein Wasserstoff ist, hat man Musks Träumen zu verdanken. Er meint, Methan könne er vor seinem Rückflug vom Mars den kleinen grünen Männchen abkaufen.
War interessant zu sehen, wie lange das Ding nach Zündung brauchte,
um endlich abzuheben.
Abzuwarten, bis alle Triebwerke sauberen Betrieb melden, kann durchaus sinnvoll sein. Besonders, wenn du damit rechnen musst, neben einem ausgefallenen Triebwerk auch ein anderes der Schubsymmetrie wegen abzuschalten. So wars jedenfalls bei der N1.
Bei Teststarts geht es auch nicht um maximale Ökonomie.
Wie lang war das eigentlich? Beim Shuttle lagen immerhin auch 6,6 Sekunden zwischen Zündung der Haupttriebwerke und Abheben.
Interessant finde ich die Hemdsärmeligkeit, mit der die ihre Dinger
starten! Eine einfache Betonplatte als "Startrampe" ist für die größe
Rakete der Welt wohl nicht so ganz das Wahre.
Das Argument, dass Scott Manley dazu zitiert, ist, dass es an anderen Startplätzen (Mond, Mars) auch keine bessere Infrstruktur geben wird und es deshalb auch so auf der Erde funktionieren muss.
Und die fetten Tanks
daneben und diverse andere Infrastruktur. Nur ein ordentlicher Fehlstart
und das ist alles Schrott.
Du brauchst keinen Fehlstart :-)
Der normale Start hat gereicht und das Pad ist komplett Schrott und die Tanks haben auch etwas abgekommen.
Wobei es ausschautn als ob der von Innen explodiert. Druckwelle?
Manche spekulieren darüber, das die schnelle Konvertierung der Startrampe zu fliegenden Schrott, Ursache für die Triebwerksausfälle gewesen sein könnte. Und das es billiger ist, das Ganze als historische Trümmer stehen zu lassen und anderswo eine Artgerechte Startrampe from the scratch hinzusetzen.
Wenn man ohnehin damit rechnen muss, dass die Startrampe bei einem den ersten paar Teststarts komplett über die Wupper geht, kann man auf den Gedanken verfallen, kostensparend zu bauen.
geht um „wurde produziert und
steht für jeden zur Verfügung“.
was gelogen ist, jeglicher Fussballausschnitt in den Nachrichten ist nur
im TV zu sehen, in der Mediathek heisst es zu oft darf nicht gezeigt
werden.
Fußball ist eine der Sachen, die ich von meiner Haushaltsabgabe gerne überhaupt nicht finanziert sähe. Es dient weder der unabhängigen Information, noch der Bildung, sondern lediglich der Unterhaltung einiger Bevölkerungsgruppen – und ist dafür arg teuer (soweit ich weiß, wurden da mal siebenstellige Beträge für die Übertragungsrechte für ein Jahr hingelegt – was man dafür an Bildungssendungen hätte erschaffen können …)
Wenn man ohnehin damit rechnen muss, dass die Startrampe bei einem den
ersten paar Teststarts komplett über die Wupper geht,
Der Gedanke war wohl eher, das man bei einer Rampe in der Wüste sich keine Gedanken machen muß, was man so an Dreck in die selbige bläst.
Die NASA und auch der Iwan bewiesen da als Staatsunternehmungen mehr 'Umweltbewusstsein' und konstruierten extra ein "sound surpression system", das in kurzer Zeit Unmengen von Wasser in den Flammabweiserkanal pumpt, um den Schockwellen und deren verherrender Wirkung Herr zu werden.
Der Privatier Musk dagegen spielte mit einem "DETONATION Suppression System", dessen Unwirksamkeit bereits während des ersten Testlaufes offenbar wurde.
https://youtu.be/9yolbTb_wS8?t=87
Das Argument, dass Scott Manley dazu zitiert, ist, dass es an anderen
Startplätzen (Mond, Mars) auch keine bessere Infrstruktur geben wird und
es deshalb auch so auf der Erde funktionieren muss.
Mag sein, aber das ist ein zusätzliches Problem mehr, das JETZT nicht wichtig ist! Außerdem startet bei Arthemis 3 keine 4500t Rakete auf dem Mond sondern "nur" ein 150t Starship, wenn es denn mal soweit ist. Und Mars, naja . . .
Ich bin ja auch ein Pragmatiker und dimensioniere auch sportlich, erst recht bei Testaufbauten, aber bei SOWAS würde ich DEUTLICH konservativer rangehen. Es heißt nicht um umsonst Rocket science!
Wenn man ohnehin damit rechnen muss, dass die Startrampe bei einem den
ersten paar Teststarts komplett über die Wupper geht, kann man auf den
Gedanken verfallen, kostensparend zu bauen.
Aber wenn die Rakete wegen einer billigen Startrampe beschädigt wird, wird es schnell peinlich . . .
Die NASA und auch der Iwan bewiesen da als Staatsunternehmungen mehr
'Umweltbewusstsein'
Fehlschläge bei Privatunternehmen kosten hauptsächlich Geld. Fehlschläge beim Iwan werden nicht veröffentlicht. Fehlschläge bei der NASA sind existenzbedrohend. Weshalb die NASA viel umsichtiger vorgehen muss, und es viel länger dauert.
Fußball ist eine der Sachen, die ich von meiner Haushaltsabgabe gerne
überhaupt nicht finanziert sähe. Es dient weder der unabhängigen
Information, noch der Bildung, sondern lediglich der Unterhaltung
einiger Bevölkerungsgruppen –
Aber wenn die Rakete wegen einer billigen Startrampe beschädigt wird,
wird es schnell peinlich . . .
Hast du den Eindruck, dass Musk dafür ein Sinnesorgan hat?
Für Peinlichkeit? Hmm, weiß nicht. Er macht/sagt viel Unsinn, das kratzt ihn aber wenig. Auch wenn er des öfteren ins Stottern kommt, was aber nicht am vermeintlichen Autismus, sondern eher am Lügenbaron liegt. Dazu gibt es ein paar ganz brauchbare Analysen auf Youtube.
Die NASA und auch der Iwan bewiesen da als Staatsunternehmungen mehr
'Umweltbewusstsein'
Der Iwan hatte in der Vergangenheit ganze Landstriche mit giftigem Treibstoff wie Hydrazin verseucht. Wenn er ihn nicht hoch kriegte, aber immerhin von der Rampe weg. Amis und Franzosen warfen ihren Schrott lieber ins Wasser, was in Kasachstan schlecht möglich ist.
In Manövriertriebwerken und Apogäumsmotoren wird das heute noch genutzt.
Immerhin sauberer als bei seinen Brot-und-Butter Raketen für die
Starlinks.
Kaum, denn Methan ist ein starkes Treibhausgas. Aber das ist bestimmt
stöchiometrisch korrekt komplett verbrannt, nicht wahr? Bleibt aber
immer noch CO2 zurück. Fatal!
Bezüglich der winzigen Mengen muss man sich keine Gedanken machen.Jährlich werden rund 80 Millionen Tonnen Methan durch Produktion von Erdöl und Erdgas freigesetzt. Die Methanmenge einer Super-Heavy Stufe plus eines Starships beträgt etwa 1000 Tonnen.
Fällt die Superheavy und das Starhsip also einfach um und alles läuft aus ohne zu verbrennen (kaum realistisch), so betrüge der Anteil an den jährlichen Gesamtemissionen lediglich 0,00125%. Man müsste also pro Jahr 10000 Raketen auslaufen lassen um etwa 10% der Emissionen zu erreichen. Das sind rund 30 Raketen pro Tag. ^^
Kaum, denn Methan ist ein starkes Treibhausgas. Aber das ist bestimmt
stöchiometrisch korrekt komplett verbrannt, nicht wahr? Bleibt aber
immer noch CO2 zurück. Fatal!
Bezüglich der winzigen Mengen muss man sich keine Gedanken
machen.Jährlich werden rund 80 Millionen Tonnen Methan durch Produktion
von Erdöl und Erdgas freigesetzt. Die Methanmenge einer Super-Heavy
Stufe plus eines Starships beträgt etwa 1000 Tonnen.
Mag sein, aber wenn einer Giftbrühe irgendwo hinkippt kann er sich auch nicht mit seinem ach so kleinen Anteil an der weltweiten Verschmutzung rausreden. Oder wie ist das jetzt mit den 1Mt "gereinigtem" Wasser in Fukushima, das in den Paszifik gelassen werden soll?
Und man muss es mal ausrechnen. 1Mt Wasser klingt viel, ist es aber nicht. Das sind als Würfel gerade mal 100m Kantenlänge. In ein olympisches Schwimmbad mit 50x25x2m gehen schon 2.500 m^3 rein, macht also "nur " 400 solcher Becken. Hmm, haben die WIRKLICH soviele BEhälter vor Ort? Die Katastrophe hat schon so mordmäßig viel gekostet, da sind ein paar hundert Millionen mehr auch nicht mehr das Thema, auch wenn das die Manager von TEPCO anders sehen. Baut verdammt nochmal dreimal soviele Auffangbecken und lagert den Scheiß 100 Jahre! Es gilt das Verursacherprinzip!
Der Gag ist im Übrigen: Es hat sich herausgestellt, dass dieser Hutbürger Mitarbeiter des sächsischchen Landeskriminalamtes ist (oder hoffentlich WAR).
https://www.youtube.com/watch?v=oM30gRgsW-s
Der Gag ist im Übrigen: Es hat sich herausgestellt, dass dieser
Hutbürger Mitarbeiter des sächsischchen Landeskriminalamtes ist (oder
hoffentlich WAR).
Ich finde das bei Weitem nicht so unterhaltsam wie Du.
Der gute Mann ging demonstrieren, was er durfte.
Journalisten haben ihn gefilmt, was sie durften.
Er hat sich darüber bei Polizisten beschwert, was er durfte.
Die Polizeibeamten haben daraufhin die Journalisten an ihrer Arbeit gehindert, was sie nicht durften.
Der Polizeipräsident hat alsbald den Fehler eingeräumt und um Entschuldigung gebeten, was in Ordnung ist.
MP Kretschmer hat anschließend die Polizeibeamten gelobt, was völlig daneben war.
Im Anschluss hat der Demonstrant, drr nichts anderes getan hat, als in einer vermeintlichen Notlage anwesende Polizeibeamte um Hilfe zu bitten, seinen Job im öffentlichen Dienst verloren, was vermutlich nicht in Ordning war, wobei die näheren Umstände, insbesondere Rechtsgrundlage bzw rechtliche Gestaltung unbekannt blieben
Wenn es jemand verdient hätte, am Nasenring durch die Nanege gezogen zu werden, dann wären dies zunöchst die pflichtvergessenen Polizeibeamten, deutlich stärker aber der offdnbar von jeder Verfassungsnähe völlig verlassene MP Kretschmer. Stattdessen wird auf diesem armen Schwein herumgetrampelt, der nichts Schlimmeres getan hat, als von seinem Recht auf Blödheit Gebrauch zu machen.
Aber da er ja nun doch nicht des erbetenen staatlichen Schutzes teilhaftig werden durfte, darf sich jeder Blödian über ihn lustig machen und sich dadurch von den wesentlich bedenklicheren Defiziten und Defekten in der deutschen Exekutive ablenken.
Im Anschluss hat der Demonstrant, drr nichts anderes getan hat, als in
einer vermeintlichen Notlage anwesende Polizeibeamte um Hilfe zu bitten,
seinen Job im öffentlichen Dienst verloren, was vermutlich nicht in
Ordning war, wobei die näheren Umstände, insbesondere Rechtsgrundlage
bzw rechtliche Gestaltung unbekannt blieben
Dünnschiss!
Der Hutbürger hat eben nicht "nichts anderes getan hat.. anwesende Polizeibeamte um Hilfe zu bitten," sondern in Vorgangs-("Tat-")einheit zu der legitimen Demonstration, andere Personen aktiv in ihrer Berufsausübung behindert, Hinweise diese Behinderung zu beenden (gehen sie doch weiter) ignoriert, und weiterhin die Polizei instrumentalisiert, indem er sie unter Vortäuschng einer Strafttat ("die begehen eine Straftat, die haben mich ins Gesicht gefilmt") auf das Kamerateam hetzte.
Es ist eben die selbe "Tat-"/Vorgangs-einheit" die die Umweltkleber heranziehen, um die von ihnen praktizierte Behinderung/Nötigung der Verkehrsteilnehmer zu legitimieren. Wobei es rechtlich gesehen keine "Tat"-einheit im Sinne des Konkurrenzrecht ist, weil die Meinungsäußerung eben legitim ist, aber eben nicht die in diesem Zusammenhang verübten Strafttaten/Ordnungswidrigkeiten wie Eingriffe in den Verkehr, Behinderung von Rettungs- und Sicherstellungskräften, Vortäuschung einer Straftat.
Der Zweck (meinungsäußerung) heiligt eben nicht die Mittel (Nötigung/Behinderung/Verleumdung/...) .
Und jetzt verlangt der Hutbürger noch über seinen Anwalt 20k Schadensersatz vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, weil dieser die Behinderungen/Verleumundungen durch den Hutbürger nicht unwidersprochen/undokumentiert hinnimmt. Zuletzt lacht nur der Anwalt über leicht verdientes Geld.
Ich denke, wir sind jetzt einmal quer durch alle möglichen Alltagsthemen durch und kommen so langsam in Richtung Politik.
Wenn jemand meint, irgendein technischer Aspekt sei noch nicht hinreichend gut diskutiert worde, der möge einfach eine PN an mich oder einen meiner Kollegen schicken und einen brauchbaren Grund zum Wiedereröffnen des Threads nennen.