habe ein 180 Watt Solarmodul für 12V (18V im Arbeitspunkt, 24V im Leerlauf) und suche dafür einen Microinverter für Netzeinspeisung. Bisher fand ich nur Geräte, die eine höhere Spannung sehen wollen. Oft werden 60V genannt, oder zwei bis vier Module in Serie. Gut wäre, wenn im Microinverter zusätzlich ein MPPT werkelt.
Gibt es einen passenden Microinverter für mein 12V-Solarmodul?
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Das würde passen, mit 120 Watt aber etwas zu schwach für mein 180 Watt Modul. Die 350 Watt Version hat dann wieder einen Mppt-Spannungsbereich von 24–40 V.
Das sind wieder diese leistungschwachen "Chinawatt".
Lies die Bewertungen:
"Ja es stimmt,wie andere beschrieben haben,es wird warm.Aber bei meinem Modul kommt eh nur etwa 60-70 Watt an und in diesem Fall geht die Wärmeentwicklung."
Das sind wieder diese leistungschwachen "Chinawatt".
Sehe ich ebenso. Ein Produkt aus China muss mindestens die doppelte Leistung haben. In dem Leistungsbereich konnte ich bisher keine Microinverter für 12V Solarmodule finden.
500W DC16V-28V to AC230V MPPT Pure Sine Wave for 12V Grid Tie micro
Inverter
Würde von der Leistung passen, aber wieso wird da eine 12V Batterie angeschlossen? Um aus der Batterie einzuspeisen? Wieso 190V~260V Output Voltage? Fortschrittliche Anti-Insel-Technologie ... ??
Würde von der Leistung passen, aber wieso wird da eine 12V Batterie
angeschlossen? Um aus der Batterie einzuspeisen? Wieso 190V~260V Output
Voltage? Fortschrittliche Anti-Insel-Technologie ... ??
Man kann den Inverter auch mit einer Batterie betreiben. Dafür hat er einen Betreibsart Schalter und eine Bat-Low Abschaltung (Pot-Einstellung). Bei Bat-Betrieb ist der MPPT abgeschaltet. Was Sinn macht, den eine Bat hat ihren Max PP bei 0,5 U-Bat!
Was Wiederung die MPPT total rotieren liese!
Geht hier nicht, es wäre dann meist eines abgeschattet.
Es scheint tatsächlich nur diese beiden Geräte (500 Watt und 120 Watt) zu geben. Bei dem 500 Watt Gerät finden sich eine Menge ungute Erfahrungen bei Amazon, nach paar übertragenen kW macht es Poff und Ende. Das 120 Watt Gerät soll bei 50 Watt schon "sehr heiß" werden. Also beides eher nix.
Wundert mich etwas, denn für höhere Spannung gibt es eine Menge Geräte. Gibt es einen technologischen Grund, der gegen 12V-Systeme mit 200 Watt Nennleistung spricht?
Hat man das wirklich? Dachte die Laderegler biegen das intern passend
hin?
Technisch ist so was doch heutzutage kein Problem mehr?
Um 36V= auf 12V= runterzuregeln brauch man halt was das 24V= x In = P als Verlustleistung "vernichten" kann! Deshalb sollte man schon wissen wie Energetisch die Quelle zum Verbraucher im Verhältnis zueinander stehen sollen!
Wundert mich etwas, denn für höhere Spannung gibt es eine Menge Geräte.
Gibt es einen technologischen Grund, der gegen 12V-Systeme mit 200 Watt
Nennleistung spricht?
Dachte die Laderegler biegen das intern passend hin?
Klar kann man das einen mit einem Schaltregler bestückten Laderegler "hinbiegen" lassen. Für den Preis eines guten solchen Schaltregler bekomme ich jedoch ein zweites Solarmodul. Mit dem Schaltregler habe ich dann eine unnötige Fehlerquelle in der Kette. Das 12V Solarmodul läd hier direkt den 12V Akku, den überschüssigen Ladestrom nutze ich anderweitig.
Eine Frage sollte mit Ja/Nein beantwortbar sein.
Wer Kettenfragen stellt die auch noch miteinader verklausuliert sind/oder indifferent sind. Darf sich über die Antworten dann nicht wundern!
Vielleicht steht dort der Camper mit Solarzelle auf dem Dach neben dem
Carport in Reichweite einer Steckdose.
Auch bei einem Camper sehe ich zugegeben keinen Sinn darin 12V-Panels zu verbauen? Das kann jedes normale Panel mit passsendem Laderegler besser, und sei er auch von EBAY für 20€
Vielleicht steht dort der Camper mit Solarzelle auf dem Dach neben dem
Carport in Reichweite einer Steckdose.
Auch bei einem Camper sehe ich zugegeben keinen Sinn darin 12V-Panels zu
verbauen?
Doch. Wenn der Camper ein normales 12V Bordnetz hat, können die Zellen dort direkt einspeisen.
Und selbst die 24V Bordnetze sind nur 2x12V in Reihe.
Die 12V Systeme kommen aus der OffGrid-Buschecke, wo früher Autobatterien am Start waren.
Und ja, es gibt etliche GridTie-Inverter dafür. Halt bis maximal 400..500W, weil sonst der Strom unhandlich wird.
12V sind im Fahrzeug/Campingbereich interessant, da kan man aber kaum
ins Netz einspeisen.
Für den Campingbereich ist das Solarmodul auch vorgesehen, aber der Einsatz beschränkt sich auf 3 Wochen/Jahr. Ich dachte, man könnte die restlichen 49 Wochen noch was vernünftiges damit anstellen.
Ganz ehrlich, ich sehe generell bei einer einzigen 12V /180W ANlage
keinen Sinn auch noch Netzeinspeisung betreiben zu wollen
Dann kommt das Solarmodul die restlichen 49 Wochen in den Keller.
Fall erledigt.
Doch. Wenn der Camper ein normales 12V Bordnetz hat, können die Zellen
dort direkt einspeisen.
Auch hier kann es doch bei voller Batterie, kalten Aussentemperaturen
zur Überladung kommen wenn kein Laderegler angeschlossen ist?
Natürlich mit Überladeschutz. Das 'direkt' bezog sich darauf, dass keine Spannungswandler nötig sind.
@OP: 180W Einspeiseleistung ist schon ganz gut und kann den Grundbedarf vom Haus decken. Pumpen, Kühlschrank, Telefone...
Im Sommer kann da locker 0,8..1,4kWh pro Tag zusammen kommen. Je nach Aufstellort der Paneele.
Einfach machen, wenn das Material eh da ist.
Ein "180 Watt" Modul liefet diese allenfalls bei STC Bedingungen die in Deutschland niemals ereicht werden (48° Einstrahlung mit 1.000W/m² bei 25°C). Schon bei NOCT Bedingungen sind das locker 20% weniger.
Also liefert dein "180 Watt" Modul allenfalls 140 Watt unter realen Bedingungen. Und JEDER Microinverter kann mit mehr anstehender Leistung umgehen in dem er einfach den Arbeitspunkt so verschiebt, daß einfach nicht mehr Leistung umgesetzt wird als er in der Lage ist. JA, dabei wird er warm weil er dann die internen Maxima ausreizt.
Solange man die maximal zulässige Eingangsspannung nicht überschreitet, wird schlicht abgeregelt. Beim Strom ist es ähnlich, jedoch auch innerhalb der angegebenen Grenzen. Dabei muß der Kurzschlußstrom des Panels zu Grunde gelegt werden, nicht etwa der Strom im (optimalen) Arbeitspunkt.
Ich betreibe seit Monaten ein 18 kWp PV Feld an einem Kostal 5.5 (weil der neue WR auf sich warten läßt) ohne daß da irgendetwas überlastet wird.
Ein "180 Watt" Modul liefet diese allenfalls bei STC Bedingungen die in
Deutschland niemals ereicht werden (48° Einstrahlung mit 1.000W/m² bei
25°C). Schon bei NOCT Bedingungen sind das locker 20% weniger.
Gut, dass meine 8 12V Module zu je 100W das nicht wissen. Die spucken regelmäßig zwischen 11 und 16:00 knapp 900W Systemleistung aus. Gemessen am Ausgang der Module.
Ein "180 Watt" Modul liefet diese allenfalls bei STC Bedingungen die in
Deutschland niemals ereicht werden (48° Einstrahlung mit 1.000W/m² bei
25°C). Schon bei NOCT Bedingungen sind das locker 20% weniger.
Gut, dass meine 8 12V Module zu je 100W das nicht wissen. Die spucken
regelmäßig zwischen 11 und 16:00 knapp 900W Systemleistung aus. Gemessen
am Ausgang der Module.
Deine Aussage ist so pauschal nicht korrekt.
PS: Mitteldeutschland ...
Dann wären deine Module ausnahmsweise mal reell angegeben und gut gekühlt. Das trifft aber für 90% aller anderen nicht zu, Werbezahlen sind alles ;-)
Im Sommer kann da locker 0,8..1,4kWh pro Tag zusammen kommen. Je nach
Aufstellort der Paneele.
Vorgestern mal getestet: Vom Modul kamen 983Wh direkt in die 12V Batterie, mein Messgerät speicherte 160Wp und 12.1Ap. Laut Vorhersage sollten an dem Tag in der Spitze knapp 900 Watt/m² von oben kommen. Die Werte passen hier also. Man darf eben nicht die billigsten Module mit den phantastischsten Werten kaufen.
Einfach machen, wenn das Material eh da ist.
Es fehlt nach wie vor der netzgeführte Modulwechselrichter. Von den beiden verfügbaren Teilen glüht der Kleine schon bei 50 Watt und der Große ist Schrott. Da ich für Schrott kein Geld ausgebe, wird das also nichts.