Wollte ich auch gerade anbieten, aber darf Gustl gerne machen. Man wird die LEDs mit angelöteten Kabeln sehr vorsichtig behandeln müssen. Eventuell auf kleine Platinen-Schnipsel (z.B. FR4 0,5mm) löten?
LEDs benutzen üblicherweise die Kupferfläche auf einer Platine zur Wärmeableitung. Werden die nicht zu warm, wenn die nur an Mikrolitze gelötet werden? Dann hilft Strom reduzieren.
Ursprünglich sollte eine Modell-Peitschenleuchte beleuchtet werden, ich dachte, ich kann (wie auch vorhanden, aber viel zu dunkel) die SMD auf ein halbrundes Kunststoffprofil kleben und die Litzen zusammenlöten, mit einem passenden Widerstand versehen und an ein 12V-Netzteil anschließen.
Ich zeige mal ein Bild im Anhang.
Wenn jetzt die Einwände zur Wärmeableitung kommen, frage ich mich, ob mein Vorhaben wie geplant überhaupt möglich ist, da die SMD schon sehr hell leuchten sollten, und somit auch "volle Spannung" erhalten sollten...
Ich würde mich sehr über Vorschläge freuen...
Danke und Gruß
Stefan
Ursprünglich sollte eine Modell-Peitschenleuchte beleuchtet werden, ich
dachte, ich kann (wie auch vorhanden, aber viel zu dunkel) die SMD auf
ein halbrundes Kunststoffprofil kleben und die Litzen zusammenlöten, mit
einem passenden Widerstand versehen und an ein 12V-Netzteil anschließen.
Ich zeige mal ein Bild im Anhang.
Wenn jetzt die Einwände zur Wärmeableitung kommen, frage ich mich, ob
mein Vorhaben wie geplant überhaupt möglich ist, da die SMD schon sehr
hell leuchten sollten, und somit auch "volle Spannung" erhalten
sollten...
Ich würde mich sehr über Vorschläge freuen...
Bei 12V kannst Du mehrere LEDs in Serie schalten, was die Anzahl an Zuleitungen vermindert.
Bei 12V kannst Du mehrere LEDs in Serie schalten, was die Anzahl an
Zuleitungen vermindert.
Danke für den Tipp!
Dann müsste ich wissen, was für einen Widerstand ich benötige, um die
SMD mit voller Spannung (höchste Leuchtkraft) betrieben zu können...
Der Strom ist entscheidend, nicht die Spannung. Vermutlich nimmst Du weiße LEDs. Da wird sich die Spannung bei ca. 3V je LED einpendeln. Bei hochwertigen LEDs sind auch keine 20mA notwendig.
Aber das reduziert das Problem der Wärmeentwicklung bzw. nicht
vorhandener Ableitung nicht...
Das hängt vor allem vom notwendigen Strom ab. Die Wärmeentwicklung ist bei 2 * 3 LEDs mit 2 Vorwiderständen allerdings deutlich geringer wie bei 5 * 1 LED mit 5 Vorwiderständen.
Hast Du schon einen Typ ausgewählt?
Welche Bauhöhe hast Du zur Verfügung? Man könnte überlegen die LEDs auf einen Träger zu kleben, um die Wärme etwas besser abzuführen.
Ich habe leider nur die geringe Bauhöhe- bzw einen Durchmesser von 4mm, da alles durch den "Hals" des Lampenkopfes gesteckt werden muus, welcher seinerseits dann wieder auf den Lampenmast gesteckt wird.
Ursprünglich sollte eine Modell-Peitschenleuchte beleuchtet werden, ich
dachte, ich kann (wie auch vorhanden, aber viel zu dunkel) die SMD auf
ein halbrundes Kunststoffprofil kleben und die Litzen zusammenlöten, mit
einem passenden Widerstand versehen und an ein 12V-Netzteil anschließen.
Wenn die 12,0V genau stimmen, dann kann man drei LEDs in Reihe schalten, bleiben 3,3V für der Rv. R=U/I 3,3V/0,02A=165R, also 180R nehmen.
Sind die 12V nicht genau oder das Kabel zu lang..., dann je zwei in Reihe mit jeweils 330R an die 12V.
Kühlung: Eine kupferkaschierte Epoxyplatine an das Lampeninnere anpassen, mit Messer oder Fräser quer das Kupfer schlitzen, darüber je eine LED löten.
Den Vorwiderstand wegen Abwärme besser nicht mit in den Kopf montieren. P=UxI Ein 330R hat 6,2V x 0,02A = 124mW Eine LED hat 58mW
Ich habe leider nur die geringe Bauhöhe- bzw einen Durchmesser von 4mm,
Das ist viel.
da alles durch den "Hals" des Lampenkopfes gesteckt werden muus, welcher
seinerseits dann wieder auf den Lampenmast gesteckt wird.
Schade dass Du schon bestellt hast. Du hättest sonst ein NT mit höherer Spannung wählen können. Dann hätte ein Vorwiderstand gereicht und es hätten 5 oder 6 LEDs in Serie geschaltet werden können. Das wäre dann auch nur eine Zuleitung.
Zu den LEDs kann man nichts sagen. Die Leistungsangabe von 150W macht mich nachdenklich;-)
und an dieses werden
2 Stück SMD LEDs 0402 ORANGE mit Kabel angelötet
Spannung: 2,0V DC
Strom: 20mA max.
Lichtstärke: 40mcd
Abstrahlwinkel: 130°
angeschlossen. Es ist möglich, dass alles an Leuchtdioden auf einmal "AN" ist, aber eben nicht grundsätzlich.
Nun bin ich eben kein Elektroniker/Elektriker, ich dachte, es genügt, die Spannung jeweils passend zu reduzieren, und ich hatte je eine Plus- und eine Minusleitung in den Lampenkopf geführt, und dort die einzelnen Zuleitungen zu den SMD angelötet. Den Widerstand hätte ich in den Sockel zum Verteiler vom Netzteil gesteckt.
Ich hätte also bitte gerne weitere Erklärungen und Hilfe...
Ja, die aus dem Amazon-Angebot sind nicht dolle. Vielleicht kann der TO sie ja noch wiederrufen und lieber diese kaufen, auch wenn sie etwas teurer sind, würde mich auch ärgern wenn ich das alles zurechtgebastelt hätte und die LEDs dann nicht hell genug sind...
Guten Morgen und vielen Dank an Alle, eine wirklich tolle und nicht selbstverständliche Hilfe, die mir hier gegeben wird!
Zurückschicken kann ich die bei Amazon bestellten SMD leider nicht, da ich das Paket "angebrochen" habe, um zu testen, ob ich sie verlöten kann, leider für mich aus mehreren Gründen nicht möglich, daher der Hilferuf hier.
Diese schiebe ich in den Lampenkopf, nachdem dort drei Zuleitungen angelötet sind. An die Plusleitungen im Sockel (nicht im Lampenkopf) jeweils einen Widerstand mit 180Ohm einsetzen, wie Wolf17 es berechnet hat und am vorhandenen Netzteil anschließen, soweit, so gut!
Aber dann ist immer noch die Frage, ob ich die Zuleitungen an die Platine löten kann, ohne diese zu zerstören, weder meine Augen, noch mein Lötkolben sind die Besten. Ich weiß auch nicht, ob ich bei Aisler einfach Markus´ PNG-Skizze hochladen kann, dort werden sicher weitere Angaben benötigt.
Also stellt sich die Frage, ob einer von Euch für mich die Teile zusammenbestellen, und dann die Zuleitungen an die Platinen löten möchte/könnte? Die Widerstände kann ich selber anlöten, das schaffe ich, geht ja auch erst nach der Durchführung durch den Lampenmast, muss ich nur irgendwo bestellen.
Natürlich würde ich auch für alle ausgelegten Kosten aufkommen!
Ich würde mich freuen, noch weitere positive Rückmeldungen zu erhalten!
man kann das natürlich unendlich weiter treiben, man könnte z.B. auch LEDs in der Baugröße 3014 o.ä. nehmen, also welche die eher eine rechteckige statt quadratische Abstrahlfläche haben, sind dann eben nur per Heißluft einzulöten
Frage ist ob das überhaupt notwendig ist, vlt. reichen ja sogar die bereits gekauften LEDs aus, müssten man eben tatsächlich mal im Modell sehen.
@Stefan:
Kannst Du mal die genauen Maße ermitteln, wie groß der Träger (sprich die Platine) in der Lampe sein soll/darf? Dann kann ich gerne mein Layout anpassen und stelle die Kicad-Datei zur weiteren Verwendung hier rein.
Lieber (wenn als Angabe vorhanden) den Lichtstrom vergleichen (Lumen), für eine Leuchte ist die Punkthelligkeit (Candela) weniger wichtig. Ansonsten muss man beim Vergleich von Punkthelligkeiten zumindest den Öffnungswinkel einbeziehen (gleiche Helligkeit aber größerer Winkel => höherer Lichtstrom).
Frage ist ob das überhaupt notwendig ist, vlt. reichen ja sogar die
bereits gekauften LEDs aus
Würde ich auch ausprobieren, kann man ja erstmal mit etwas Fädeldraht machen. ein paar (verschiedene) Vorwiderstände zur Auswahl sind natürlich dafür praktisch.
Vielleicht schreibt Stefan ja mal, in welcher Gegend er zu Hause ist, und es findet sich jemand in seiner Nähe, mit dem er das interaktiv ausprobieren kann.
Wenn es nur eine Lampe werden soll ja, ich würde immer ein paar mehr bestellen zur Sicherheit, ein bisschen Schwund ist immer :) Also am besten gleich 10 oder so.
@Markus: Der Lampenkopf ist ein einteiliger 3D-Druck, so gekauft, der Hals hat ein Loch mit einem Durchmesser von 4mm und man kann eine Länge von 52mm INKL. Hals bzw. 40mm nur im Lampenkopf nutzen, die Platine müsste dort eingeschoben und irgendwie an der unbeleuchteten Oberseite fixiert werden.
Wenn ich von den bereits gekauften SMD 5 Stück an ein PeakTech Labornetzteil 6226 hänge (parallelgeschaltet), und mit 2,9V speise, sind diese leider zu dunkel, um den Breich unter der Leuchte (im Modell Straßenbereich-Bürgersteig) zu erleuchten...
Ich wohne in Suderburg bei Uelzen, Südheide, Norddeutschland, sozusagen am Loch des A.....s der Welt, es gibt Strom, fliessend Wasser, vor 4 Jahren sollte Glasfaser kommen, aber es gibt kein Repair Café...
Ich baue ein Geschenk für meine Frau, es soll ihr Lieblingsauto im Massstab 1:24 auf einem Straßendiorama werden, es sind keine wissentschaflichen Arbeiten und ich baue keine Mondrakete, aber es soll natürlich "gut" werden, und natürlich würde ich auch neue SMD besorgen, aber ich bin eben nicht so vertraut mit dieser Materie, deshalb bin ich sehr froh über Eure Hilfestellungen!!
@Markus: Ich würde Dein Angebot gerne annehmen, wenn Du SMD bestellen möchtest, ich sende Dir auch trotzdem gerne die vorhandenen zu und auch Microlitze, wenn benötigt, und wenn Du dann die Zeichnung und Bestellung der Platine übernehmen, und diese dann mit hellen SMD bestücken möchtest? Das würde mir sehr helfen!
Schreibe mir gerne, was Du noch benötigst, oder wenn Fragen sind, und was Du dafür bekommst, wir werden uns bestimmt einig!
Wenn ich von den bereits gekauften SMD 5 Stück an ein PeakTech
Labornetzteil 6226 hänge (parallelgeschaltet), und mit 2,9V speise, sind
diese leider zu dunkel, um den Breich unter der Leuchte (im Modell
Straßenbereich-Bürgersteig) zu erleuchten...
LEDs sollten nicht parallel betrieben werden. LEDs werden nicht mit konstanter Spannung betrieben. Nimm mal nur eine LED und betreibe sie mit z.B. 10mA. Dann wird die schon ordentlich leuchten.
Unabhängig davon würde ich auch andere LEDs bestellen.
Wenn die Vorwiderstände nicht in dem Lampenkopf sitzen müssen es keine SMD sein. Dann kann man auch „normale“ Widerstände verwenden.
Wäre es vielleicht möglich 2 gabelförmige Kupferstäbe, die sich kämmen als zuleitung zu verwenden. Das würde dann so ungefähr wie die Zinnen einer Burg aussehen. Die könnten dann als Wärmeableitung dienen.
Man müsste die LEDs dann halt am sinnvollsten Antiparallel verbauen, so dass jeweils abwechselnd 2x Plus und 2x Minus an dieselbe Leiterbahn gelötet werden.
LEDs sollten nicht parallel betrieben werden. LEDs werden nicht mit
konstanter Spannung betrieben.
Ich zeichne das doch mal, Schaltung / Widerstände wurden scheinbar nicht verstanden.
Nimm mal nur eine LED und betreibe sie
mit z.B. 10mA. Dann wird die schon ordentlich leuchten.
EINE LED an 12V bräuchte dann (12-3)/10 = 900 Ohm, also nächster Standardwert 1kOhm oder 820 Ohm.
Aber egal: Irgendwas zwischen 100 und 1000 Ohm und am Labornetzteil die Spannung ändern, bis die Lichtmenge passend scheint.
Wenn die Vorwiderstände nicht in dem Lampenkopf sitzen müssen es keine
SMD sein. Dann kann man auch „normale“ Widerstände verwenden.
Da sie etwas Leistung umsetzen, bleiben die besser draußen.
Für diesen einmaligen Spielekram Leiterplatten machen zu lassen, kommt mir arg übertrieben vor!
ich habe es für den TO realisiert, wobei ich auf die Rückseite der Platine noch eine Version für 3014 LEDs gemacht habe (die ich noch da hatte), die sich dann auch nochmal als deutlich heller gegenüber den 0805 LEDs erwiesen haben, und das bei annähernd gleichem Strom.
Die LEDs werden tatsächlich auch fühlbar warm, daher haben sich Vorwiderstände von 220 Ohm als gut erwiesen, so laufen die LEDs mit ca. 15mA (12V Spannung) und die Erwärmung hält sich in Grenzen, so dass ich nicht mit Problemen rechne wenn die LEDs dann eingebaut sind.
Auf den Bildern sieht man einmal die 0805 (12V) als auch die 3014 LEDs (12.5V). Wobei die Helligkeit nicht wirklich gut sichtbar ist. Die LEDs sind so hell, dass man nach ein paar Sekunden reinsehen danach schon "Geisterbilder" sieht.