ich möchte in meiner "Werkstatt" Drehstrom-Steckdosen verbauen.
Wenn ich jetzt nur Drehstrom-Steckdosen verbaue, aber 230V-Geräte anschliesse, dann laufen die doch alle auf L1?
Die Phasen sind doch fest zugeordnet, oder dürfen die verdreht werden?
dann laufen die doch alle auf L1?
Die Phasen sind doch fest zugeordnet, oder dürfen die verdreht werden?
Sie dürfen, alte CEE nach Schuko Adapter hatten oft 1 Schuko pro Phase, modernere belegen wohl nur 1 Phase, aber bei mehreren CEE Steckdosen an der Wand hindert einen niemand, die erste mit L1,L2,L3 zu belegen, die zweite mit L2,L3,L1 und die dritte mit L3,L1,L2, Hautsache der Drehsinn stimmt.
Noch klüger wäre es natürlich, neben die CEE Steckdose gleich 3 (oder 6 oder 9) Schuko fest zu installieren, falls 32A CEE mit extra 16A Automaten.
bei mehreren CEE Steckdosen an der Wand hindert einen niemand, die
erste mit L1,L2,L3 zu belegen, die zweite mit L2,L3,L1 und die dritte
mit L3,L1,L2, Hautsache der Drehsinn stimmt.
Mittlerweile habe ich auch schon 16A CEE Unterputzdosen mit weisem Klappdeckel gesehen. So lange da kein Stecker drin steckt, könnte das Teil vom Unmut der Chefin verschont bleiben.
Allerdings sehen CEE-Steck-
dosen z.B. in einer Küche recht hässlich aus.
Ja stimmt wenn ich mal spontan meinen Holzspalter in der Küche nutzen möchte bauche ich genau dort einen CEE dose. Und ja in rot ist der WAF sehr niedrig...
Gibt es auch in Weiss. Wer die Dose gerne im Wohnzimmer haben möchte damit man auf alles vorbereitet ist.
Ok wenn man wirklich direkt einen Schuko Stecker in die Typ25 prügeln kann. Das ist ein großer Vorteil!
Bei mir im Flur, Arbeitszimmer und in der Küche habe ich 16A CEE Rot eingebaut.
Zusätzlich ebenso noch 16A Blau.
Aber ich bin auch Single, kann wenigstens keine Frau meckern.
Holzspalter in der Küche brauche ich auch nicht unbedingt, aber wenn es sein müsste wäre es halt möglich
Der Vorteil an der Schweizer Steckdose T25 ist halt, ich kann da mein Radio einstecken, aber auch ein 400V-Schweissgerät oder eine Drehstrombohrmaschine.
CEE finde ich für den Heimgebrauch überdimensioniert. Vielleicht montiere ich trotzdem eine neben den Verteilerkasten. Dann aber gleich eine 32A.
Ich hatte in meiner alten Wohnung tatsächlich auch 'nen 16A CEE unterm
Verteiler.
Habe ich auch, von dort komme ich mit einer Verlängerung sauber auf den Hof.
Mittlerweile habe ich eine Werkstatt, die von Haus aus mit CEE
ausgestattet ist.
Da habe ich ein Schweißgerät und eine Bohrmaschine mit Drehstrom. Es gibt eine weitere rote CEE neben dem Garagentor, um bei Bedarf den dortigen Außenbereich bedienen zu können. Da dort alles Aufputz ist, wäre es kein Problem, weitere anzulegen.
Neben der dicken Drehstromverlängerung gibt es noch einen mobilen Eigenbau-Verteiler mit zwei zusätzlichen Schukodosen.
Der Vorteil an der Schweizer Steckdose T25 ist halt, ich kann da mein
Radio einstecken, aber auch ein 400V-Schweissgerät oder eine
Drehstrombohrmaschine.
Ist ja ganz nett, wenn man denn passende Drehstromstecker hat - ich habe diese Bauform noch nie gesehen. Dass diese Kombidose auch 2pol-230V erlaubt, geschenkt. Ich habe in der Werkstatt hinreichend viele Schukodosen und auch da eine AP-Installation, die sich einfach erweitern lässt.
CEE finde ich für den Heimgebrauch überdimensioniert.
CEE-rot ist nicht gerade handlich, aber eben verbreiteter Standard, den die Maschinen mitbringen.
anyway, das Problem bei diesen Steckdosen liegt in der Mechanik.
Ein 5-adriges Kabel wiegt schon etwas und die 5 Steckkontakte sollen ja auch niederohmige Verbindung bereitstellen was wiederum große mechanische Beanspruchung bedeutet.
Ergo muß das Stecksystem so gestaltet sein, daß es die großen Hebelkräfte locker wegstecken kann.
Das geht eben nicht mit einer popeligen kleinen Dose.
CEE-rot ist nicht gerade handlich, aber eben verbreiteter Standard, den
die Maschinen mitbringen.
Ich find's ein bisschen schade, dass Perilex ausgestorben ist.
Das war irgendwie wohnraumfreundlicher anzusehen
Perilex ist NICHT ausgestorben, gibt es weiterhin und ist auch VDE gerecht (nur nicht zulässig im industriellen Bereich). Wird regelmäßig in Bereichen mit hohem WAF eingesetzt, nur sind die recht selten.
Fun fakt. Bei einer verwandten wurde der Altbau Saniert und der HAK musste glaube ich versetzt werden und die Kabel unter anderem verlängert. Das 5 Ader Kabel mit den alten Farben wurde falsch angeschlossen und N wurde mit einer anderen Phase vertauscht. Die Firma war sehr kompetente und hat offenbar vor inbetriebnahme gestest... nicht.
Dies viel erst nach einem Tag auf da abends die Dimmbaren Halogenspots oben im Flur nur noch von Hell zu viel zu Hell als Einstellung hatten. Naja das einzige was übern Jordan ging war das Netzteil vom Haustelefon und das vom Router... Glück gehabt.
Die Elektrofirma hatte sich auch mehrfach entschuldigt und die Hiwis oder was auch immer das waren haben ordentlich anschiss bekommen, natürlich im dasein der Kunden.
Defekte Geräte wurden natürlich alle ersetzt. Trotzdem so im nachhinein echt verrückt. Das darf eigentlich nicht passieren.
Das gibt's. Es gibt Leute die meinen, wenn ein 230V-Stecker an ein (3) Kabel montiert wird dann kommt da auch 230V raus. Und stecken den WP-Boiler ein.
Fun fakt. Bei einer verwandten wurde der Altbau Saniert und der HAK
musste glaube ich versetzt werden und die Kabel unter anderem
verlängert. Das 5 Ader Kabel mit den alten Farben wurde falsch
angeschlossen und N wurde mit einer anderen Phase vertauscht. Die Firma
war sehr kompetente und hat offenbar vor inbetriebnahme gestest...
nicht.
Hmmm... Klingt eher, nach einem nicht angeschlossenen N, statt N und Phase vertauscht. Denn ich kenne keine LED-Spots, Dimmer etc. die 400V überleben würden. Wenn man den N vergisst, kommt es hingegen zu einer Nullpunktverschiebung, was den von Dir beschriebenen Effekt hat.
Stecker hätte den Vorteil, von Laien bedienbar zu sein: Herd reintragen,
Stecker einstecken und direkt kochen.
Da ist CEE viel zu klobig, da wäre dann Perilex die Wahl, gab es auch als Winkelstecker und mit Unterputzsteckdose, für Herd ideal, aber ich glaube die sind in DE auch lange nicht mehr zulässig...
Perilex ist NICHT ausgestorben, gibt es weiterhin und ist auch VDE
gerecht (nur nicht zulässig im industriellen Bereich). Wird regelmäßig
in Bereichen mit hohem WAF eingesetzt, nur sind die recht selten.
Genau, Perilex wird auch heute noch in Gastronomieküchen neu installiert.