Bei mir kommen immer wieder Jobangebote über Vermittler rein, die es
nicht schaffen mir einen Arbeitsort, zumindest die Gegend zu nennen.
Ist das für die meisten potentiellen Kandidaten egal, ob die Stelle in
Flensburg, Lörrach, Aachen oder Görlitz ist?
Nein, es ist aber dem Vermittler egal: Er bekommt Geld für jeden Dummen den er findet. Und es gibt genug Dumme.
Bei mir kommen immer wieder Jobangebote über Vermittler rein, die es
nicht schaffen mir einen Arbeitsort, zumindest die Gegend zu nennen.
Ist das für die meisten potentiellen Kandidaten egal, ob die Stelle in
Flensburg, Lörrach, Aachen oder Görlitz ist?
Nein, es ist aber dem Vermittler egal: Er bekommt Geld für jeden Dummen den er findet. Und es gibt genug Dumme.
Das heißt jetzt nicht, das Vermittler böse sind. Firmen die selbst ausschreiben machen es genauso. Einen Vermittler anzuheuern ist nur ein weiterer Gradmesser dafür, wie gleichgültig dem Mandanten die Qualität des (händeringend) gesuchten Personals ist.
Hi Rick,
wir haben eine Reihe toller Jobs, melde Dich doch mal.
Max Musterfrau
XY Recruiting
0153 555.....
Wenn du darauf dann antwortest wissen sie direkt, der sucht dringend was neues! Wenig Mühe geben kann auch System haben, um nach den Verzweifelten zu filtern die sich alles andrehen lassen.
Das heißt jetzt nicht, das Vermittler böse sind. Firmen die selbst
ausschreiben machen es genauso. Einen Vermittler anzuheuern ist nur ein
weiterer Gradmesser dafür, wie gleichgültig dem Mandanten die Qualität
des (händeringend) gesuchten Personals ist.
Viele Firmen wissen nicht mehr, wie sie selbst an Bewerber kommen.
So ist mein Eindruck.
Da wenden die sich an Vermittler, völlig OK.
Ich hatte schon Kontakt zu guten Vermittlern die klare Angaben gemacht haben.
Direktvermittlung, Ortsangabe, konkrete Stellenbeschreibung.
Das ist die absolute Ausnahme.
Sofort die fehlenden Infos wie Arbeitsort und Gehaltsspanne nachfragen.
Wenn beides nicht genannt wird, eine Anfahrtstrecke (bspw. 100 km one way) und Gehalt (kleiner 50k) abschätzen, und mit Bezug auf diese Abschätzung dem Möchtegern-Vermittler absagen.
Besteht der angebliche Vermittler auf Übersendung von cv o.ä. vor Beantwortung der gestellten Fragen dem zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten einen Hinweis auf verdächtige Datenschnüffelei geben:
Das machen Vermittler, die oft nicht mal beauftragt wurden. Sie wollen verhindern, dass du dich an ihnen vorbei direkt bewirbst. Sie machen auch gerne vor-Bewerbungsgespräche auf Rasthöfen oder in Gaststätten.
Lass dich nicht auf diese Leute ein, das ist reine Zeitverschwendung.
Das kann schon passieren, dass der durchaus serioese Vermittler
kein Buero in der Naehe des Kunden hat.
Insoweit kann man auch nicht pauschal von
Zeitverschwendung
reden.
Im konkreten Fall war das Essen sehr gut und die Verhandlungen
fuer beide Seiten erfolgreich. Allerdings waren die grundlegenden
Dinge alle schon vorher geklaert.
Viele Firmen wissen nicht mehr, wie sie selbst an Bewerber kommen.
Viele wussten es noch nie. Aktuell gibt es bei den Stellenanzeigen für einen Emedded Entwickler hier im Forum wieder so ein Beispiel.
Im ersten Punkt des Anforderungsprofils wird was von Promotion in Embedded Software Entwicklung geredet. Promotion in Entwicklung? Im zweiten Punkt ist die Rede von einem Studium oder einer vergleichbaren Ausbildung, z.B. als Elektroniker.
Die wissen überhaupt nicht was sie da schreiben. Scheint sie auch nicht zu interessieren. Wilde Schrotschüsse im Nebel, in der Hoffnung dass man eine verirrte Seele trifft.
Da wenden die sich an Vermittler, völlig OK.
OK? Ich weiß nicht. Für das eigene Unternehmen passendes Personal ranzuschaffen ist eine Kernkompetenz. Die Aufgabe an externe Schaumschläger auszulagern zeigt nur das Ausmaß des eigenen Versagens.
Das kann schon passieren, dass der durchaus serioese Vermittler
kein Buero in der Naehe des Kunden hat.
Seriöse Vermittler mieten notfalls einen Besprechungsraum in einem Bürocenter oder einem Hotel. Richtig gute organisieren dass man sich in Räumlichkeiten des möglichen Arbeitgebers, des Kunden, trifft. Warum sonst überhaupt in die Nähe des Kunden fahren?
dass man sich in
Räumlichkeiten des möglichen Arbeitgebers, des Kunden, trifft
Das war aus nachvollziehbaren Gruenden nicht moeglich.
Warum sonst überhaupt in die Nähe des Kunden fahren?
Deutschland ist gross.
Manchmal muss man sich in der Mitte treffen.
Exakt die Mitte war es nicht. Mein Weg war kuerzer.
Und die angefallenen Reisekosten habe ich bei Vertragsbeginn
dann auch abgerechnet. Was ich durchaus auch frueher
haette tun koennen.
Insgesamt gesehen, war es fuer mich ein Gewinn, der auch
meine weitere berufliche Laufbahn sehr positiv beeinflusst hat.
Es war aber auch kein
Jobangebote ohne Arbeitsort und dann noch auf Englisch
Viele wussten es noch nie. Aktuell gibt es bei den Stellenanzeigen für
einen Emedded Entwickler hier im Forum wieder so ein Beispiel.
Dabei wäre es wirklich leicht, eine ansprechende Stellenanzeige zu schreiben. Ich z.B. bräuchte keine 5 Minuten dafür.
Ich schreibe einfach in den Titel: "35h-Woche, 80-100k Einstiegsgehalt nach IGM, Kickertisch" und die Leute würden mir die Bude einrennen.
Irgendwie hat das aber von den HR-Damen noch keine gecheckt.
Dabei wäre es wirklich leicht, eine ansprechende Stellenanzeige zu
schreiben. Ich z.B. bräuchte keine 5 Minuten dafür.
Ich schreibe einfach in den Titel: "35h-Woche, 80-100k Einstiegsgehalt
nach IGM, Kickertisch" und die Leute würden mir die Bude einrennen.
Irgendwie hat das aber von den HR-Damen noch keine gecheckt.
Wo veröffentlichst Du diese Stellenanzeige?
Auf der Firmen-Homepage, die keiner kennt?
In der Papier-Zeitung unter Stellenanzeigen zwischen Putzfrau und Gärtner?
Hier bei Mikrocontroller.net gegen eine geringe Gebühr?
Bei M0nster / Stonestep
LinkedIN/Xing
Da, wo die meisten Leute rumheulen dass es keine gut zahlenden Arbeitgeber mehr gibt.
Also ja, unter anderem hier und in anderen Foren.
Recruiter kann man natürlich auch beauftragen, aber dann mit einem gut überlegten Text und nicht den "Du willst die Welt verändern?"-Einheitsbrei. Niemand wird mit seinem Job die Welt verändern, das ist schon die erste Lüge.
Hier sind wieder so viele schlaue Köpfe unterwegs. Der gesamte Intellekt der Republik. Der Deutsche schickt eine Bewerbung und lässt sich den Finger in den A stecken um seine IGM-Stelle zu bekommen. Neumodiges Zeug brauchen wir hier nicht, wir programmieren 8-bitter in ASM!
mit einem englischsprachigen Inserat ist man die Minderleister los. Ein geniales Konzept. Denn wenn die Anwaerter weder English sprechen noch verstehen passen sie eh nicht. Schon vor 20 Jahren waren die Manuals, Datenblaetter, Publikationen auf Englisch. Nicht-Minderleister hatten also hinreichend Zeit ein Minimum an Motivation zusammenzukratzen und Englisch zu lernen, wenn sie's denn nicht schon konnten.
mit einem englischsprachigen Inserat ist man die Minderleister los. Ein
geniales Konzept. Denn wenn die Anwaerter weder English sprechen noch
verstehen passen sie eh nicht.
Gute Hinweis!
Gibt es auch Englisch sprechende Minderleister?
Aber ohne Angabe eines Arbeitsortes?
Anrufen und Nachfragen?
Zu 95% ist das dann eh nicht meiner Gegend.