zur Errichtung einer Solaranlage hatte ich heute einen E-Meister da.
Der behauptet auf N würden bei 6KW Drehstrom so ca. 30A fliessen und daher sollte ich 5x 6qmm verbauen. Der WR liefer ca. 9,8A je Phase, das wäre bei mir 2,5qmm.
Wo ist mein Denkfehler?
Du glaubst, Elektrikermeister hätten Fachkenntnis. Ich würde 1.5mm2 mit 10A Absicherung bis 55m Leitungslänge nehmen. Auf N fliesst natürlich nut bei unsymmetrischer Einspeisung was.
Du pumpst Strom vom Balkon ins Netz, also muss vom Anschluss schon mal weniger fließen weil dein Überschuss da mit in die vorhandenen Verbraucher geht.
Du kannst jetzt, natürlich, dickere und bessere Leitungen legen als nötig.
(Ich übertreibe bei sowas sowieso generell, ich will nicht bei jedem Umbau erweitern müssen)
Aber ich würde sagen der will nur Geld verdienen.
Nimm die 2,5mm² und weise ihn direkt an zu machen was du sagst, will er es nicht machen würd ich ihm nicht mal die Anfahrt zahlen!
Ein guter(!) Elektriker (gibt's kaum...) Würde nur verbauen was nötig ist.
Ein zweite Frage ist,welche Verluste man auf der Leitung zulässt. Je länger die Leitung umso wichtiger wird diese Frage. Doppelter Querschnitte bedeutet ein Viertel an Verlustleitung auf der Leitung.
Ein zweite Frage ist,welche Verluste man auf der Leitung zulässt. Je
länger die Leitung umso wichtiger wird diese Frage. Doppelter
Querschnitte bedeutet ein viertel an Verlustleitung auf der Leitung.
Bloss kostet ausgleichend mehr Solarleistung weniger als ein dickeres Kabel.
Bloss kostet ausgleichend mehr Solarleistung weniger als ein dickeres
Kabel.
Da würde ich erst auf die Antwort des TOs bezüglich Leitungslänge warten, dann können wir das leicht durchrechnen. Mehr Strom bedeuten auch höhere Veruste.
Aber ich würde sagen der will nur Geld verdienen.
Nimm die 2,5mm² und weise ihn direkt an zu machen was du sagst, will er
es nicht machen würd ich ihm nicht mal die Anfahrt zahlen!
Ein guter(!) Elektriker (gibt's kaum...) Würde nur verbauen was nötig
ist.
Bist Du jetzt gelernter Elektriker oder nicht?
Wenn ja, dann eigener Aussage nach vermutlich ein schlechter
der WR macht 3x2KW ( Module sind 7,5KWp, real aber nicht mehr als 6KW )
und das Kabel ist ca. 25m lang. Die Kabelverluste soll der WR mit ausgleichen.
Nach DIN VDE 0298-4:2013-06, Tabelle 26,
Kabel NYM 5x2,5qmm,
Verlegeart B2, 3 Adern belastet: 20A
max. Temperatur auf dem Heuboden 35°C bei Betriebstemp. 40°C ergibt eine Reduktion mti 0,71 und so einen zulässigen Strom von 14,4A.
Der WR liefert pro Phase max. 10A.
Nach meinem Verständnis kann auf N auch nur 10A drücken.
Der E-Meister ist 35Jahre im Geschäft, macht seit 20Jahren alle E-Arbeiten beim AG, habe kein Material bei ihm gekauft.
Der E-Meister ist 35Jahre im Geschäft, macht seit 20Jahren alle
E-Arbeiten beim AG, habe kein Material bei ihm gekauft.
So einen hatte ich auch beim Nachbarn zu Besuch nachdem ich dem eine einfache 600W Balkonanlage angebracht hatte. Der gute Meister war sein Leben lang in der Industrie unterwges gewesen und hatte noch nie etwas von saldierenden Zählern gehört. Prompt fing er an dem Nachbarn die Verteilung zu zerlegen um alle "besonders stromzehrenden Geräte" auf die Phase mit dem WR zu klemmen.
Sind das drei einzelne WR oder wirklich ein einziger mit 3-phasigem Ausgang??
Dann hat dein Industriemeister auch den Schuß nicht gehört. Der GROWATT und alle anderen mir bekannten 3~ WR haben einen symmetrischen Ausgang, d.h. die 120° versetzten Ströme in den drei L summieren sich im N zu NULL. Der Null wird hier nur für die Betriebselektronik im WR gebraucht, da fließen einige 10mA.
In der Industrie werden sehr viele Frequenzumrichter verbaut und die KÖNNEN manchmal seltsame Ströme auf dem N erzeugen (obwohl das durch den DC Zwischenkreis ausgeschlossen sein sollte). Vielleicht schließt er von denen auf den ruhigen Betrieb eines WR?
Ich denke da wirst du viel Überzeugungsarbeit leisten müssen ;-(
zur Errichtung einer Solaranlage hatte ich heute einen E-Meister da.
Der behauptet auf N würden bei 6KW Drehstrom so ca. 30A fliessen und
daher sollte ich 5x 6qmm verbauen. Der WR liefer ca. 9,8A je Phase, das
wäre bei mir 2,5qmm.
Wo ist mein Denkfehler?
Dein Elektriker hat recht. Bei Zugängen oder Abgängen sind mindestens 6qmm vorgeschrieben.
Mein Elektriker hat bei mir auch 6qmm eingebaut in einer Verteilung obwohl dort nur max 15 A fließen. Kabellänge und Zuleitung halt.
HolgerR
Dein Elektriker hat recht. Bei Zugängen oder Abgängen sind mindestens
6qmm vorgeschrieben.
Mein Elektriker hat bei mir auch 6qmm eingebaut in einer Verteilung
obwohl dort nur max 15 A fließen. Kabellänge und Zuleitung halt.
HolgerR
Ich würde sagen, der Unterschied zwischen 2,5mm2 mit 2€/m und 6mm2 mit
4€/m ist bei den restlichen Kosten zu vernachlässigen.
So sehe ich das auch. Auch wenn man die Preise von Gerald K. nicht zwingend auf die Goldwaage legen muß, so kannst das Kabel immerhin als Geldanlage sehen:
Das, was es heute zum Zeitpunkt des Einbaus wert ist, wird es an Geld wieder einbringen wenn es nach Jahren wieder herausgerissen wird. Der Kupferpreis kann nirgends anders hin als steil nach oben.
Der Elektriker, 35 Jahre im Dienst und vermutlich von der alten Garde noch, wird ruhigen Schlaf gewohnt sein. Und den hat man nicht wenn man der Kundschaft dürre Klingeldrähte einbaut um ein paar Kröten zu sparen. Letztendlich steht er dafür gerade, und Du hast die Sicherheit ausreichende Reserven in der Wand zu haben.
Sparen ist gut, Geiz dagegen ein schlechter Ratgeber.
Der Gummi-"Titel" auf den Du hier verweist ist im Handwerk nicht mehr wert als der eines "Facility-Managers" der vorher Wettbewerbe im Nacktschnecken-Sammeln ausgetragen hat.
Bis man so einer Kröte trauen kann gehen bequem 10 Jahre ins Land.
So sehe ich das auch. Auch wenn man die Preise von Gerald K. nicht
zwingend auf die Goldwaage legen muß, so kannst das Kabel immerhin als
Geldanlage sehen:
Das, was es heute zum Zeitpunkt des Einbaus wert ist, wird es an Geld
wieder einbringen wenn es nach Jahren wieder herausgerissen wird. Der
Kupferpreis kann nirgends anders hin als steil nach oben.
Was hier immer für ein bullshit geschrieben wird, Kupfer kostet heute so viel wie 2007
Bei seinen 25m sind das 90 EUR die 0.65% Verlust ausgleichen sollen, das lohnt erst ab 13800 EUR erzeugten Strom, also 3600kWh Eigenverbrauch oder 162000kWh eingespeisten Strom. So viel macht er mit seinen 6kWp im 27 Jahren nicht.