Rolf schrieb:
Wie baut man denn so ein empfindliches Ding ein, wenn es in einem Sockel
steckt oder direkt auf die Platine gelötet ist?
Also: zuerst mal ein transparentes Stück Plastik als Deckglas in eine entsprechende Fräsung im Gehäuse einkleben.
Der Rest ist: Ein passender Sockel für das Display und passender Platinen-Abstand (also entsprechende Befestigungen in der Fontplatte). Der Abstand ist so auszulegen, dass bei einem bis zum Anschlag in die Fassung gedrücktem Display noch so ca. 0,3..0,5mm Luft bis zum Deckglas bleibt.
Montage erfolgt dann so:
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Display gerade so weit in die Fassung drücken, das es hält, sich aber schon relativ leicht bewegen läßt, also der "Anfangswiderstand" gerade so überwunden ist. Wer manuell minderbegabt ist, kann sich auch eine Lehre dafür anfertigen, also ein schlichtes rechteckiges Stück Plastik passender Höhe.
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Der Rest passiert dann bei der Montage der Platine ganz automagisch. Beim Anziehen der Befestigungsschrauben legt sich das vormontierte Display ganz von allein optimal an das Deckglas an. Schiebt sich halt in die passende Position im Sockel.
Hinweis: die eventuell für den ersten Montageschritt verwendete Hilfslehre sollte man vor dem zweiten Schritt besser entfernen...
Wenn man ganz sicher gehen will (und/oder Vibrationsbelastung zu erwarten ist) , kann man nach dem zweiten Schritt auch die Platine noch einmal abschrauben und das Display mit drei, vier Tropfen Heißkleber in der gefundenen Position am Sockel fixieren.