Motopick schrieb:
Bei IBM-Produkten wurde das wie ueblich vorbildlich geloest.
Das "Nullmodem" hat Stecker und Buchse.
Fuer die "Geschlechtswandlung" sorgt ein separater Genderchanger,
der aus dem Maennchen dann ein Weibchen macht.
Das sind die Bastelkrücken, weil sich niemand an Regeln hält, für die es vermutlich keine Norm gibt.
Eigentlich gehört sich am Terminal (PC) ein M-Stecker und am Moden ein Female. Ein Nullmodem-Adapter hätte dann beidseitig Female.
Irgendwo flogen bei uns Adapterboxen herum, die beide Seiten auf kleine Buchsen führten und man diese mit Käbelchen frei verbinden konnte.
Spaßig war die DeTeWe varix200 mit M-Stecker: Da kann man per Nullmodem (F-F) mit dem Service-PC dran und wenn man fertig ist, mit einem 1:1 Kabel ein Analogmodem für die Fernwartung anstöpseln. Kennt heute niemand mehr, die Anlage kam in den 90ern auf den Markt.
Motopick schrieb:
Hast du eine Ahnung wie "kreativ" die Geraetehersteller sind?
Die ganz Gemeinen nehmen dann auch noch Mini-DIN-Buchsen. :)
Schaue mal bintec R1200 / R3000, da liegt die serielle auf den unbenutzten Pins der Ethernetbuchse ETH-1.
An der be.IP plus ist es eine Mini-USB, aber immerhin waren sie so nett, diese Leitung in der Anleitung zu beschreiben.
Motopick schrieb:
Nur macht sich so ein Kabelmonster im Notebooktaeschchen
etwas sperrig.
Von Tenovis / Avaya (ex Telenorma) gab es einen Servicekabelsatz: Gehäuse mit Sub-D-Stecker und RJ45 in mehreren Varianten. Je nach Typ der Anlage hat man die beiden passenden mit einem üblichen Netzwerkkabel verbunden. Fand ich eine gute Idee, ein Netzwerkkabel sowieso in der Tasche oder zügig verfügbar ist.