Belastbarkeit TO-92-Transistoren?

OP #7447316
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Hallo,

eine Klingelschaltung benutzt für den Klingelton solche TO-92 Transistoren, und einen Lautsprecher 45 Ohm 0,2 Watt. Der Lautsprecher ist beschädigt. Ein fragwürdiger Ersatzlautsprecher mit 8 Ohm und einige Vorwiderstände wären vorhanden.

Frage: Wie wenige Ohm mag man einem solchen TO-92 vermutlich zumuten, bevor er entweder defekt wird, oder, wenig dramatisch, einfach die überforderte Signalspannung zusammenbricht?

Gast #7447324
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Leider ist die Spannung unbekannt.

Sicher ist aber, dass damit die Stromstärke um Faktor 5,6 höher ist, und die Leistung um Faktor 31 (wenn wir mal unberechenbare Verluste an anderen Bauteilen ignorieren).

Der Transistor wird wohl kaum 31 mal mehr Wärme abführen können, und vermutlich vertragen das auch andere Bestandteile der Schaltung nicht.

Diese TO92 Transistoren vertragen in etwa 0,25 Watt.

#7447345
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Timo schrieb:

Wie wenige Ohm mag man einem solchen TO-92 vermutlich zumuten, bevor er entweder defekt wird, oder, wenig dramatisch, einfach die überforderte Signalspannung zusammenbricht?

Bei 3,3V sind 8Ohm bei den meisten TO-92 noch unkritisch ...

Stefan F. schrieb:

Sicher ist aber, dass damit die Stromstärke um Faktor 5,6 höher ist, und die Leistung um Faktor 31 (wenn wir mal unberechenbare Verluste an anderen Bauteilen ignorieren).

Sicherlich ist das nicht sicher, denn wir erniedrigen ja nur den Lastwiderstand, und erhöhen nicht die Speisespannung.

Gast #7447351
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Jens G. schrieb:

Bei 3,3V sind 8Ohm bei den meisten TO-92 noch unkritisch ...

Der Transistor ist an höchsten belastet, wenn an ihm die Hälfte der Spannung abfällt. Also 1,6 Volt.

1,6V / 8Ω = 200mA

200mA * 1,6V = 0,32W

Das wird nur kurzzeitig gehen, halte ich daher für keine gute Idee.

Jens G. schrieb:

(erhöht) die Leistung um Faktor 31

Sicherlich ist das nicht (richtig), denn wir erniedrigen ja nur den Lastwiderstand, und erhöhen nicht die Speisespannung.

Du hast Recht, ich war bin schon müde. Danke für's aufpassen. Also die Leistung erhöht sich um Faktor 5,6 und zwar am Lautsprecher und am Transistor und entsprechend auch an der Stromversorgung.

#7447362
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Stefan F. schrieb:

Jens G. schrieb:

Bei 3,3V sind 8Ohm bei den meisten TO-92 noch unkritisch ...

Der Transistor ist an höchsten belastet, wenn an ihm die Hälfte der Spannung abfällt. Also 1,6 Volt.

1,6V / 8Ω = 200mA

200mA * 1,6V = 0,32W

Das wird nur kurzzeitig gehen, halte ich daher für keine gute Idee.

Die 3,3V habe ich sopwieso hier nur einfach reingeworfen, um dem TO anzudeuten, daß es sehr auf die Speisespannung und auch Schaltung ankommt, und ob die "Endstufe" in A- oder C-Betrieb läuft. Ansonsten bist Du sehr pessimistisch, denn TO92 hat üblicherweise Ptot-Zahlen um ein halbes Watt herum (und TO92L noch ein Stückchen mehr), insofern sind die 0,32W noch nicht sehr tödlich.

#7447389
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Das Problem mit dem Widerstand ist nur das an dem dann im Verhältnis die meiste Leistung abfällt. Es klingelt er dann sehr leise…

Der 45 Ohm Lautsprecher hat in der Schaltung seine Bewandtnis. Da mit 8 Ohm zu viel Strom fließt. Der Transistor wird den LS sicher auch nur schalten. Schau mal bei Pollin oder so, diese LS sind häufig in Gegensprechanlagen. Da der LS auch als Mikrofon verwendet wird…

#7447405
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Timo schrieb:

Ein fragwürdiger Ersatzlautsprecher mit 8 Ohm und einige Vorwiderstände wären vorhanden.

Was nützt es dir, die Leistung in Vorwiderständen zu verbraten. Du kannst die Vorwiderstände sogar sparen, wenn du den Lautsprecher ganz weg lässt. Warum willst du den Lautsprecher nicht durch einen mit ähnlichem Widerstand ersetzen? https://www.reichelt.de/ch/de/kleinlautsprecher-k-40-1w-50ohm-vis-k40-50-p145441.html

#7447493
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Björn W. schrieb:

Hmm.. Es wird heutzutage viel zu viel Rumdiskutiert. Einfach AUSPROBIEREN ist offenbar Ih-Bäh oder so.

Eigenständig etwas zu tun, ist aus der Mode.

Meine geliebte Spülmittelwerbung "Während xxx noch im Forum palawert, hat yyy sein Gerät schon längst in Betrieb".

Timo schrieb:

Es ist nicht meine Technik, darum ist durchbrennen eher nicht das richtige.

Dann zeige gefälligst Details H. H. schrieb im Beitrag #7447320:

Zeig die Schaltung.

oder hau ab hier. Niemand hier kennt die "Klingel" und deren Aufbau, unsere Glaskugeln leiden unter geplanter Obsoleszenz.

Timo schrieb:

Was haltet ihr von 30 Ohm?

Einlöten und ausprobieren ist zu aufwendig?

#7447559
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Michael B. schrieb:

8 Ohm geht nicht und mit Vorwiderstand wird es zu leise.

Deine Glaskugel wurde gerade repariert?

Mein BimBamBom mit SAB0600 (Elektor) ist so laut, dass ich ein 100 Ohm Drehpoti vor den Lautsprecher gesetzt habe und das irgendwo um die Hälfte steht.

Michael B. schrieb:

hast du aber nicht.

Michael B. schrieb:

hast du aber auch nicht.

Das hilft dem Trollmeister bestimmt weiter.

(Firma: Autotronic) #7447567
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Manfred P. schrieb:

Mein BimBamBom mit SAB0600 (Elektor) ist so laut, dass ich ein 100 Ohm Drehpoti vor den Lautsprecher gesetzt habe und das irgendwo um die Hälfte steht.

Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100 Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft allerdings mit 8V.

Bei dieser Luxusvariante mit zwei hintereinander geschalteten SAB0600 entsteht sogar noch ein wohlklingender Schwebungseffekt.

Angehängte Dateien:
#7447699
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Mario M. schrieb:

Andrew T. schrieb:

Dem 8 Ohm LS einen 33 Ohm Widerstand in Reihe, dann gibt es keine Überlast.

Aber auch nur ein Fünftel der Spannung und damit vier Prozent der Leistung. Das muss man nicht probieren, um zu wissen, dass es zu leise ist.

Aha! Ein fünftel der Spannung bei gleichem Strom ergibt also 4% Leistung. Warum wurde uns so etwas damals nicht in der Schule beigebracht? ;-)

#7448908
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Manfred P. schrieb im Beitrag #7447559: Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100 Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft allerdings mit 8V.

Der hatte aber eine Gegentakt Endstufe und eine minimale Last von 7 OHM.

#7449488
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Marco H. schrieb:

Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100 Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft allerdings mit 8V.

Der hatte aber eine Gegentakt Endstufe und eine minimale Last von 7 OHM.

Egal, das Poti zeigt, dass man recht viele Ohm braucht, um die Laustärke hörbar zu verändern.

Michael B. schrieb:

Anonymous U. schrieb:

Ich würde jetzt mal grob schätzen

Seit 10 Jahren mit dem Account dabei, und nun ruiniert er ihn mit solchem Schwachsinns-Rumgerülpse.

Ach was, in diesem Troll-Thread ist das eine gut passende Antwort.

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