Marderschutz mit Bluetooth per Hochspannung und Ultraschall

OP #7460493
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Aus aktuellem Anlass habe ich ein Marderschutz-Gerät gebaut (für KFZ oder Akku). Es gibt bei Kontakt einen (harmlosen) Stromschlag mit ca. 0.1-0.2 Joule ab und durch ein periodisches Ultraschallsignal lernt er, in Zukunft diesen 'gefährlichen' Ort zu meiden... Das Ganze kann per Bluetooth gesteuert werden. Hat jemand Lust bei dem Projekt mitzumachen? DE: https://github.com/joembedded/open_sensor_blue_public/blob/master/LIESMICH.md EN: https://github.com/joembedded/open_sensor_blue_public/blob/master/README.md


#7460640
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Bei Ultraschall kommt es einzig auf die Leistung an. Viele US Marderscheuchen sind schlicht Spielzeuge über die sich der Marder nur lustig macht. Die hier ist besser:

https://www.reichelt.de/de/de/marderscheuche-margo-car-fuer-kfz-margo-car-p87986.html?r=1

Die tut, was man erwartet. Aussserdem werden mehrere Frequenzen "durchgewobbelt".

Hab zwar keinen Film davon, aber nach vielen zwecklosen Versuchen war das Ding das einzig wirkungsvolle. Der Schallaustritt muss im Motorraum so platziert werden, dass der Marder mit seinem Kopf daran vorbei muss.

#7461076
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Eine erprobte Methode ist ein Bewegungsmelder, gekoppelt mit mehreren leistungsstarken Blitzgeräten, verteilt im Motorraum! Der Marder hat im Dunkeln weit geöffnete Pupillen und das starke Licht tut ihm einfach weh... Das ist anfänglich ziemlicher Aufwand, allerdings mit sehr guter Wirkung. Wahrscheinlich spricht sich das bei Marders rum...

OP #7461107
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Erst lesen um was es bei dem Projekt geht, dann antworten: der Fokus liegt hier auf dem Waidezaun-Prinzip HV, also ein harmloser Stromschlag definierter Stärke. Tiere mit extrem hohem Lärmpegel zu beschallen ist Tierquälerei (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Marderabwehr)! Ausserdem kostet US recht viel Energie (Akkubetrieb). Hochspannung benötigt sehr wenig Energie. Beides ist aber wirkungslos, wenn z.B. US-Transmitter defekt geht,kann man das als Mensch nicht hören aber messen, wenn die HV-Isolation verdreckt ist, will man das auch lieber messen als 'probieren'. Genauso wenn die Batterie leer ist. Und auch die Anzahl der HV-Auslösungen (= Marderbefall) kann man messen und per BLE abfragen. Und eine BLE-CPU kostet kaum mehr als irgendeine andere CPU. Daher BLE.

#7461239
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So eine Garage ist auch nicht verkehrt. Man darf auch nicht übersehen, dass diese Marder abartig neugierig sind und vor allem nachtaktiv. Und wenn überall Autos herumstehen, anstatt Buschwerk, alte Hütten, alte Bäume usw. sollte sich auch keiner wundern und auch nicht unnötig Aggressivität aufbauen. Für die Katzen ist das ganz normal, sich unter Autos zu verkriechen. Eben gerade weil die überall passend herumstehen. Früher, als ich klein war, da konnte man auf dem Spielplatz bei uns in das Getriebe einer alten E-Lok kriechen. Das war ein sehr netter Ort, und man hatte vor den Neckereien der älteren Kinder seine Ruhe. Eine ganz ähnliche Psychologie dürfte sich bei den Mardern abspielen.

Und: erfahrungsgemäß werden die meisten Marder-Abwehrmaßnahmen von Deppen eingesetzt - die sich deswegen sehr sehr wenig Gedanken über Kollateralschäden bei anderen Nachtaktiven machen. (Über die eigene Gesundheit vermutlich auch nicht) Eulen sind bei uns schon länger nicht mehr da, Fledermäuse gibt es noch, waren aber früher auch mehr.

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