Hallo,
ICOM hatte so ein System in den 80-iger Jahren auch schon mal. Dort war ein RAM-Modul EX-314 eingebaut, das bei Ausfall der Batterie die Speicherung verlor. Das Funkgerät musste an ICOM eingesandt werden, um dort die Lithiumzelle wechseln zu lassen und die Daten neu aufzuspielen. Nach meiner Information soll die Reparatur 70,-DM gekostet haben. Zum Programmieren wurde das RAM-Modul, das Batterie und Speicher-IC enthielt, entnommen und mittels eines Adapters und PC’s die Daten neue aufgespielt. Die Software und Service-Info wurde vom Hersteller nicht herausgegeben. Später haben Funkamateure das Modul, bei intakter Batterie, den Geräten entnommen und die Daten mittels einer geeigneten Software und eines selbstgebauten Adapters ausgelesen. Mit dieser Hard- und Software ließen sich dann auch andere Funkgeräte gleichen Typs wiederbeleben. Der Rechner durfte nicht zu schnell sein, da es sonst Fehlermeldungen gab.
Ich gehe davon aus, dass ALINCO weder Software, noch Hardware, noch Information freigeben wird. Ob es ein ALINCO-Service in Europa, der diese Service-Mittel besitzt, gibt, sollte der Generalimporteur Fa. Maas wissen, oder in Japan in Erfahrung bringen können. Bei einer Werksvertretung würde ich mir bessere Chancen, als beim Importeur ausrechnen.
Ich empfehle, die Anfrage schriftlich zu machen. Man ist mit dem Gerät immer zufrieden gewesen und hat es auch immer weiterempfohlen und würde es auch gerne weiter verwenden. Es kann doch nicht sein, dass man wegen einer defekten Batterie das Gerät, was eigentlich intakte ist, verschrotten muss. Man verschrottet doch auch kein Auto, weil der Tank oder die Batterie leer ist. Es wäre doch ein Armutszeugnis usw..
Nach den Serviceunterlagen scheint es kein Speichermodul (RAM ist IC8 MB8416) bei dem ALD-24E zu geben. Wenn es keine annehmbare Lösung für die Instandsetzung gibt, kannst du dich ja hier melden und "Werbung" für ALINCO Japan Innovation und Servicefreundlichkeit machen.
MfG