Hallo
Ich habe eine theoretische Frage bezüglich Skin Effekt in der Luft.
Angenommen ich habe 2 Luftspulen. Diese sind ein gewissen Abstand voneinander Entfernt, aber nicht zu weit, so dass es noch eine induktive Kopplung gibt.
Jetzt wird die eine Spule mit einem Strom mit der Frequenz f1 bestromt und die Spannung an der zweiten Spule wird gemessen. Grundsätzlich wird die induzierte Spannung ja über -dPhi/dt berechnet. Das bedeutet je größer die Frequenz ist, desto größer wird die gemessene Spannung sein. Es gilt ein gewisses Übersetzungsverhältnis ü für diese Spulenkonstellation.
In einem zweiten Schritt gehe ich jetzt mit der Frequenz viel höher. f2 >> f1 Lässt man den möglicherweise auftretenden Skin Effekt der Luft außer acht, so müsste auch das Übersetzungsverhältnis ü gleich bleiben.
Meine Frage ist aber nun. Tritt da in der Luft ein Skin Effekt auf, also dass sich das von der Primärspule erzeugte Magnetfeld dann nicht so weit ausbreitet und somit das Übertragungsverhältnis sinkt?
Vielen Dank!