Digitalaudio-Daten auf Leistungsverstärker?

OP #7465644
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Hi,

ich verarbeite hier derzeit mit einem STM32F4 Audiodaten und gebe diese über einen externen DAC aus, der wiederum einen 100 W AB-Leistungsverstärker ansteuert.

Was mich daran stört: bis zum DAC habe ich Digitaldaten, die (nahezu) störunempfindlich sind. Ab dem DAC bestehen die üblichen Probleme mit Störeinstrahlungen durch wasauchimmer, welche schon bei kleinen Pegeln das Audiosignal ziemlich stark beschädigen können.

Deswegen meine Frage: gibt es eventuell Leisungsverstärkerbausteine, die eingangsseitig irgend eine Form von Digitaldaten entgegennehmen und diese intern (also auf kürzestem Wege) nach Analog konvertieren und dann gleichzeitig verstärken? So dass der Analogteil, bei dem Störungen in das Analogsignal eingestreut werden könnten, möglichst klein gehalten wird?

Danke!

#7465879
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Was mich daran stört...

Gute AB-Verstärker haben gerne mal 100 dB Störabstand beim Line-In-Signal. Da sondern wir erst mal die Verstärker mit ganz viel PMPO für wenig Geld aus, schon wird es störfreier.

Wenn ein guter DAC aus Digitaldaten, die den vorgebenen Bitraum ausnutzen, Line-Pegel über ein gutes Kabel an einen guten AB-Verstärker liefert, kann man sich gern vor schwachen Störungen fürchten und gruseln, wird sie aber nicht hören.

  • Oder waren sie schon im - wie auch immer gewonnenen - Digitalsignal?

  • Oder sind sie das digitale Nebenprodukt schlechter Algorithmen?

  • Ansonsten muss wohl der CD-Demagnetizer ran!

#7465896
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Chris schrieb:

Was mich daran stört: bis zum DAC habe ich Digitaldaten, die (nahezu) störunempfindlich sind. Ab dem DAC bestehen die üblichen Probleme mit Störeinstrahlungen

Ach wirklich? Ich frage mich, wie wir Jahrzehnte(!) lang mit einem derartigen Scheunentor für Störeinstrahlungen leben konnten.

Oder ist es vielleicht gar nicht so schlimm?

Pack den DAC einfach nahe an die Endstufe und gut ist. Und bau das ganze gescheit auf, daß wenig Störungen reinkommen. Das haben jetzt schon 2 Generationen von Hardware-Entwicklern hinbekommen. So schwer ist das nicht.

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