Ultraschallreiniger zum entsulfatieren von Blei-Säure Batterien?

OP #7468045
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Hallo,

ich habe sechs alte Batterien, die ursprünglich für Motorräder und Rasentraktoren genutzt wurden. Sie haben einige Jahre ungenutzt im Keller verbracht. Angesichts der aktuellen Batteriepreise möchte ich versuchen, diese Batterien wieder in Gang zu setzen. Für meine Zwecke benötige ich nicht unbedingt volle Leistung, daher halte ich es für einen Versuch wert.

Mein Ladegerät, das eine Entsulfatisierungs-Reparaturfunktion hat, hat bereits bei den meisten Batterien eine Verbesserung bewirkt.

Mich beschäftigt die Vorstellung, ob ich die Batterien eventuell in einen handelsüblichen Ultraschallreiniger stellen könnte (natürlich in Wasser und keine voll aufgeladene Batterie und ohne die Batterie vollständig zu versenken). Es gibt einige Patentschriften zu diesem Thema, aber meine Recherche nach praktischen Anwendungen ist bisher erfolglos geblieben.

In diesem Zusammenhang würde ich gerne folgende Fragen stellen:

  1. Ist es möglich, dass diese Methode funktioniert? Blei(II)-Sulfat-Schlamm ist nicht leitend, daher sollte ein Kurzschluss der Zellen durch abgefallene Teile ausgeschlossen sein, es sei denn, ein Teil der Blei-Elektrode löst sich.
  2. Wenn es funktioniert, würde dann noch genügend Elektrolyt zur Verfügung stehen (da der gebundene Schwefel nicht mehr in dem Elektrolyt vorhanden wäre)?
  3. Welche Risiken könnten auftreten (außer einem Kurzschluss durch abgefallene Teile der Blei-Elektrode)? Können die Ultraschallwellen die Batterie irreparabel beschädigen?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen, Rolf

#7468090
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Ich habe mal sulfatierte alte Bleiakkus (12 V/7.2 Ah) aus USVen laengere Zeit an eine Gleichspannungsquelle (20 V) angeschlossen. Pro Akku habe ich eine kleine Gluehlampe (3.8 V @ 0.07 A) eingeschleift. Der anfaenglich fliessende Strom lag nur bei einigen µA. Es dauert wirklich lange, bis das Sulfat wieder geloest wird. Aber dann fing der Strom doch an zu fliessen. Einen der Akkus habe ich dann in einer kleinen APC Backup-USV (300 W) verbaut. Die funktionierte damit dann ganz normal. Ein weiterer Akku diente zum Betrieb eines kleinen Kompressors.

Lange meint: Mit einigen Wochen muss man rechnen.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7468091
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Rolf Z. schrieb:

Ist es möglich, dass diese Methode funktioniert?

Alle und wirklich restlos alle "Desulfatierungs"-Threads (und auch meine eigenen Versuche mit diversen Spannungs- und Stromimpulsverfahren) ergaben das Gegenteil. Den Bleiakkus konnte nicht wieder zu neuer Jugend bzw. brauchbarer und verlässlicher Leistungsfähigkeit verholfen werden. Insofern schätze ich deinen Ansatz "mechanische Erschütterungen gegen chemischen Prozess" ähnlich erfolgreich ein.

Können die Ultraschallwellen die Batterie irreparabel beschädigen?

Batterien die eine derartige Behandlung brauchen, sind sowieso kaputt und müssen etsetzt werden. Was war nochmal die Frage?

BTW: ich habe den Thread nach OT verschoben, weil der absolut nichts mit Digitaler Elektronik zu tun hat.

#7468107
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Rolf Z. schrieb:

ich habe sechs alte Batterien, ... Sie haben einige Jahre ungenutzt im Keller verbracht.

Also sind sie kaputt.

Angesichts der aktuellen Batteriepreise

Was stimmt mit dem aktuellen Batteriepreisen nicht? Ich kaufe nun seit 30 Jahren Motorrad- und Autobatterien und kann keine nennenswerte Teuerung erkennen. Im Gegenteil: Durch die Große Auswahl im Internet hat man doch die Wahl von billig bis teuer.

Für meine Zwecke benötige ich nicht unbedingt volle Leistung,

Da hilft nur die alten Batterien zum Schrotthändler bringen und Neue kaufen, insbesondere wenn man hohen Startstrom braucht. Alles andere ist Esoterik.

#7468115
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Unter all den verzweifelten Versuchen, einen verranzten und ausgenudelten Bleiakku wieder Leben einzuhauchen, gibt es einen Weg mit Geling-Grantie:

Ausbauen und zum Entsorger bringen. Der zerlegt das Ding fachgerecht und führt das Blei in Form frischer Batterien wieder in den Kreislauf zurück.

Alles andere ist Alchemie, verschwendet Ressourcen, belastet die Umwelt unnötig.

Gruß, DerSchmied

#7468125
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Rolf Z. schrieb:

Ist es möglich, dass diese Methode funktioniert?

Nein.

Wenn es funktioniert, würde dann noch genügend Elektrolyt zur Verfügung stehen

Welche Risiken könnten auftreten Können die Ultraschallwellen die Batterie irreparabel beschädigen?

Ja.

Wenn ich richtig verstanden habe, willst du die komplette ungeöffnete Batterie in den Ultraschallreiniger stellen, nicht die ausgebauten Platten.

Dann wird sie halt schön sauber, eventuell geht die Beschriftung an, vielleicht vergrössern sich Risse die es virher schon gab.

Selbst wenn du die Platten einzeln ausbaust und reinigst: warum sollte gerade das Bleisulfat abgehen, geht von deinem Besteck auch die galvanische Versilberungsschicht ab wenn du es in den Ultraschallreiniger steckst ?

Bleisulfat ist im Bleiakku normal und entsteht bei jedem Entladen bzw. wird bei jedem Aufladen zurück verwandelt. Beim sulfatierten Akku geht es um Bleisulfat dessen Kristalle so gross sind, dass sie sich nicht mehr auflösen. Jede Lademethode, die irgendwelche Mengen von Bleisulfat löst, hat also definitionsgemäss nicht gegen Sulfatierung geholfen, denn das ist ja gerade das Sulfat dass sich nicht mehr löst.

Es gibt Wege, alte Bleiakkus zu reaktivieren, aber ich befürchte sie sind dir zu viel Arbeit

https://youtu.be/afwO_MZjRjA

(Firma: Funkenflug Industries) #7468165
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Ach wie schön, eine neue Kuh zur wundersamen Bleibatterie-Reparatur, die man alljährlich durchs Dorf treiben kann.

Vergiss diesen Mist, es funktioniert nicht. Egal, was man probiert, eine defekte Bleibatterie bleibt defekt. Man verschwendet nur Zeit und Strom.

Ich hatte vor kurzem erst selbst wieder den Fall mit einer 12V/15Ah Blei-Gel-Batterie, die ich elegentlich für Bastelkram genutzt und regelmäßig nachgeladen habe. Die vergammelte also nicht jahrelang ungenutzt im Keller. Allerdings nimmt sie diesmal nur noch einen sehr geringen Ladestrom auf, sah aus als wäre sie noch voll. Na gut, lassen wir sie 'ne Stunde an 14V... nach 'ner Stunde nochmal nachgeschaut, hat sie 12,5V und drückt das Labornetzteil in die eingestellte 2A Strombegrenzung, dazu wird sie ziemlich gleichmäßig warm und wenn man den Ladestrom abschaltet, sinkt die Spannung unter 12V ab. Okay... im Arsch.

Gast #7468227
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Also einen recht gigantischen US Reiniger mit erheblicher Leistung kaufen um darin ein paar ausgenudelten Bleiakkus zu einem eher zweifelhaften zweiten Leben zu verhelfen.

Liegt es an mir, das ich die finanzielle Ersparniss darin nicht sehe?

Quatsch mit dem nächsten verfügbaren Taxenbetrieb. Die tauschen oft jedes Jahr die Batterie, weil es viel teuer wird wenn die Kiste einen Tag nicht fährt.

(Firma: --------------) #7468436
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Rolf Z. schrieb:

Mich beschäftigt die Vorstellung, ob ich die Batterien eventuell in einen handelsüblichen Ultraschallreiniger stellen könnte (natürlich in Wasser und keine voll aufgeladene Batterie und ohne die Batterie vollständig zu versenken). Es gibt einige Patentschriften zu diesem Thema, aber meine Recherche nach praktischen Anwendungen ist bisher erfolglos geblieben.

Lass das, vollkommener Unsinn! Sulfatierung ist eigentlich "Unumkehrbar". Was vllt was bringt ist die "Wassermethode" Also komplett die Säure entfernen, mit Deionat-Wasser füllen, dann laden, wieder entleeren, mit Deionat-Wasser füllen, dann laden, ....... zigmal (min 5-8 mal) und dann wieder mit Säure füllen und die Batterie wieder laden. Soll manchmal helfen. Wird aber wohl zu Zeiten möglich gewesen sein, wo man noch eine Monarchie in D-land hatte und die Bleibatterien ultra hart im nehmen waren.

(Firma: --------------) #7468439
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Udo S. schrieb:

●DesIntegrator ●. schrieb:

Es gibt da noch die pakistanische Methode, wo die Platten aus der Plasikkiste raus geholt werden und dann neue Platten eingesetzt werden. -gibt Videos dazu.

Das hat Michael B. vor 3 Stunden verlinkt :-)

Sowas war früher nicht unüblich, da konnte man die Platten tatsächlich einzeln tauschen! Aber waren Zeiten wo das Blei teuer und der Lohn gering war in D-land!

#7468522
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Rolf Z. schrieb:

Mich beschäftigt die Vorstellung, ob ich die Batterien eventuell in einen handelsüblichen Ultraschallreiniger stellen könnte (natürlich in Wasser und keine voll aufgeladene Batterie und ohne die Batterie vollständig zu versenken).

Nun, wenn Du den Plattensatz direkt ins Ultraschallbad hängst, könnte das vielleicht funktionieren. Aber ob sich der Aus- und Wiedereinbau der Plattensätze lohnt, glaube ich eher nicht.

#7468669
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Harald W. schrieb:

Nun, wenn Du den Plattensatz direkt ins Ultraschallbad hängst, könnte das vielleicht funktionieren.

Nein, das funktioniert nicht. Denn Starterbatterien bestehen meistens aus einem dünnen Metallgitter, in dem die aktive Masse in pastösen Zustand eingestrichen wird um die Oberfläche zu maximieren. Die aktive Masse besteht größtenteils aus Bleipulver mit Bindemitteln und Spreizstoffen, die je nach Polarität weiter behandelt wird.

Das einzigste was wahrscheinlich passieren wird ist, dass sich die aktive Masse vom Metallgitter löst. Denn die ist mech. nicht sonderlich stabil ans Gitter gebunden.

#7468737
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die alten Batterien zum Schrotthändler bringen

beim Schrottie bekommst du

Beachte, dass im umweltfreundlichsten Deutschland aller Zeiten Batteriepfand erhoben wird. Zumindest beim Kauf einer Motorrad-Nassbatterie sollte man eine alte zurückgeben, also nicht leichtfertig zum Schrott.

Die kannst Du auch nicht trocken per Versand kaufen, weil Du im sichersten Deutschland aller Zeiten als Privatmann keine Batteriesäure mehr kaufen kannst.

#7468742
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Manfred P. schrieb:

weil Du im sichersten Deutschland aller Zeiten als Privatmann keine Batteriesäure mehr kaufen kannst.

Das ist wohl war, ja. So man eine Stamm-Kfzwerkstatt hat wird einem da aber sicherlich ganz legal geholfen.

Mir herrscht an derlei Dingen kaum ein Mangel, bin aber ganz froh darum dass das Eine oder Andere nicht mehr gar so einfach erhältlich ist. Die Gesellschaft ist einfach ein wenig zu bunt geworden um jeden einzelnen noch Vernunft, Augenmaß und keine kriminelle Energie zu unterstellen.

Gruß, DerSchmied

(Firma: Funkenflug Industries) #7468756
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Weil das auch so unglaublich schwierig ist, verdünnte Schwefelsäure aus alten Batterien oder woher auch immer passend aufzukonzentrieren wenn man mit der konzentrierten Säure Scheiße bauen will. Entweder destilliert man sie oder wenn man mit etwas Schwund leben kann, kann man sie auch einfach kochen (draußen bitte), dabei verdampft das Wasser vorrangig und was bleibt wird konzentrierter bis irgendwann das azeotrope Gemisch (98%) mit knapp 340°C glaube ich siedet. Das ist nun wirklich keine Kunst, nur die dumme Gesetzgebung weiß das nicht.

#7468762
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Ben B. schrieb:

Weil das auch so unglaublich schwierig ist, verdünnte Schwefelsäure aus alten Batterien oder woher auch immer passend aufzukonzentrieren

...es sind kaum noch "nasse" Batterien im Umlauf, ergo wird das schwieriger.

Der Rest Deiner Anleitung ist exakt einer der Gründe weshalb der Gesetzgeber versucht solche Experimente aus den Händen Unkundiger zu nehmen.

Jeder 8jährige probiert das Dank YouTube sonst aus. Die Welt ist nunmal nicht mehr so unschuldig wie einst.

Gruß, DerSchmied

(Firma: Funkenflug Industries) #7468809
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Der Rest Deiner Anleitung ist exakt einer der Gründe weshalb der Gesetzgeber versucht solche Experimente aus den Händen Unkundiger zu nehmen.

Ja, die Volksverdummung muss weiter gefördert werden, damit bald niemand mehr irgendwelches Wissen besitzt, was in irgend eine Weise gefährlich sein könnte. Schon mal drüber nachgedacht, daß Unwissen genau so gefährlich ist? Es wird niemals eine absolut sichere Welt geben, in der nichts passiert. Weder Straftaten noch Unfälle. Beides wird es leider immer geben und mit allen Gegenständen, mit denen sowas möglich ist, notfalls reicht die nackte Hand. Also hacken wir allen Neugeborenen irgendwann die Hände ab, damit sie ganz sicher niemandem mehr schaden können, oder wo soll das hinführen?

Ey lasst doch wirklich mal langsam die Kirche im Dorf. Es reicht.

Jeder 8jährige probiert das Dank YouTube sonst aus.

Das hat doch mit Youtube nichts zu tun. Wenn ein 8jähriger mit Schwefelsäure oder was auch immer hantiert ohne zu wissen was das ist und was es kann, dann ist bei der Erziehung was schiefgelaufen. Da liegt das Problem und nirgendwo sonst. Entweder er weiß was er da hat oder macht - und dann finde ich es nicht schlimm solange es nichts allgemeingefährdendes (wie z.B. Bömbchen bauen) ist oder er hat an sowas nicht dranzugehen.

Ich will auch gar nicht sagen, daß mein Weg nun unbedingt der beste war - ich durfte in dem Alter schon mit Drehstrom rumspielen weil ich solche Motoren faszinierend fand, aber ich würde im Nachhinein sagen, daß ich schlau genug dafür war. Natürlich hätte ich mich dabei killen können, aber wer hätte es mir verbieten wollen? Die verbotenen Kirschen sind doch die leckersten. Bei mir ist man den Weg gegangen, daß man mir gesagt hat wie gefährlich Strom sein kann und daß Mutti heult wenn ich mich damit grille. Gut, nun heulen einige Individuen hier in diesem Forum weil ich mich nicht gegrillt habe, aber sieht so aus als war mir das lieber als wenn Mutti geheult hätte.

Den stärksten Stromschlag, der mich auch wirklich hätte killen können, habe ich nicht von einer meiner Basteleien oder beim Erforschen der Ladung eines Elektrolytkondensators abgekriegt, sondern von Omas alter Messing-Lampe, die ich einfach nur einschalten wollte. Toll, hat geklappt, mir ging ein Licht auf. Nee Spaß, natürlich sind im Umkreis von 10 Kilometern alle Fernseher und Trafohäuschen explodiert weil ich aus Versehen an den Draht gekommen bin, aber das darf niemand wissen. Oma ist heute noch sauer deswegen. Oder letztens in Köpenick... Da will man einfach nur beim Kumpel 'ne Lampe anschließen und schon brennt so'n 110kV-Erdkabel durch, so eine Scheiße aber auch. Aber psst!!

In meinen Augen sind Verbote einfach der falsche Weg, insbesondere dann, wenn sie so sinnlos sind wie dieses oder wenn das Fehlverhalten einiger weniger zu Einschränkungen für die breite (und in großer Mehrzahl gesetzestreuen) Masse führt. Schwefelsäure in Konzentrationen bis 15% bekommt man sehr wohl noch zu kaufen. Damit wird der Bau der Bombe geringfügig schwieriger, aber definitiv nicht verhindert. Schließlich wissen wir alle, wie gesetzestreu Bombenbastler sind - oder haben die nun alle Angst weil sie keine Schwefelsäure über 15% mehr haben dürfen? Sicher nicht. Stattdessen führen solche Beschränkungen zu verrückten Auswüchsen wie daß ich eigentlich gar keine Batteriesäure besitzen darf, aber geschätzt 3..4 Liter davon täglich in meiner Autobatterie durch die Gegend fahre. Mal sehen ob ich bei der nächsten Kontrolle dafür verhaftet werde. Oh, Sie pöser Staatsfeind haben da drei Liter Schwefelsäure im Kofferraum, sogar zur Tarnung zwei Kabel drangeschraubt, dafür sind Sie dran...

Die Welt ist nunmal nicht mehr so unschuldig wie einst.

Auf jeden Fall ist sie auch nicht mehr so lehrreich und interessant wie einst.

#7468852
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Ben B. schrieb:

Die Welt ist nunmal nicht mehr so unschuldig wie einst.

Auf jeden Fall ist sie auch nicht mehr so lehrreich und interessant wie einst

Beides falsch.

Was war am Mittelalter oder Römerzeit unschuldig ? Man braucht keine Atombombe um ganze Völker auszurotten, nur genug Skrupellosigkeit.

Und wann konnte man besser an Wissen kommen als heute dank Internet. Man muss nur wollen.

Und warum sind so viele Leute an Krebs gestorben, an Bleivergiftung, an Quecksilber und Arsen ? Weil es kein Verbot gab, und die Hersteller es in alles reingemischt haben, ob Asbest in Baustoffen, Bleizucker in Wein oder Arsen in Spitzenhäubchen, äh.

Alle statistischen Zahlen zu Greultaten sinken, je weiter Gesellschaften von Kriegen entfernt sind. Es ist das Vorbild der Welt um uns herum, dass den Rahmen steckt.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100598/umfrage/polizeilich-erfasste-faelle-von-mord-in-deutschland/

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