DCF Uhr Erkennung Startposition über Stundenzahnrad

OP #7475188
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Hallo,

ein analoges DCF Werk erkennt ja die Starpos über Löcher in den Zahnrädern und wenn alle Löcher in Deckung sind wird eine Lichtschranke ausgelöst und die Uhr weiß, wo sie ist. Problem: Bei Sekunde und Minute sind es 1 oder 2 Löcher, aber bei Stunde sind es 6 und die sind unsystematisch verteilt - wieso? Ich kenne nur 12, 4, 8 als Startpos für die Stunden und würde dann 120° 3 Löcher erwarten?

Das Werk lief nicht mehr und ich möchte es gerne aus rein akademischen Gründen wieder zusammensetzen und "verstehen".

Klaus.

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#7475220
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Ich würde mal mutmaßen, dass die Löcher so angeordnet sind, das man mit einer Lichtschranke, die durch alle drei Zahnräder gleichzeitig schaut, alles auf einmal prüfen kann. Und die vielen Löcher auf dem Stundenzahnrad geben der Software die Chance, abzuzählen, "welche Stunde gerade geschlagen hat", und das mit nur einer Lichtschranke.

OP #7475230
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Carsten W. schrieb:

wenn Du die Zahnräder in 12:00:00 Uhr Stellung zusammensetzt.

Ist das ein Witz? Ja sicher, aber wie muss dazu das h ZR stehen, wenn es 5 asymmetrische Löcher hat? Das wird nicht egal sein.

Carsten W. schrieb:

die durch alle drei Zahnräder gleichzeitig schaut, alles auf einmal prüfen kann.

Genau so läuft das.

Carsten W. schrieb:

abzuzählen, "welche Stunde gerade geschlagen hat",

dann wäre es aber symmetrisch

Klaus.

Gast #7475239
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Klaus R. schrieb:

Carsten W. schrieb:

wenn Du die Zahnräder in 12:00:00 Uhr Stellung zusammensetzt.

Ist das ein Witz? Ja sicher, aber wie muss dazu das h ZR stehen, wenn es 5 asymmetrische Löcher hat? Das wird nicht egal sein.

Dazu wäre es wohl sinnvoll gewesen beim auseinanderbauen drauf zu achten :)

Ja, will man immer nicht hören, ist aber so.

Vielleicht würde ja auch die Angabe weiterhelfen um welche Uhr es sich handelt. Vielleicht hilft es auch google damit zu befragen, vielleicht hat aj irgendwer, irgendwo die gleiche schon mal zerlegt.

#7475258
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Außer den 6 größeren Löchern gibt es noch ein kleines das weiter außen liegt. Möglicherweise dient dieses Loch der korrekten Positionierung (so wurden früher Zahnräder in Videorecordern bei der Montage ausgerichtet).

Wenn du das Zahnrad montierst, kannst du dann irgendwo (Gehäuse, anderes Zahnrad, ...) ein weiteres Loch entdecken das mit dem Loch im Zahnrad zur Deckung gebracht werden kann?

#7475262
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Die unsymmetrische Anordnung der "Stundenlöcher" erlaubt die 4h, 8h und 12h Erkennung mit einem Bit. Und welche Lochzahl/welches Loch für 12h vorgesehen ist, muss Du halt raten. Es ist entweder das einzelne Loch oder eins +/- 120° versetzt davon. No risk, no fun! Welche der drei Stellungen die richtige ist, kann dir mit Sicherheit nur der Softwerker sagen, der die Uhr programmiert hat.

Mit 12:00:00 Uhr meinte ich nicht nur die Stellung der ZR, sondern auch die der Zeiger, die alle auf die Zwölf zeigen müssen.

OP #7475350
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Carsten W. schrieb:

sondern auch die der Zeiger, die alle auf die Zwölf zeigen müssen.

Auch klar, aber die ZR haben ja keine Nut oder so auf der Achse, ergo muss ERST die Pos der ZR passen, dann lässt man die Uhr auf...tja - 4,8,12 laufen und montiert dann die ZR.

Klaus.

Carsten W. schrieb:

s ist entweder das einzelne Loch oder eins +/- 120° versetzt davon. No risk, no fun!

Wenn es 3 wären, wäre es einfach...aber ja, vll ist es trial&error.

Klaus.

#7475403
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Anhand der Position der Lichtschranke sollte zumindest der relevante Radius ermittelt werden können.

Und wenn man annimmt, dass die Startposition 12:00 ist, sollte man über die Position auch Löcher der ZR an der richtigen Stellung zur Deckung bringen können.

Unter der Annahme, dass gerüchteweise die Uhren so um 3 Uhr morgens gestellt werden, evtl. auch Zwischenpositionen genauer registriert werden müssten und ggf. auch die Sommer/Winterzeitumstellung abgefragt werden müsste, könnte man vielleicht daraus sinnvolle Positionen von weiteren Löcher ermitteln.


Ups, zu spät.

#7475609
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Carsten W. schrieb:

Schau Dir das Zahnrad mal genau an.

Ja, es sind die drei roten Bohrungen. Aber warum hat man nicht zur blauen 12 den 120° Versatz gemacht? Dann wären die drei markanten Pausestellungen 4, 8 und 12, die nach dem Einlegen einer neuen Batterie für das Stellen der Uhr notwendig sind, wenigstens schlüssig gewesen.

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#7475649
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Die Löcher müssen halt zur Position der Lichtschranke im Gehäuse passen. Die liegt wohl nicht auf der 12h Position, sondern ein Stück daneben. Ich habe die Stundenbezeichnungen 3, 7, 11 ja nur gewählt, um die Positionen im Bild des Threadstarters eindeutig zu beschreiben. Du kannst das Bild drehen und dann alles mit 4, 8 & 12 beschriften. Wichtig ist nur die 4h Distanz, die sich auf einem 12h Ziffernblatt in 120° Winkeldifferenz äußert.

#7475771
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Achim H. schrieb:

Unter der Annahme, dass gerüchteweise die Uhren so um 3 Uhr morgens gestellt werden,

03:00 macht keinen Sinn, wenn das Uhrwerk nur die Zeigerstellung 12:00 erkennen kann.

Ich habe eine Wanduhr, die auch 4 und 8 kann. Wenn da die Batterie fast leer ist, sehe ich die öfter kurz nach 16:00 rappeln.

Carsten W. schrieb:

Es gibt nur drei Bohrungen, die zueinander jeweils um 120° versetzt sind. Schau Dir das Zahnrad mal genau an. In Deinem Bild auf ~3h, ~7h und ~11h. Es gibt kein anderes Triplet mit 120° Versatz.

Eher 4 - 8 - 12, einige Uhrwerke können ab da stellen und müssen nicht auf 12 fahren.

Bei den 12 Uhr Werken ist es klar, da gibt es nur eine Position, wo sich alle Löcher überdecken. Bei den 4 - 8 - 12 muß mehr sein, um zu erkennen, welche der drei Positionen erreicht wurde.

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