Schieflage im hausnetz. Korrigieren oder so lassen?

Gast #7477172
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Max M. schrieb:

Die balkon-solar ist auf einer anderen phase wie der hauptverbraucher.

[als...als]...das ist völlig wurschd.

Wie kommst du auf "Schieflage"?

Alle drei Phasen zeigen den gleichen Spannungswert, also wo liegt da etwas schief?

Auf welcher Phase du einspeist, ist sowas von egal.

Dein Zähler bildet daraus eine Summe und gut ist.

#7477210
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Mal aus den Erkenntnissen hier, dass man für den Bezug von 1 kWh ca. 35 Cent blecht u. für die Einspeisung nur so um die 8 Cent bekommt. Wenn der Zähler das intern auf 1 zu verrechnet wird das doch Blödsinn weil Verlust für eine Seite. Er zieht mit seiner Dauerlast zu 35 Cent aus dem Netz u. speist zu 8 Cent ein auf der anderen. Wer denkt dabei das wäre egal, liegt doch voll daneben? Mit dem BKW will man seinen Eigenbedarf decken oder mindern, aber doch nicht Einspeisen zu Peanuts.

Phasenschieber S. schrieb:

Hier liegt keine Schieflast vor, also braucht man nicht weiter darüber zu lamentieren.

Im Sinne von Ausgleich oder Symmetrie ist das eine Schieflast.

Gast #7477224
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Eine Balkon-Solar speist im Allgemeinen nicht gegen Vergütung ins Netz.

Der Betrag an Leistung welcher auf einer Phase ins Netz fließt, kommt auf einer anderen Phase wieder gleichermaßen rein. Der Zähler saldiert das.

Mit anderen Worten: Wenn du 1kWh mit der Balkon-Solar ins Netz schiebst und auf einer anderen Phase diese 1kWh beziehst, dann zählt der Zähler NUll.

#7477245
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Phasenschieber S. schrieb:

Mit anderen Worten: Wenn du 1kWh mit der Balkon-Solar ins Netz schiebst und auf einer anderen Phase diese 1kWh beziehst, dann zählt der Zähler NUll.

Noch mal für mich als Doofen, das was der neue Zähler zählt wird am Ende auch bezahlt oder vergütet, ist doch so? Bei neuen 2-Richtunsgzählern. Wenn das so wäre, dann muß man ja nichts mehr selber verbrauchen, das wäre dann wie ein Tauschgeschäft auf gleicher Kosten-Basis. Das Thema gibt es hier aber schon länger, den Überschuss nicht einzuspeisen sondern selber verbrauchen, das wäre dann ja überflüssig!

(prx) A. K. schrieb:

Berechnet wird die Summe, nicht die einzelne Phase.

Wo habe ich was von Phase geschrieben? Es geht um das Kosten- oder Abrechnungsprinzip. Ist ja wohl nicht so schwer zu verstehen?

Gast #7477258
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Unwichtig schrieb:

Noch mal für mich als Doofen, das was der neue Zähler zählt wird am Ende auch bezahlt oder vergütet, ist doch so?

Du sagst der neue Zähler.

Den bekommst du entweder auf Antrag zum Betrieb einer PV-Anlage zur Einspeisung, was hier bei einer Balkon-PV aber nicht gebraucht wird, oder im Zuge des systematischen Austauschs der alten gegen die neuen digitalen Zähler.

Bei den alten Ferraris-Zählern braucht man nicht weiter zu diskutieren, die laufen sogar rückwärts.

Die neueren digitalen Zähler, verfügen oft über eine Rücklaufsperre, was aber eine Saldierung nicht ausschließt.

Es gibt in der Tat Zähler die nicht saldieren, aber die sind in gewöhnlichen Haushalten so gut wie nicht verbreitet. Darüber brauchen wir hier nicht zu diskutieren.

#7477262
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Phasenschieber S. schrieb:

Nenne mir mal Zähler die nicht saldieren, bitte.

In PV Foren gibt es jede Menge Beispiele: https://www.photovoltaikforum.com/core/search/?q=nicht+saldierender+z%C3%A4hler&type=com.woltlab.wbb.post&sortField=time&sortOrder=DESC&findThreads=1 Folgendes Problem, kurze Einleitung

  • Messstellenbetreiber Avacon

  • Balkonkraftwerk 600W angeschafft

  • Angeschlossen, angemeldet bei Avacon und der BNetzA

  • Zähler (ITRON ACE 3000 Typ 260-C200-R1-A) läuft trotz Einspeisung fröhlich weiter vor sich hin

  • Avacon kontaktiert und mitgeteilt, dass scheinbar nicht saldiert wird. Zur Überprüfung habe ich die Zähler PIN angefordert.

  • PIN gibt es für meinen Zähler nicht, da keine moderne Messeinrichtung sondern nur ein einfacher digitaler Zähler. Haben Sie angeblich nicht.

  • In den Unterlagen geprüft, Tatsache, mir werden nur 13 statt 20 EUR jährlich berechnet.

  • Ohne PIN kann ich die Einspeisung nicht Zählerseitig prüfen

  • Selbst geprüft zuhause, nur bestimmt Räume blocken die Einspeisung und verbrauchen selber. Die Küche und Waschmaschine ziehen weiter (Tag/Nachts gleich getestet)

  • Zähler also 100% nicht saldierend.

Zitat spam: archiv/gute-zhler-schlechte-zhler/

Den Zähler gibt es in zwei Varianten. Wenn auf dem Typenschild vermerkt ist „Registrierung wie Mode 2“ arbeitet er saldierend, also äquivalent zu den Ferrariszählern. Das ist für Kunden, die Eigenverbrauch abrechnen, vorteilhaft.

1
 Zitat von ToLe
2

3
oder sieht man das am Zähler?

der Zähler sollte eine Anzeige für die Flußrichtung haben (A+/ A-) A+ ist Netzbezug

zudem gibt es oben links über der Außenleiteranzeige, die digitale Läuferscheibe.

daran kannst du zumindest sehen ob dein Zähler still steht.

Gast #7477269
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Rüdiger B. schrieb:

  • Avacon

Deine Beispiele hake ich unter "Exoten" ab.

Wie ich gerade schrub:

Phasenschieber S. schrieb:

Es gibt in der Tat Zähler die nicht saldieren, aber die sind in gewöhnlichen Haushalten so gut wie nicht verbreitet. Darüber brauchen wir hier nicht zu diskutieren.

Natürlich gibt es zu allen Sachverhalten auch immer Ausnahmen, das spiegelt aber nicht die Realität wider.

OP #7477313
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Falls das jemand versteht, hier die 2022 daten vom shelly. Der shelly saldiert NICHT über die phasen.

Ich habe für einspeisung 2022 90€ erhalten. An phase A und C hängt je ein WR. Passt das?

bei 90€: 9000ct / 765kwh = 12ct/kwh vergütung. Der zähler saldiert also NICHT zwischen den phasen?

Könnte sein dass das 2022 12ct waren kann mich nicht erinnern. Inzwischen sind das 8ct.

Angehängte Dateien:
Gast #7477323
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Max M. schrieb:

Ich habe für einspeisung 2022 90€ erhalten. An phase A und C hängt je ein WR. Passt das?

Dann hast du aber keine klassische Balkon-PV, von der wir die ganze Zeit reden/schreiben.

Wenn du jetzt so langsam mit den tatsächlichen Gegebenheiten heraus rückst, dann solltest du dich nicht wundern, wenn die ganze Zeit an deinem ursprünglichen Thema:

Max M. schrieb:

Die balkon-solar ist auf einer anderen phase wie der hauptverbraucher. Korrigieren oder ist egal, so lassen?

vorbei geredet/geschrieben wird.

Damit hast du dich disqualifiziert.

#7477326
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@ Max M., es ist der Jahresverbrauch in Bezug zur Einspeisung oder dem Gesamt-Energiebedarf zu sehen, blaue Linie, im Sommer wird weniger verbraucht u. mehr erzeugt, es wird auf 2 Phasen effektiv eingespeist, das kann man doch so erkennen, Phase A u. C. Die Verteilung der Einspeisung passt doch mit der Last auf den Phasen, jedenfalls nach der Grafik.

OP #7477333
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Gemäss meiner rechnug ist es aber so dass die phasen nicht saldiert werden.

Heisst wenn eine pase 1kw verbraucht und die andere 1kw einspeist kostet mich das 38ct verbrauch - 8ct einspeisung = 30ct.

Das heisst ich werde morgen den phase C WR und den hauptvberbraucher der phase C auf die phase A umhängen.

Ich fühle mich vom versorger betrogen.

Gast #7477336
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Unwichtig schrieb:

Das Geschwätz von dir ist nicht mehr auszuhalten.

dito! Du weist nur auf deine eigenen Unzulänglichkeiten hin, dummer geht nimmer.

Aber was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

Hier wurde der Thread mit der völlig falschen Annahme einer Schieflast gestartet.

Mittlerweile kommt heraus, daß nichtnur auf einer Phase, sondern auf zweien eingespeist wird und sogar gegen Vergütung.

Das macht alle bisherigen Antworten zur Farce.

Ich bin raus.

Gast #7477339
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Max M. schrieb:

Falls das jemand versteht, hier die 2022 daten vom shelly. Der shelly saldiert NICHT über die phasen. Ich habe für einspeisung 2022 90€ erhalten. An phase A und C hängt je ein WR. Passt das? bei 90€: 9000ct / 765kwh = 12ct/kwh vergütung. Der zähler saldiert also NICHT zwischen den phasen?

Wie kann Phase B einspeisen? Wer misst misst Mist?

#7477350
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Max M. schrieb:

Das heisst ich werde morgen den phase C WR und den hauptvberbraucher der phase C auf die phase A umhängen.

Ich fühle mich vom versorger betrogen.

Muß man dir deine eigene Grafik auch noch erklären? Der höchste Verbrauch ist auf Phase A u. die höchste Einspeisung auch, ergo dürfte gar keine Schieflast oder Fehlverteilung bei dir sein. Deine Grafik da ganz oben war eine Momentaufnahme, das Jahresmittel in der Grafik hier unten ist wichtiger. Oder sieht das jemand ganz anders? Kann mich ja auch mit meiner Logik irren, dass er auf der verkehrten Phase einspeist, aber die Grafik wird ja wohl äqivalent logisch sein?

Was hat dein Versorger bitte damit zu tun? Weil er dir 12 Cent pro kWh zahlt?

#7477354
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Max M. schrieb:

Gibt es eine einfachere festzustellen welche steckdose welche phase führt als mit dem 2kw heizlüfter und dem 3-phasen shelly?

Ist nicht dein Ernst die Frage? Du hast doch Drehstrom u. alle Phasen mit Zähler u. Vorsicherung jeder Phase in deinem Bereich? Einen 2. Mann oder Frau hast du sicher auch? Einer am Zählerschrank oder der UVT, wenn du da nicht durchblickst, u. einer an den Steckdosen. Die UVT aufzudröseln, Verschaltung prüfen, wäre aber einfacher.

OP #7477368
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Unwichtig schrieb:

Einen 2. Mann oder Frau hast du sicher auch?

Echt, heizlüfter auf 1kw, einsteken, mit phone auf den shelly und nachschauen welche phase 2kw hat. Dauert keine 10 sekunden. Ist einfacher. Die frau hat mich vorhin kopfschüttelnd gefragt "warum hast du den heizlüfter an"? Scheint im wintergarten hab ich alle 3 phasen, in der werkstatt nur eine, in der stube 2.

Unwichtig schrieb:

Was hat dein Versorger bitte damit zu tun? Weil er dir 12 Cent pro kWh zahlt?

Weil er dieses jahr 8ct zahlt und gleichzeitig 38ct auf der anderen phase verrechnet denk ich. Der zähler saldiert die einspeisung nicht auf andere phasen sagen die zahlen. Siemens TD3511.

Oder ich hab mich verrechnet, durchaus möglich.

(Firma: --------------) #7477379
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Max M. schrieb:

Weil er dieses jahr 8ct zahlt und gleichzeitig 38ct auf der anderen phase verrechnet denk ich. Der zähler saldiert die einspeisung nicht auf andere phasen sagen die zahlen. Siemens TD3511.

Brief an den Meßstellenbetreiber wg. deiner Sorge. Die wissen dann schon was sie schreiben sollen.

Oder ich hab mich verrechnet, durchaus möglich.

Problemlösung gefunden. Ende!

OP #7477392
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Klaus schrieb:

Warum schaust du nicht einfach auf deine Abrechnung wieviele kWh du vergütet bekommen hast? Zu einfach vermutlich.

Weil ich die rechnungen nicht gefunden habe? Guter tip. Hab die rechnungen. Der saldiert offenbar schon, nur macht das sehr wenig aus.

monate 4,5,6: shelly verbrauch 601, einspeisung -229 versorger verbrauch 533 einspeisung -161 Heisst ich hab nur 30% eigenverbrauch, nämlich 68kwh

Das phasen umhängen kann ich mir also sparen. Und der shelly misst verdammt genau.

Gast #7477400
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Max M. schrieb:

monate 4,5,6: shelly verbrauch 601, einspeisung -229 versorger verbrauch 533 einspeisung -161 Heisst ich hab nur 30% eigenverbrauch, nämlich 68kwh Das phasen umhängen kann ich mir also sparen. Und der shelly misst verdammt genau.

Und wie kommst du jetzt darauf, das es ab der Phase liegt?

Gast #7477410
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Um es kurz zu machen, ja das ist theoretisch eine Schieflast, die aber in der Größenordnung keine Rolle spielt (du machst dir ja hoffentlich auch keinen Kopf, wenn du nur eine Herdplatte anschaltest, die erzeugt dann ja auch eine Schieflast). Stell dir einfach vor, dass der nächste Nachbar mit einer PV-Anlage auf der nächsten Phase eine Schieflast erzeugt und der übernächste Nachbar dann auf der dritten Phase. Insgesamt hebt sich das, innerhalb gewisser Toleranzen, gegenseitig auf und wenn nicht trifft der Netzbetreiber da entsprechende Maßnahmen. Also nein, du musst das nicht korrigieren, kannst es natürlich machen wenn dir langweilig ist...

Zum Thema saldierende Zähler hatten wir hier schon mal was: Beitrag "Ist jeder digitale Stromzähler saldierend?"

Gast #7477511
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Tim T. schrieb:

ja das ist theoretisch eine Schieflast,

Nein, ist es nicht!

Eine Schieflast tritt auf, wenn in einen Dreileiternetz ein Außenleiter um mehr als 20 Ampere mehr belastet wird als die anderen Außenleiter.

Die ganze Geschichte stinkt gewaltig. Wenn der TO eine Einspeisevergütung bekommt, dann hat er ja auch einen extra Einspeisezähler. Was soll also das ganze Geschwätz um einen saldierenden Zähler.

#7477519
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Phasenschieber S. schrieb:

Eine Schieflast tritt auf, wenn in einen Dreileiternetz ein Außenleiter um mehr als 20 Ampere mehr belastet wird als die anderen Außenleiter.

Das ist nach meinen Verständnis nicht die Schieflast, sondern die deutsche Schieflastgrenze, die maximal zulässige Schieflast aus der Schieflastverordnung des VDE.

Als Definition von Schieflast finde ich sowas wie: "Eine Schieflast bei PV-Anlagen bezieht sich auf die ungleichmäßige Verteilung der Last auf den drei Phasen des Stromnetzes. Wenn die Last auf einer Phase höher ist als auf den anderen beiden Phasen, wird dies als Schieflast bezeichnet."

Gast #7477541
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(prx) A. K. schrieb:

Wenn die Last auf einer Phase höher ist als auf den anderen beiden Phasen, wird dies als Schieflast bezeichnet.

Nein, von einer Schieflast kann man erst ausgehen, wenn es zu einer Nullpunktverschiebung kommt und dazu braucht es eben mehr als nur eine geringe unterschiedliche Belastung der Außenleiter.

#7477567
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Quer durchs Web sehe ich beide Verwendungen. Einerseits meist wie von mir beschrieben als Mass, gemessen in Ampere, mit Grenze in Ampere. Andererseits finde ich gelegentlich auch deine Schieflast als Zustand ja/nein.

Dieser Widerspruch lässt sich wohl nur abschliessend klären, indem man die offizielle Definition gemäss VDE findet. Die liegt mir leider nicht vor.

Gast #7477579
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(prx) A. K. schrieb:

Quer durchs Web sehe ich beide Verwendungen.

Nach deiner Definition würde so gut wie jeder Haushalt mit einer Schieflast operieren. Daß immer alle drei Außenleiter mit gleichem Strombetrag belegt werden, ist ausgeschlossen. Also wäre deiner Definition nach, die Schieflast der Normalzustand.

Das sehe ich ganz anders.

Eine Schieflast liegt erst vor, wenn sich der Nullpunkt verschiebt und das wiederum ist maßgeblich von der Netzimpedanz abhängig.

Aaaaaber der TO schreibt von einer "Schieflage", was auch immer damit gemeint ist.

#7477594
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Phasenschieber S. schrieb:

Nach deiner Definition würde so gut wie jeder Haushalt mit einer Schieflast operieren.

Ja, natürlich. Und zwar gemessen in Ampere, nicht in liegt vor / liegt nicht vor. Wobei gemäss der VDE Vorschrift diese Schieflast nicht über 20A liegen darf (A/CH: 16A). Aber ebendies kann man nur abschliessend klären, indem man die Begriffsdefinition des VDE findet.

Die ebenfalls zu findende Schieflast als Zustand interpretiere ich als vereinfachende Verkürzung dessen in der elektrotechnischen Praxis. Heisst es darin im Kontext von Wallboxen oder PV "Schieflast liegt vor", ist das äquivalent zur formalen Ausdruckweise "die Schieflast ist höher als zulässig".

Dass es einen Zusammenhang mit Nullpunktsverschiebung gibt, ist klar. Denn das ist die Folge, bzw soll über diese Grenze in vertretbarem Rahmen gehalten werden.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7477636
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Phasenschieber S. schrieb:

Tim T. schrieb:

ja das ist theoretisch eine Schieflast,

Nein, ist es nicht!

Eine Schieflast tritt auf, wenn in einen Dreileiternetz ein Außenleiter um mehr als 20 Ampere mehr belastet wird als die anderen Außenleiter.

Die ganze Geschichte stinkt gewaltig. Wenn der TO eine Einspeisevergütung bekommt, dann hat er ja auch einen extra Einspeisezähler.

Dafür bekommt er ja fast nichts vergütet!

Den Bezug von fremder Energie gilt es zu verringern!

Mist Installation, würde ich sagen.

Ja, die Grünlinge konnten und können nichts, nicht einmal rechnen!

Immer sind Andere schuld!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was soll also das ganze Geschwätz um einen saldierenden Zähler.

Gast #7477640
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(prx) A. K. schrieb:

Ja, natürlich. Und zwar gemessen in Ampere, nicht in liegt vor / liegt nicht vor.

Also, wenn wir jetzt schon beim Korinthenkacken sind, dann lege ich noch einen Haufen dazu:

Das Adjektiv "Schief" beschreibt eben eine Schieflage des Netzes. Selbiges liegt aber nicht vor, wenn die Phasen zwar unterschiedlich belastet werden, es aber nicht zu einer Verschiebung des Nullpunktes kommt, ergo liegt dann eben nichts schief und dann kann auch nicht von einer Schieflast gesprochen werden.

Schief liegt das Netz erst, wenn die ungleichmäßige Belastung der Außenleiter...

#7477643
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Beitrag #7477646 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7477649 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7478284
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Phasenschieber S. schrieb:

(prx) A. K. schrieb:

Wenn die Last auf einer Phase höher ist als auf den anderen beiden Phasen, wird dies als Schieflast bezeichnet.

Nein, von einer Schieflast kann man erst ausgehen, wenn es zu einer Nullpunktverschiebung kommt und dazu braucht es eben mehr als nur eine geringe unterschiedliche Belastung der Außenleiter.

Ja natürlich kommt es zu einer Nullpunktverschiebung, und diese wird durch den Nulleiter ausgeglichen. Immer wenn das passiert hat man eine Schieflast und ja, das ist der Normalzustand. Was Du beschreibst ist nur die Grenze der zulässigen(!) Schieflast.

Unter Schieflast versteht man einfach die ungleichmäßige Belastung der Außenleiter eines Dreiphasenwechselstromnetzes. Punkt, Ende, keine weitere Nebenbedingung. Ob es dir gefällt oder nicht.

Aber falls es dir besser gefällt kannst du auch unsymmetrische Belastung schreiben, was aber auch nur ein Synonym für Schieflast ist.

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