Laptopnetzteil

OP #7481659
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Hallo, eine ähnliche Frage wurde bereits in diesem Thread gestellt: Beitrag "Kommunizieren Notebook und Notebook-Netzteil?". Da der mittlerweile 5 a alt ist, habe ich mir erlaubt, einen neuen aufzumachen.

Konkret: ich habe mir ein Notebook (Geoflex 140) gekauft. Mitgeliefert wurde ein stinknormal aussehendes 12V-Netzteil mit den Angaben "12V=/2A". Angeschlossen wird es mit einem 3,5 mm-Hohlstecker. Um dieses Notebook auch im Auto betreiben zu können, bastelte ich mir ein Kabel mit diesem Stecker. Da ich nicht wusste, wie tolerant der Laptop gegenüber abweichenden Spannungen ist (14V ist im Bordnetz ja nicht ungewöhnlich), setzte ich noch einen Step-down/Step-Up-Konverter dazwischen (HW-140 von AZ-Delivery). Als ich damit den Laptop nicht laden konnte, dachte ich zuerst an doch nicht genau passende Stecker, sodass ich das Original-Netzteil auseinander nahm und das Originalkabel mit seinem angespritzten Stecker benutzte. Jetzt konnte man sehen, dass nach dem Einstecken kurzzeitig (< 1 s)die Anzeige der Stromstärke auf ca. 500 mA kletterte, um dann wieder auf 0 abzusinken. Angeregt durch den obengenannten Thread habe ich nach irgendwelchen "verdächtigen" ICs gesucht (im rechten (Niederspannungs-) Teil (siehe Foto)), aber nichts gefunden. Strombegrenzung des Konverters auf Maximum hochgedreht (soll 3 A liefern können), Polarität des Steckers/Kabels beachtet, Spannung auf 12,0 V geregelt (und nochmal nachgemessen). Was könnte hier das Laden verhindern?

Angehängte Dateien:
Gast #7481674
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Kannst du den noch zurueckgeben? Kauf dir lieber einen HP X360 ab G2 refurbished. Die hatten schon ab 2017 eine USB-C Schnittstelle mit Power Delivery. Erkennbar am Blitzsymbol neben der Buchse. Mit sowas kannst du dann jedes billige PD Netzteil ab ca. 30 Watt oder rundes PD Autoladegeraet probremlos benutzen. Ich kaufe konsequent keine Geraete mit veralteter Ladetechnik mehr. Lade meinen X360 sowie meine Handies mit ein und demselben China PD Adapter. Sehr praktisch beim Billigfliegen.

Gast #7481713
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Harald K. schrieb:

Joe schrieb:

Die hatten schon ab 2017 eine USB-C Schnittstelle mit Power Delivery. Erkennbar am Blitzsymbol neben der Buchse.

Das Blitzsymbol neben der Buchse steht nicht für Power Delivery, sondern für Thunderbolt.

Und ohne dieses geht kein PD Netzteil du Schriftgelehrter. Aus Erfahrung. Wo habe ich gesagt das das fuer PD steht? Nicht aus dem A.ermel ziehen.

OP #7481784
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Heinrich K. schrieb:

Richard M. schrieb:

Was könnte hier das Laden verhindern?

Der zwischengeschaltete "Konverter". Die Ladeelektronik im Laptop ist weit umfangreicher und intelligenter, als Du berücksichtigt hast. Du kannst noch bei ruhendem Motor direkten Anschluss an der Autobatterie testen.

Wenn ich nur das Labornetzteil nehme (ohne Konverter), wird auch nichts geladen.

OP #7481786
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(prx) A. K. schrieb:

Richard M. schrieb:

Geoflex 140

Ladeanschlüsse mit proprietärer Kommunikation neigen zu einem dritten Kontakt dafür. Und zu gut bekannten Namen auf dem Laptop, wie Dell, HP, ... Bei einem 200€ Noname wie diesem dürfte es nichts dergleichen geben, sondern sich um ein ganz banales Netzteil ohne jede Finesse handeln.

Davon bin ich auch ausgegangen. Und, wie gesagt, in dem geöffneten Netzteil scheint auch nichts mit "Finesse" herumzuliegen. Trotzdem funktioniert es nicht...

(Firma: Hobbytheoretiker) #7481844
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PD kann auch mal versagen. Dann gibt es Elektronikschrott.

Nicht zu oft stecken, das mögen diese Anschlüsse auch nicht. In zehn Jahren gibt es was anderes und dann wird es schwer diese Netzteile günstig zu bekommen. Ein 12V Netzteil wird es noch in zwanzig Jahren geben.

Gast #7481868
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Dieter D. schrieb:

Nicht zu oft stecken, das mögen diese Anschlüsse auch nicht.

Du schon wieder. Nur weil ich paranoid bin, heisst das noch lange nicht, das du mich nicht verfolgst :-) Micro-USB haben diese Unsitte, die reissen auch sehr leicht komplett ab. Aber USB-C ist um Laengen besser. Du schliesst aus veralteten Kenntnissen auf neue Technik.

Was du sagst ist reaktionaeres Geschwaetz. Was ist daran schlecht, wenn ich nur noch ein Netzteil fuer alle brauche. Bitte informiere dich mal etwas, deine Kenntnisse sind IMHO etwas angestaubt.

#7482072
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Richard M. schrieb:

Kein Problem mit dem Originalnetzteil. Lädt noch, also nix zerschossen.

An dieser Stelle würde ich dann einfach mal das Oszi dranhängen und gucken, was passiert. Kann nämlich auch sein, dass es gar kein Netzteil, sondern ein Ladegerät ist (steht dann in der Regel aber auch drauf), und die Eingangsschaltung am Gerät macht dicht, wenn man ihr stattdessen ein Netzteil vorsetzt.

OP #7482085
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Es steht drauf: "Adapter" Oszi hatte ich schon angeschlossen, da gibt es nichts besonderes, es wird nur eine Gleichspannung von 12V angezeigt.

Wie darf ich jetzt den Unterschied zwischen "Netzteil" und "Ladegerät" verstehen? (Netzteil = Spannungsquelle) und (Ladegerät = Spannungsquelle plus Stromregelung)? Im letzteren Fall müsste sich ja irgendwo ein entsprechendes IC befinden (sowas wie TP4065 und Konsorten), ist aber keins zu finden.

#7482094
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Richard M. schrieb:

Wie darf ich jetzt den Unterschied zwischen "Netzteil" und "Ladegerät" verstehen?

Netzteil: hält die Spannung, sofern es den Strom liefern kann; kann es das nicht, bricht es entweder komplett ein oder geht in den hiccup-Modus. Billigere Teile mögen auch kaputtgehen, unter Umständen unter Rauchentwicklung. Kann es mehr Strom liefern, als die Schutzschaltung des Akkus zulässt, macht diese zu und es fließt ebenfalls kein Strom mehr. Akkus ohne Schutzschaltung können in dem Fall ebenfalls in Rauch aufgehen, z.T. wäre dann auch mit Flammenerscheinung zu rechnen. Allerdings sind die Li-Polymer-Akkus in Consumerelektronik in aller Regel mit einer Schutzschaltung ausgestattet.

Ladegerät (bei Li-Ion): liefert zunächst einen festen Strom, bis die vorgegebene Spannung erreicht ist, und hält dann diese Spannung, bis der Strom unter eine vorgegebene Schwelle gefallen ist. Dann schaltet es ab. Wobei die Abschaltung auch wieder im Gerät selbst stattfinden könnte.

Wie gesagt: ein Oszi am originalen NT würde da Klarheit schaffen.

#7482096
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Hi,

das Netzteil ist nach grober Analyse anhand der Bilder ein simples Konstantspannungsnetzteil mit Strombegrenzung (flyback Konverter mit Rückmeldung via optokoppler).

Ich vermute, das das Notebook im Einschaltmoment kurzfristig oder auch dauerhaft zu viel Strom für deinen Adapter zieht und dieser einbricht oder abschaltet . Zudem ist es möglich das die Spannung des Adapters außerhalb der Limits liegt.

Ergo: Spannung messen und vergleichen, am besten mit Oszi. Grad kurze Stromspitzen siehst du am Digitalvoltmeter nicht.

OP #7483052
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Ich glaube, ich habe den Grund für das unerwünschte Verhalten. Meist sind es ja die simpelsten Sachen, die Probleme machen. Mein Labornetzteil ist zu schwachbrüstig. Es liefert nicht genügend Strom für die Ladeelektronik des Notebooks, die Ladung schaltet ab. Betreibe ich das Ganze an der Autobatterie, klappt es (wurde oben schon empfohlen, habe ich nur mangels passendem Stecker vor mir her geschoben).

Danke für Eure Gedanken!

Gast #7483073
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Ich benutze eines meiner PD/PPS Netzteile mit einem PPS-Trigger an Stelle eines Labornetzteiles. Ein dazwischen geschaltetes USB-Meter gibt saemtliche messbare Daten an, auch die Laderichtung. Das ganze laesst sich mit 20mV Granulation einstellen und passt in GaN Technik in die Hosentasche (67W). Preiswert und praktisch

#7483139
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Richard M. schrieb:

Es liefert nicht genügend Strom für die Ladeelektronik des Notebooks, die Ladung schaltet ab. Betreibe ich das Ganze an der Autobatterie, klappt es (wurde oben schon empfohlen, habe ich nur mangels passendem Stecker vor mir her geschoben). Danke für Eure Gedanken!

Ich würde sicherheitshalber die Nennspannung des belasteten Originalnetzteils messen, die genannten 12 Volt. Dann die Bordspannung am Zigarettenanzünder bei laufendem Motor. Das werden etwas über 14 Volt sein. Drei kräftige 3-Ampere-Si-Dioden in Reihe vernichten etwa 1,8 Volt und passen in den Stecker. Das Laptop sieht dann die gewohnten und geplanten rund 12 Volt.

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