Wir hatten hier schon mehrere Beiträge zu dem Thema: (zu) hohe PV Spannung (im Winter).
Was geschieht eigentlich an einem kalten Wintertag bei Sonnenaufgang genau?
Soweit ich das erinnere, wartet der WR auf eine ausreichende Spannung um arbeiten zu können. Dann versucht der MPPT die Leistung zu optimieren was regelmäßig zu einem starken Spannungseinbruch des Strings/Panels führt.
Eine Leerlauf-Stringsspannung oberhalb der Nenndaten des WR sollte natürlich vermieden werden. Aber kommt diese Leerlaufspannung überhaupt zu Stande? Oder wird sie nicht sofort "abgewürgt" und in den MPPT Bereich "verschoben"?
Wohlgemerkt: es geht nur um solche Anlagen bei denen der WR den String auch wirklich in den MPPT Bereich ziehen kann, also der String nicht völlig überdimensioniert ist, Grenzfälle also.
Eine Anfrage bei einem WR Hersteller zu der Angabe "max. 800 Volt" (bei einem MPPT Bereich von 200-650V) erbrachte die seltsame Antwort: "kurzzeitige Überspannung sollte nicht schaden" (aus dem Englischen).
Ein anderer Mitforist berichtete, daß sein WR schon bei 9 Volt Überschreitung des Maxbereiches auf Störung geht und gar nicht erst startet?