Wifi Steckdose Atorch S1 defekt nach Überlast

OP #7485916
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Guten Abend, habe nicht passendes bisher gefunden.

WiFi Steckdose Marke Atorch Model S1, teils wohl unter dem Namen "Tuya" vertrieben.

Nach einer Belastung von ca. 3800W ging an dem Gerät der noch eingestellte "Over-Current-Protection" von 10A an, hat kurz ne Warnung ausgegeben auf dem Display und sollte dann wohl den Ausgang abschalten. Der wurde auch abgeschalten, seit dem funktioniert aber die Steckdose nicht mehr.

Wobei nur teilweise nicht.

  • Das Display bleibt schwarz.
  • Der eingestellte "Ausgang an bei Stromrückkehr"-Modus aktiviert den Ausgang nicht
  • Die Power-LED leuchtet dauerhaft, die Bluetooth-LED blinkt und mit einem Bluetooth-Scanner kann das Gerät auch geortet werden

In diesem Video wird die Induktivität 2,2mH getauscht (fälschlicherweise gegen einen Widerstand getauscht) und danach geht das Gerät wieder an. Wobei ich nicht sehen kann, ob zuvor die Power/BT-LEDs angingen. Ebenso Messe ich an den beiden großen Kondensatoren auch 300V und am kleinen 5V, im Video fehlen an dem kleinen Kondensator die 5V. An der Induktivität habe ich auch "Durchgang", im Video ist diese wohl durchgebrannt und unterbrochen. Hab aktuell leider kein Messgerät welches Induktivität messen kann.

Die Polyfuse hat auch ca. 6 Ohm bei mir und soweit ich das messen kann kommt auf der anderen Seite was an Spannung an.

Kennt jemand vielleicht diese Steckdose und könnte wissen, welches Bauteil bei der kleinen Überlast ggf. defekt gegangen ist? Verbrannt roch mal nichts und die Vorsicherung/LS-Automat blieb drin.

Danke.

Angehängte Dateien:
#7486053
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Spess53 .. schrieb:

Das Bauteil in IMG_20230825_211114.jpg (Mosfet) links neben dem Quarz Weist am oberen Pin thermische veränderungen auf.

Dies "thermischen Veränderungen" beziehen sich höchstwahrscheinlich nicht nur auf das Package sondern sind nur die sekundäre Auswirkung einer Strukturveränderung im Silizium. Früher (tm) hätte man so etwas als "durchlegiert" tituliert. Das sollte sich messen lassen (Durchgang Kanal, Gate-Isolation). Bei günstigerer Beleuchtung/Blickwinkel sollte auch die Beschriftung lesbar sein, so dass man einen Blick ins Datenblatt werfen kann.

DSGV-Violator schrieb:

Eines mit GS-Kennzeichnung.

Die Kennzeichnung bringt einem jeder Chinese für kleines Geld auf. Wichtiger wäre, dass das Gerät die Voraussetzungen dafür erfüllt. ;-)

#7486068
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DSGV-Violator schrieb:

Dummschwatz! Der Chinese hier hat es schon mal nicht.

Sagen muss man ihm das schon. Warum sollte er das tun, wenn es nicht gefordert ist und die Leute trotzdem kaufen? https://techtest.org/test-atorch-s1-energy-socket-die-exotischste-wlan-steckdose-mit-sehr-genauer-verbrauchsmessung/

Andreas L. schrieb:

Nach einer Belastung von ca. 3800W ...

Was für eine Art Last war das? Wie groß war der Einschaltstrom?

Gast #7486085
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Warum sollte er das tun, wenn es nicht gefordert ist und die Leute trotzdem kaufen? https://techtest.org/test-atorch-s1-energy-socket-die-exotischste-wlan-steckdose-mit-sehr-genauer-verbrauchsmessung/

Ja, das ist so ein Bericht -kein Test- der glatt für den Arsch ist. Schon eine solche Passage: "Die Spannung wird auf zwei Nachkommastellen angezeigt, der Strom auf drei Nachkommastellen, genau wie die Leistung in Watt. Die Leistungsaufnahme in kWh wird sogar mit bis zu 6 Stellen (das Komma verschiebt sich passend) angegeben. Damit sind die Angaben des Atorch S1 Energy Socket extrem detailliert!"

zeigt, das man sich an ein fachunkundiges Publikum wendet, das gerne an Märchen glaubt. Wobei man nicht viel vom Fach wissen muss, ein defektes Gerät an 230V repariert man nicht, es wird entorgt und man wechselt zu einem Hersteller der seine Qualität vertrauenswürdig prüfen lässt.

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