Messung der Unruhe bei analogen Uhren mittels Reflex-Lichtschranke

Gast #7491134
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Einmal an die Frage an den Schwarm!

Vor langer langer Zeit Gab es einmal in einer typischen Elektronik-Bastlerzeitung (Die beste Zeit) entweder ELO Elektro etc. eine Anleitung wie man mit einer Reflexlichtschranke die Unruhe bzw. die Zeiten mittels Frequenzzähler (Periodendauer) ausmessen konnte. Ist hier noch irgendwie etwas in Erinnerung in Welchem Heft das war?

Danke für Rückmeldung.

#7491444
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Andreas G. schrieb:

Vor langer langer Zeit Gab es einmal in einer typischen Elektronik-Bastlerzeitung (Die beste Zeit) entweder ELO Elektro etc. eine Anleitung wie man mit einer Reflexlichtschranke die Unruhe bzw. die Zeiten mittels Frequenzzähler (Periodendauer) ausmessen konnte.

Das war wohl Elektor im Jahr 1984...

Holländisch :) https://archive.org/details/elektuur-1984-1987/Elektuur_243_1984_01/

Italienisch :) https://archive.org/details/Elektor_1984-05_60

Französisch :) https://archives.doctsf.com/documents/feuilleter_document.php?num_doc=71859&num_serie=211

Englisch kaufbar :( https://www.elektormagazine.com/magazine/elektor-198401/45185

Deutsch kaufbar :( https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-198401/47719

mfg mf

#7491468
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Vanye R. schrieb:

Die Geräte beim Uhrmacher nehmen alle den mechanischen Impuls auf,

Was nehmen die eigentlich als Referenz? Sollte deutlich genauer sein als eine Uhr selber.

Zu Zeiten mechanischer "Wecker" galten 5 Minuten Gangabweichung per Tag als tolerabel. Wer es genauer brauchte, z.B. die Seefahrt, musste ein "Chronometer" kaufen. :) Wem die 5 Minuten zu viel waren, hatte ueber ein kleines Hebelchen auf der Rueckseite die Chance, die Gangabweichung zu reduzieren. Dazu gibt/gab es ja das "amtliche" Zeitzeichen im Radio. :)

Heute sollte fuer "Consumerware", ein nicht temperaturkompensierter Quarz genau genug sein. Viel wichtiger ist eine korrekte Datumsanzeige. Statt Quarzen wurden auch Metallgabeln aehnlich einer Stimmgabel eingesetzt. Ich habe hier z.B. noch ein Exemplar mit 125 Hz. Das hat zum optischen "Auslesen" eine kleine Schlitzblende an der Gabel.

#7491494
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Motopick schrieb:

Zu Zeiten mechanischer "Wecker" galten 5 Minuten Gangabweichung per Tag als tolerabel

Das ist Unsinn. Selbst einfache mechanische Wecker liefen in der Regel auf 30s/d genau.

Eine optische Aufnahme ist nicht ganz einfach. Da die Unruh - bitte ohne e am Ende, zwischen zwei und vier Schenkel hat, und dann noch die Anzahl der Schenkel die am Sensor vorbei kommen Amplitudenabhängig ist, ist es nicht ganz trivial.

Wie schon geschrieben, machen fast alle Zeitwaagen die Aufnahme akustisch. Über die Geräusche kann mann dann auch noch gleich die Amplitude ausrechnen, wenn mann den Hebungswinkel des Werks kennt.

Zur optischen Aufnahme gibt es ein mir bekannts Gerät von Witschi. Damit das vernünftige Werte ausspuckt, müssen aber diverse Parameter vom Uhrwerk hinterlegt sein.

Vanye R. schrieb:

Was nehmen die eigentlich als Referenz? Sollte deutlich genauer sein als eine Uhr selber.

Die Zeitwaagen haben in der Regel einen Temperaturstabilisierten Quarz und können per GPS kalibriert werden.

#7491503
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Die Zeitwaage prüft auch, ob das Geräusch an beiden Anschlägen symmetrisch ist. Ansonsten verschlechtert sich die Ganggenauigkeit erheblich. Die Unruhfeder ließ sich entsprechend justieren. Ein Hebel für die Mittellage und ein Hebel für die Verkürzung des schwingenden Bereiches.

Persönliche Seite #7491585
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Motopick schrieb:

Ich habe hier z.B. noch ein Exemplar mit 125 Hz. Das hat zum optischen "Auslesen" eine kleine Schlitzblende an der Gabel.

Solche Exemplare wurden auch eingesetzt, um Motoren, zum Beispiel für Fernschreibmaschinen auf exakte Drehzahl zu justieren. Dazu waren am Fliehkraftregler Strichmarkierungen angebracht (Stroboskop). Lange bevor bei Mikrocontrollern die Baudrate durch Quarz und Frequenzteiler eingestellt wurde ;-)

Gast #7491643
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Genau das ist es... mein gedächtnis aus Bastler-Zeiten. Halt noch ohne den Uc-Gebumse. (Spaßkiller). "Gute alte" - Analoge-Zeit. Vor 40 Jahren. Aber erstaunlich, wie sich die Leute doch so gezielt noch daran erinnern.

Danke Nochmals.

Achim M. schrieb:

Andreas G. schrieb:

Vor langer langer Zeit Gab es einmal in einer typischen Elektronik-Bastlerzeitung (Die beste Zeit) entweder ELO Elektro etc. eine Anleitung wie man mit einer Reflexlichtschranke die Unruhe bzw. die Zeiten mittels Frequenzzähler (Periodendauer) ausmessen konnte.

Das war wohl Elektor im Jahr 1984...

Holländisch :) https://archive.org/details/elektuur-1984-1987/Elektuur_243_1984_01/

Italienisch :) https://archive.org/details/Elektor_1984-05_60

Französisch :) https://archives.doctsf.com/documents/feuilleter_document.php?num_doc=71859&num_serie=211

Englisch kaufbar :( https://www.elektormagazine.com/magazine/elektor-198401/45185

Deutsch kaufbar :( https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-198401/47719

mfg mf

Gast #7491823
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Dann haben Sie sicherlich Ihren weg in der Eöektronik etc.gemacht. Prima, es freut mich um so viel engagement. Das ist nicht mehr selbstverständlich. Richtig ???

Gruß AG

Achim M. schrieb:

Andreas G. schrieb:

Aber erstaunlich, wie sich die Leute doch so gezielt noch daran erinnern.

Ich bin nach '84 geboren ... hab in den 2000ern mal Papas Elektorhefte aus den 80ern quergelesen. Das Titelbild ist mir hängengeblieben.

mfg mf

Gast #7492046
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Manfred P. schrieb:

Detlef W. schrieb:

Was nehmen die eigentlich als Referenz? Sollte deutlich genauer sein als eine Uhr selber.

Die Zeitwaagen haben in der Regel einen Temperaturstabilisierten Quarz und können per GPS kalibriert werden.

Quark. Elektronische Geräte, um eine Armbanduhr nachzujustieren, gab es schon lange vor GPS.

Das hindert aber niemand daran heute GPS zu verwenden.

#7492593
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Manfred P. schrieb:

Detlef W. schrieb:

Was nehmen die eigentlich als Referenz? Sollte deutlich genauer sein als eine Uhr selber.

Die Zeitwaagen haben in der Regel einen Temperaturstabilisierten Quarz und können per GPS kalibriert werden.

Quark. Elektronische Geräte, um eine Armbanduhr nachzujustieren, gab es schon lange vor GPS.

Meine Aussage bezog sich auf den aktuellen Stand der Technik. Das es früher auch etwas anderes gab sollte jedem klar sein. In ganz frühen Zeiten ging es sogar ganz ohne Elektronik ;-)

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