erst einmal vielen Dank für die rege Beteiligung
Michael B. schrieb:
Du kannst den Kondensator ja mal tauschen.
Das würde ich nur ungern machen lassen und nur wenn es wahrscheinlich hilft.
Thomas R. schrieb:
Falls der eine Kondensator aber zwischen L und N verbaut ist (viel
wahrscheinlicher) dann ist das lediglich eine hochwertigere Ausführung
für den eigentlich ausreichenden X-Kondensator an dieser Stelle.
Eher glaube ich, deshalb auch ?Y-Kondensator?, das die Annahme von Thomas stimmt.
Der PE wird nicht direkt auf die Platine geführt, sondern wenn überhaupt übers Gehäuse.
Sebastian W. schrieb:
Klingt erstmal nicht danach, aber der Strom durch den Backofen könnte
sich auch über den Nullleiter in einem ganz anderen Sicherungskreis am
FI vorbei in die Erde mogeln.
Der Ofen war ausgebaut, auf Holzstühlen gelagert, "fliegend" vertrahtet und trotzdem löste der FI-Schalter aus. Reicht das um diese These, in diesem Fall, als nicht zutreffend zu erklären?
Michael B. schrieb:
Backöfen sind öfter mal nass.
Rüdiger B. schrieb:
Es gab hier mal einen Artikel über Feuchtigkeit in der Kabelisolierung.
Abhilfe war Schrumpfschlauch über die Einzeladern.
Thomas R. schrieb:
Alle Arten von Heizgeräten haben aufgrund ihres Aufbaus mal mehr mal
weniger Ableitstrom. Das hängt auch von der Feuchte im Heizstab ab.
Lange im feuchten Keller gelagerte Geräte müssen dann "trockengeheizt"
werden.
All diese Aussagen mich hoffen, dass vielleicht wirklich Feuchtigkeit das Problem war, und hoffentlich kein wirklicher Deffekt vorlag. Der Fehler ist aber nicht bei der "Erst"-Inbetriebnahme aufgetreten. Ob davor oder dabei Flüssigkeiten ausgetreten sind, oder es zu Dampfbildung kam, kann ich leider nicht sagen.
Thomas R. schrieb:
Kannst du den Ableitstrom denn messen?
Den Strom könnte ich messen, aber dem Freund möchte ich es nicht zumuten. Wir habe nur per Videokonfernz das Problem besprochen und bearbeitet.
Viele Grüße,
Simon