feine Entlötlitze?

#7503660
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Peter N. schrieb:

Gerald K. schrieb:

Flußmittel und Entlötlitze. Warum passt die Entlötlitze nicht?

Die entzieht der Nadel-Lötspitze zuviel Wärme, das Lötzinn schmilzt nicht.

Wie stark ist der verwendete Lötkolben?

Ich verwende einen stärkeren Lötkolben bzw. Entlötkolben https://www.neuhold-elektronik.at/catshop/product_info.php?cPath=88_90&products_id=1501

Dieser erhitzt die Litze schneller und schont daher den Halbleiter und die CU-Pads.

Aber wichtig ist, wie schon Stefan erwähnte, frische saubere Entlötlitze mit reichlich Flußmittel.

Es gibt Entlötlitzen, die schon mit Flußmittel getränkt sind. Dieses schützt auch die Litze während der Lagerung vor Oxydation:

Z.B. https://www.ersa-shop.de/de/product_info.php?info=p2450_entloetlitze-flussmittelgetraenkt---2-0-mm---1-6-m.html

Übrigends kann es vor der Entfernung des überschüssigen Lötzinns notwenig sein, vorher zusätzliches Lötzinn zuzufügen. Der Saugeffekt ist besser wenn reichlich überschüssiges Zinn vorhanden ist.

#7503693
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Peter N. schrieb:

Gerald K. schrieb:

Wie stark ist der verwendete Lötkolben?

Weller Magnastat mit 8er Spitze. Was haben die? 80

Peter N. schrieb:

Weller Magnastat mit 8er Spitze. Was haben die? 80W?

Dann würde ich vorher mehr Lötzinn dazugeben und mit einer guten Lotlitze Z.B. https://www.ersa-shop.de/de/product_info.php?info=p2450_entloetlitze-flussmittelgetraenkt---2-0-mm---1-6-m.html den Versuch starten.

Es gibt YT-Videos wo alle Pins mit Zinnbrücken versehen werden und dann mit der Entlötlitze in einem Vorgang entfernt werden. Ich werde danach suchen.

#7503698
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Aber wichtig ist, wie schon Stefan erwähnte, frische saubere Entlötlitze mit reichlich Flußmittel.

Ja, das ist am besten. Ich hab aber auch immer eine Flasche FLuxer rumstehen und tauche die da mal kurz ein. Das wirkt wunder, selbst wenn die Litze schon was aelter ist. Es gibt aber durchaus auch unterschiedliche Qualitaeten aus verschieden feinen Kupferdraehten.

Es gibt Entlötlitzen, die schon mit Flußmittel getränkt sind. Dieses schützt auch die Litze während der Lagerung vor Oxydation:

Das ist IMHO immer so. Ich hab jedenfalls noch nie welche gesehen wo kein Flussmittel drin war.

Was vermutlich helfen koennte waere die Litze irgendwie Luftdicht zu lagern, aber wie? Und man denkt sowieso nicht dran. Deshalb einmal in Fluxer eintauchen und fertig.

Vanye

OP #7503721
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Joachim B. schrieb:

du musst leider ein Video gucken https://www.youtube.com/watch?v=zt3iCJ6mS6s

Diesen Riesen-Pinabstand löte ich auch problemlos Pin für Pin.

Aber hier geht es um eine Mikro-USB-Buchse! Lötbad-Löten geht hier aus Platzgründen nicht. Die Pins nehmen sehr freudig Lötzinn an und einmal verbundenen Pins lassen sich nur äußerst wiederwillig vom Lötzinn trennen.

Die Nadel-Spitze ist bereits zu dick um das "taube" Lötzinn zwischen den Pins wegzukratzen.

Hinzu kommt, daß ich die Lötstellen trotz 3x-Brillenokular kaum erkennen kann. Dazu brauche ich eine 10x-Lupe, die kann ich aber nicht an meiner Brille befestigen...

#7503758
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Mikro USB ist doch noch komfortabel zu löten, wirklich übel wirds bei USB-C Wegen dem entlöten, mit Flussmittel fluten und dann wird vielfach empfohlen eine Hohlkehlspitze zu verwenden, die zieht, aber halt nur dann, wenn wirklich auf dem Lötpad gelötet wurde, das Lötzinn zwischen den pads raus. Meine Erfahrungen, jedoch mit Messerspitze sind aber, dass das genauso gut klappt, man muss halt die Spitze vorher sauber abstreifen. Wenn das nicht klappt, ist meine Vermutung, dass die einzelnen Kontakte zwischen die Pads gelötet wurden. Da hilft dann nur komplett runter und nochmal ein neuer Versuch, am besten unter nem Mikroskop.

Gast #7503966
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Peter N. schrieb:

Die Nadel-Spitze ist bereits zu dick um das "taube" Lötzinn zwischen den Pins wegzukratzen.

Nein, sie ist eher zu dünn, weil sie nur einzelne Pins erwärmen kann. Zu kaltes Zinn fließt nicht richtig, neigt dazu, Klumpen und Brücken zu bilden.

Man heizt viele (im Idealfall alle) Pins gleichzeitig auf und gibt wenig Zinn dazu. Dieses verteilt sich dann dank reichlich flüssigem Flussmittel gleichmäßig. Der Lötstopplack verhindert, dass sich Brücken bilden.

#7504162
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Stefan F. schrieb:

Man heizt viele (im Idealfall alle) Pins gleichzeitig auf und gibt wenig Zinn dazu. Dieses verteilt sich dann dank reichlich flüssigem Flussmittel gleichmäßig. Der Lötstopplack verhindert, dass sich Brücken bilden.

"Gibt wenig Zinn dazu" ist ein guter Tipp. Die größere flüssige Zinnoberfläche erhöht die Saugleistung der Litze.

Auch der Lötstoplack spielt eine wichtige Rolle und stoßt das Zinn ab.

Bei der Padgröße, Kupferfläche und Lötstopmaske muss man sich beim Design des Layouts an die Herstellerangaben halten.

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