Valentin schrieb:
wie viele Testpunkte in einem Prüfadapter
idealerweise enthalten sein sollten
Genug um die Funktion der Schaltung hinreichend zu prüfen.
Im einfachsten Fall Eingänge + Ausgänge.
Da bekommt man dann das Okay oder eben nicht, weiß aber nicht was im Zweifelsfall genau kaputt ist.
Oder man testet wirklich jedes Signal, inkl. kurzzeitigem Überschreiben von Logigausgängen und erfährt das R4714 zu hochohmig ist, die UBE von T0815 zu klein und das D1234 verpolt ist.
Ich habe in der Lehre noch an Testern gearbeitet die mittels eines kleinen motorbetriebenen Schraubendrehers die Potis selber eingestellt haben.
Ich musste nur nach Anweisung die Vorrichtung halten.
Barcode scannen, der akribischen Testanweisung folgen, die fehlerhaften PCBs in die Kiste.
Am Rep Platz Barcode scannen, das System sagt: T0815 tauschen.
Anweisungen folgen, alle reparierten PCBs zurück in den Testkreislauf.
Treibt man das weit genug, kann jeder der Löten kann ohne jegliches Verständniss der Schaltung komplexe Fehler fixen und automatisiert mit Protokoll testen ohne einmal den Kopf einzuschalten.
Welcher Aufwand gerechtfertigt ist muss man höchst individuell entscheiden.
Zumindest braucht man Stückzahlen dafür sonst ist das Unsinn.