Ich habe ein PeakTech 2715 Schleifenimpedanzmessgerät. Dazu zwei Fragen:
- Wieso löst die Messung des Kurzschlussstromes meinen RCD aus?
- Ist die Messung der Schleifenimpedanz und des Kurzschlussstromes nicht derselbe Vorgang?
Das Internet war hierzu nicht hilfreich. Meine Überlegungen hierzu:
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Der RCD soll doch nur bei Stromdifferenz zwischen L+N auslösen. Leider weiss ich nicht wie lange oder stark die Testimpulse sind. Als einzige Erklärung kann ich mir zusammenreimen, dass der Testimpuls auf einer Länge des N-Leiters das Potential anhebt. Andere Verbraucher, die an denselben N-Leiter angeschlossen sind, leiten den steilen Testimpuls über ihre Entstörkondensatoren an PE weiter -> RCD löst aus. Soll ich nun alle Verbraucher trennen (ist gar nicht immer möglich), damit der RCD nicht springt?
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Ob Schleifenimpedanz X Ohm oder Kurzschlussstrom Y Ampere, die beiden Werte sind doch fest miteinander verlinkt, aufgrund des Ohmschen Gesetzes und der Netzspannung von 230V. Ist das Drehrad auf dem PeakTech 2715 also nur ein Bequemlichkeitsfeature, damit mir das Gerät wahlweise Ohm oder Ampere ausspuckt, damit ich nicht selber nachrechnen muss?
Loop-Messbereich:
- 2000R: funktioniert (1 oder 2 Ohm Resultat)
- 200R: RCD springt
- 20R: RCD springt
PSC-Messbereich:
- 20kA: RCD springt
- 2000A: RCD springt
- 200A: RCD springt
müsste nicht wenigstens der 20kA Bereich funktionieren wenn der 2000R Bereich ja funktioniert?
Und die Fortgeschrittene 3. Frage: könnte ich mit dem Gerät auch die Impedanz des PE-Leiters prüfen wenn ich den RCD überbrücke, oder ist das vielleicht einfacher wenn ich einfach mit einem langen Kabel (definiertes R) und dem Multimeter selber den Widerstand zwischen PE-Leiter in der Steckdose zurück zum Schaltkasten messe?
und jetzt, morituri te salutant.