Von der Feuerwehr eine Firma weiß ich das 90% der Alarme von
Brandmeldern und Rauchwarnmeldern sich als Fehlalarme herausstellen.
Wobei unter den 10% dann auch Auslösungen mit Ursachen sind, die nichts
mit Brand zu tun haben. Zum Beispiel Beschädigungen durch Gegenstände
die hoch bis an die Decke ragten, Verwendung von Insektenspray, und noch
viele weitere skurile Ursachen.
Beim Thema Milch anbrennen sind die Dinger eigentlich ganz gut. Man muss bei Alarm (z.B. angebranntes Essen) auch darauf achten, das der Rauch nicht unnötig an den anderen Brandmeldern vorbeizieht. Also per Durchzug zum einen Fenster raus, zum anderen wieder rein.
Beim Speck anbraten sind die auch empfindlich. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, Speck vorsichtiger anzubraten. Qualmt hinterher auch nicht so sehr.
Als das losging mit den Brandmeldern, kamen die Serviceleute mehrmals im Jahr, um die Funktion zu checken. Man hatte sich gefühlt, wie in einem Taubenschlag.
Man müsste die doch auch selber testen können - in ähnlicher Weise, wie z.B. Zähler ablesen.
Und gerade wegen der Verbreitung: Warum nicht Brandmelder-Test-Tage bestimmen?
Von gesetzlicher Seite her spricht nichts dagegen – solltest es halt dokumentieren.
Wenn allerdings dein Vermieter oder Verwalter einen Dienstleister beauftragt hat, dann ist der dafür zuständig und sollte einmal im Jahr jemanden vorbeischicken, der’s dann auch dokumentiert.
Und gerade wegen der Verbreitung: Warum nicht Brandmelder-Test-Tage
bestimmen?
Welchen Vorteil sollte das haben?
Teil-OT: Brandmelder sind nochmal was Anderes, sowohl was die Funktion betrifft, als auch die rechtliche Einordnung. Ich habe oben einfach mal angenommen, dass du von Rauchwarnmeldern schreibst – um die ging es hier im Thread ja ursprünglich.
Die jetzige Regelung ist, dass jeder Rauchwarnmelder mindestens einmal im Jahr getestet wird. Inwiefern wäre es von Vorteil, das für alle auf einen Tag zu legen?
Wird darauf überhaupt in deinem „schönen Film“ eingegangen?
Beim Thema Milch anbrennen sind die Dinger eigentlich ganz gut. Man muss
bei Alarm (z.B. angebranntes Essen) auch darauf achten, das der Rauch
nicht unnötig an den anderen Brandmeldern vorbeizieht. Also per Durchzug
zum einen Fenster raus, zum anderen wieder rein.
Rauchmelder gehören nicht in die Küche, eben wegen der unnötigen Fehlalarme.
Rauchmelder gehören nicht in die Küche, eben wegen der unnötigen
Fehlalarme.
Dann installiert man sich einen Abzug, der den Namen auch verdient.
Obwohl wir fast jeden Tag kochen (und auch braten), hatten wir noch keinen Fehlalarm. Aber einen richtig guten Abzug.
Oder man installiert einen Rauchmelder, den man temporär deaktivieren kann (und der sich dann am besten selbsttätig wieder scharf schaltet). Gibt es sicherlich.
Oder noch eine andere Möglichkeit: passende Kappe drucken und diese bei Bedarf (Grillparty in der Küche) drüberschrauben.
Ich halte das Nichtinstallieren eines Rauchmelders gerade in der Küche für fahrlässig.
Die Küche ist der Ort, an dem die meisten Brände entstehen. Zumal sie auch elektrische Geräte beherbergt, die man nicht abschalten kann (Kühlschrank etc.) bzw. die unbeaufsichtigt laufen (Geschirrspüler, gerne auch Mikrowelle, Backofen etc.).
"Küche ist Brandentstehungsort Nummer Eins.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung zu Brandschäden des Instituts für Schadenverhütung und
Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS). Seit 1999
haben die Gutachter des IFS Brandschäden systematisch in einer
Schadendatenbank gesammelt und dokumentieren aktuell mehr als
10.000 Brandursachen. Danach haben 39% aller untersuchten Wohnungsbrände ihren Ursprung in der Küche."
Ich halte das Nichtinstallieren eines Rauchmelders gerade in der Küche
für fahrlässig.
Ist es nicht. Dort kommt, wenn man es für nötig hält, ein Wärmemelder (bzw. Hitzemelder) hin. Der kann zwischen Brand und Rauch unterscheiden, der Rauchmelder nicht.
Ich halte das Nichtinstallieren eines Rauchmelders gerade in der Küche
für fahrlässig.
Ist es nicht. Dort kommt, wenn man es für nötig hält, ein Wärmemelder
(bzw. Hitzemelder) hin. Der kann zwischen Brand und Rauch unterscheiden,
der Rauchmelder nicht.
Teil-OT: Brandmelder sind nochmal was Anderes, sowohl was die Funktion
betrifft, als auch die rechtliche Einordnung. Ich habe oben einfach mal
angenommen, dass du von Rauchwarnmeldern schreibst – um die ging es hier
im Thread ja ursprünglich.
Rauchmelder gehören nicht in die Küche, eben wegen der unnötigen
Fehlalarme.
In der Küche ist auch keiner. Der auf dem Flur piept bei angebrannter Milch oder beim Speck braten. Aber besonders luftverschlossen ist die Tür zur Küche nicht. Ist nur so eine Zieharmonika-Tür.
D.h, wenn mal in der Küche was ist, kriegt der Melder auch was mit - und das ist auch ganz gut. Das mit dem Speck braten ist ein wenig Übungs- bzw. Gewöhnungssache. Am Anfang hatte ich die Krise bekommen, und fand das Essen machen ganz und gar nicht mehr entspannend.
Das hat aber nicht nur mit den Rauchmeldern zu tun, sondern mit dem Gepiepe an sich. Man könnte es auch Piep-geschädigt nennen.
Der auf dem Flur piept bei angebrannter
Milch oder beim Speck braten. Aber besonders luftverschlossen ist die
Tür zur Küche nicht. Ist nur so eine Zieharmonika-Tür.
Wenn der Essensmief in den Flur zieht, würde ich mir über alternative Belüftungskonzepte Gedanken machen.
In der Küche ist auch keiner. Der auf dem Flur piept bei angebrannter
Milch oder beim Speck braten. Aber besonders luftverschlossen ist die
Tür zur Küche nicht. Ist nur so eine Zieharmonika-Tür.
Ja das kenne ich auch noch.
Nach der Wende haben viele die Küchen Tür und sogar die Badtür mit Falttüren ersetzt.
War eine Scheißidee um Platz zu gewinnen.
Ein Rauchmelder ist auf jeden Fall besser als nichts
Ein ständig fehlauslösender Rauchmelder ist nicht besser als nichts,
weil der einem antrainiert, ihn zu ignorieren.
Wie geschrieben: das Auslösen kann man auf verschiedene Art und Weise recht einfach verhindern.
Davon abgesehen ist man, wenn es einen Fehlalarm gibt und es in der Küche so raucht, dass man auslöst, ja dort.
Ein auslösender Rauchmelder in der Küche, obwohl dort niemand ist (bspw. nachts), wird sicherlich nicht ignoriert werden, nur weil man ihn vorher beim Braten vielleicht mal unabsichtlich ausgelöst hat.
Davon abgesehen ist man, wenn es einen Fehlalarm gibt und es in der
Küche so raucht, dass man auslöst, ja dort.
Ist in Altbauwohnungen mit Deckenhöhen > 2.20m eine große Freude.
Hab' ich schon bei Nachbarn erlebt, bei denen Idioten die Rauchmelder aufgehängt haben. Die kamen selbst mit der in der Wohnung befindlichen Leiter nicht an den krawallgebenden Rauchmelder ran.
Wohnten da halt zur Miete, nur ein paar Monate lang.
Davon abgesehen ist man, wenn es einen Fehlalarm gibt und es in der
Küche so raucht, dass man auslöst, ja dort.
Ist in Altbauwohnungen mit Deckenhöhen > 2.20m eine große Freude.
2,20m und weniger ist eher dem alten Fachwerk zuzuordnen ;-)
Normale Raumhöhen bei Neubauten sind schon länger 2,40-2,50m.
Wir haben hier 2,45m. Da komme ich (1,85m) ohne größere Probleme und Hilfsmittel an die Melder.
Aber: dafür gibt es heutzutage Fernbedienungen, und auch Rauchmelder, die man temporär deaktivieren kann. Und mit einem Smarthome-System ist das dann sowieso kein Problem mehr.
Hab' ich schon bei Nachbarn erlebt, bei denen Idioten die Rauchmelder
aufgehängt haben. Die kamen selbst mit der in der Wohnung befindlichen
Leiter nicht an den krawallgebenden Rauchmelder ran.
Ja, so etwas gibt es auch.
Allerdings hat dann schon der Abzug versagt.
Ich kann die Anzahl der Fehlalarme über jetzt 20 Jahre an einer Hand abzählen.
Und die gab es auch nur, weil der Abzug nur auf kleinerer anstatt auf voller Stufe lief. Und da war man ja auch vor Ort. Einen Alarm außerhalb der Kochzeit hätte ich trotzdem nicht auf die leichte Schulter genommen.
Habt Ihr denn alle dermaßen schlechte Abzüge oder brät das Essen bis auf Kohlenkonsistenz?
Davon abgesehen: wenn es permament wegen (fettigem) Rauch Fehlalarme gibt, dann muss die Küche nach einem Jahr in den Ecken ja aussehen wie 1970 in Castrop-Rauxel die Wäsche auf den Leinen ;-)
Aber: dafür gibt es heutzutage Fernbedienungen, und auch Rauchmelder,
die man temporär deaktivieren kann.
In einer Mietwohnung?
In Neubauten kenne ich das nicht anders.
Wenn das Ding aber trotz vollem Abzug permanent spinnt, würde ich mit dem Vermieter reden und ihm auch mitteilen, dass in Küchen nur dann ein Rauchmelder hängen muss, wenn die Durchgangsräume sind - oder offene Küchen.
Und dann einen eigenen mit Fernbedienung anbringen - die sind sind echt nicht mehr teuer.